ich bin transsexuell veranlagt und weiß dies schon meiner kindheit. seit jahren suche ich schon medizinische und physologische unterstützung und drehe mich immer wieder im kreis. ich musste die erfahrung machen, dass es bei hier in deutschland nur nach "vorschrift" geht. speziell habe ich eine hormontheraphie angestebt um ein mindestmaß an äußerlicher angleichung zu erreichen. eine op wurde ich auch nicht ausschließen. die hürden und die entwürdigung bei therapeuten endeten in resignation. ich habe mir bis letztes jahr dann hormone aus dem ausland besorgt und mir ging es ganz toll... ich weiß, jetzt kommen die zeigefinger... alles unter ärztlicher aufsicht, wenn dir aber keine helfen will und sich nur auf formalitäten beruft? seit ende letzten jahres ist es nicht mehr erlaubt hormonpräperate nach deutschland zu senden. alles was ich nun ernte ist ein lässiges schulternzucken und wird kommentiert, mit den worten,"du musst dich halt an die regeln halten" nun frage ich mich ist das hilfe oder unterlassene hilfeleistung? ich komme aus dem frankfurter raum, wo man eigentlich meint, hier sollte das thema offen und ehrlich diskutiert werden. ich war an der uniklinik in frankfurt... so eine menschliche entwürdigung habe ich noch nirgendwo erfahren wie dort...
das wäre meine kurze vorstellung... über erfahrungsaustausch bezüglich transsexualität würde ich mich sehr freuen.
liebe grüße
maria 
allerdings habe ich den Körper bekommen, den du dir sehnlichst wünschst. So verhält es sich mit mir zu dir, ich würde alles dafür geben in deiner Hülle stecken zu dürfen, dann wäre es mir erlaubt mich auszuleben, nein falsch gesagt zu LEBEN!! Ich habe bereits im Kindesalter gemerkt, dass an mir etwas auf fürchterliche Art und Weise nicht stimmt. Als ich dann einen Jungen küsste, spürte ich rein gar nichts. Aber als mich ein Mädchen so zum Jux küsste, wollte ich mehr.
