Hallo!
Habe eine, wie ich denke, aussergewöhnliche Begleiterscheinung bei meinen Hypos...
Lange Zeit erkannte ich diese zu spät oder gar nicht, was sich inzwischen gebessert hat. Habe mit meinem Diabetes auch lange Zeit sehr schlecht hausgehalten und hatte zum Teil früher HbA1c-Werte bis zu 14-15!!
Inzwischen liegen diese um die 7, was immer noch verbesserungswürdig ist, aber wird von Monat zu Monat besser. Nachdem ich inzwischen seit 27 Jahren Diabetes habe und bisher keine schwerwiegenderen Spätschäden aufgetreten bin, kann ich mich hier wohl sehr glücklich schätzen.
Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage. Wenn ich meine Hypoglykämien im frühen Stadium erkenne, aber nicht gleich etwas unternehme, sehe ich mein Handeln und meine Gedanken wie aus der Sicht einer zweiten Person. Ich mache mir Gedanken darüber, dass ich Traubenzucker nehmen sollte, aber tue es dann nicht gleich. Das passiert mir häufiger, was aber, sofern ich dann doch noch rechtzeitig "die Kurve bekomme", nicht weiter schlimm ist. Meine Frage ist nun aber, nachdem ich auch bei google nichts finden konnte, ob noch andere solche Erfahrungen haben, dass sie sozusagen "neben sich stehen" und Ihre Gedanken "betrachten", aber erstens nicht oder erst spät handeln, und vor allem, dass sie sich wie eine zweite Person sehen/beobachten? Kommt mir vor, als sei das 'ne Art zeitweise Schizophrenie, oder sowas Ähnliches, wobei mir die genaue Definition von Schizophrenie dann doch nicht wirklich klar ist, ich interpretiere das als Bewußtseins- oder Persönlichkeitsspaltung, bzw. veränderte Ich-Wahrnehmung.
Bin neugierig, ob mir hierzu jemand mehr/Nährers sagen kann, vielleicht ja auch aus psychologischer Sicht, sofern ein Psychologe hiervon im Forum schon gehört hat.
Wünsche allen hier noch einen interessanten Austausch und freue mich auf Eure Antworten!
Grüße René
Kann ich mir garnicht vorstellen.
