Volkskrankheit
„Was ist Diabetes?”
Einleitung
Das Wort Diabetes mellitus kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "honigsüßer Durchfluss". Damit wurde der süße Geschmack des Urins beschrieben, mit dem in früheren Zeiten die Ärzte die Diagnose eines Diabetes mellitus stellten. Der Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselstörung, bei der der Blutzucker aufgrund eines Insulinsmangels oder unzureichender Wirkung des Insulins nicht in die Körperzelle gelangt.
Folge sind erhöhte Blutzuckerwerte, die sich durch eine Reihe von Symptomen bemerkbar machen können wie z.B.
-*Durst und häufiges Wasserlassen -*Leistungsminderung, Müdigkeit, Abgeschlagenheit
-*Haut- und Harnwegsinfektionen
-*Schlechte Wundheilung
-*Sehstörungen
Während beim Typ 1 Diabetes (vollständiger Insulinmangel) die Symptome häufig schlagartig auftreten und zum Koma führen können, verläuft der Typ 2 Diabetes am Anfang häufig beschwerdefrei, so dass er meistens zufällig bei einer Routineuntersuchung festgestellt wird.
Wenn die Diagnose eines Diabetes mellitus feststeht, ist auf jeden Fall eine Behandlung und eine fachärztliche Betreuung notwendig, um Folgeschäden zu vermeiden.
Ein nicht oder schlecht behandelter Diabetes mellitus kann schwere Schäden an Augen, Nieren und Füßen verursachen und im schlimmsten Fall zu Erblindung, Dialyse-pflichtigkeit und Beinamputation führen.
Glücklicherweise lassen sich diese Folgeschäden jedoch durch eine gute Einstellung des Blutzuckers größtenteils vermeiden.