Borderline und Kinder kriegen

Thema: Borderline

Thema: Borderline und Kinder kriegen

  • Hi

    also für mich ist es so das es nur in denn phasen so schwierig die entweder nur ab und zu vorkommen oder eine zeit andauern.Man versucht trozdem gut zum Kind zu sein.Auch ich entschuldige mich wenn ich mal zu laut war.Schlagen würde ich nie und ritzen tuh ich auch nicht mehr trotz BL.Liegt wohl daran das ich eingesehen habe das er mich braucht.

  • Antwort: Hi

    hi winni,

    ja da hast du vollkommen recht die kids brauchen uns und sind das wichtigst in unserem leben und deshalb tum wir auch vieles für uns um besser mütter sein zu können , was wir vorher vieleicht nicht für nötig erachtet haben zB eine Thrapie- bei mir die eigene Kindheit auf zu arbeiten , befor ich Mutter wurde habe ich nicht im traum daran gedacht es zu tun - lieber verdrengen war meine diwiese und jetzt muß ich zu geben, das ich es besser schon längst getan haben sollte - aber einsicht ist ja bekantlich der erste weg zu besserung und ja besser spät als nie- lach

    schon komisch wie sich alles ändert wenn man nicht nur verantwortung für sich hat sondern für ein Kind- das eigene Kind unschätzbar wertvoll und zerbrechlich, es fordet 100% und gibt gleichzeitig so viel.

    liebe grüße evelin

  • Antwort: Borderline und Kinder kriegen

    wichtig ist halt vor allem den kids nie das gefühl zu geben sie könnten irgendwie schuld an unserem zustand sein, meine sind zum glück schon so alt das sie es teilweise auch schon verstehen,muss halt sehr viel mit ihnen reden auch wenn das unheimlich viel kraft kostet,aber sie geben mir auch ganz,ganz viel zurück und sie sind auch der grund für mich durchzuhalten und es lohnt sich!!!

  • Antwort: Borderline und Kinder kriegen

    Mir hat man unter diesem Vorwand meine beiden Kinder entrissen, ob wohl ich sogar ein Attest vom Arzt zum Gericht geschickt habe.....

  • Antwort: Borderline und Kinder kriegen

    Nicht nur das ist ein Klischee. Es ist ebenfalls nicht richtig, dass Borderliner im Leben nicht erfolgreich sein können. Ich bin mit Meinem eigentlich zufrieden. Ich habe immer gearbeitet, es sei denn, ich war in der Klinik. Habe wie jeder "Normalo" meinen Wehrdienst geleistet. Habe 2 Berufsabschlüsse und einen Meisterbrief. Wohne im eigenen Haus, und habe keinerlei finanzielle Sorgen.

    Mancher "Gesunde" kommt da nicht mit

    Wie seht Ihr das???

  • Antwort: Borderline und Kinder kriegen

    nun ja bei jedem verläuft das ja auch anders...ich gehe auch arbeiten...brauche das auch , denn ohne absolut durchstruckturierten tages ablauf bekomme ich prsöhnlich nichts mehr auf die reihe...im grund bräuchte ich zu hause uch noch jemanden der mir sagt was wann und wie zu tun ist ...das würde es mir sicher leichter machen aber ich hab es im mom. auch so ganz gut im grif...

    liebe grüße evelin

  • Tochter einer Borderlinerin

    Hallo,

    bin auf dieses Thema gestoßen, weil ich eigentlich nach anderen betroffenen wi mir suche.

    Ich bin Tochter einer Borderlinerin, hier also mal die Fakten, ohne jemandem etwas böses zu wollen: Bitte bekommt keine Kinder, vll funktioniert es einigermaßen, aber ich weiß wie sehr ein Kind unter dieser Krankheit leidet

    meine 8 Jahre ältere Halbschwester (mütterlichersiets) wuchs ab ihrem 5 Lebensjahr in einer Pflegefamilie auf, trotzdem wurde meine Mutter wieder schwanger, mit mir.....mein Vater war der einzige ihrer insgesamt 5 Ehemänner, der sie nicht schlug, er erfüllte nur ihre alkoholiker Bedingung. Sie selbst trinkt nicht.....als ich ein Baby war konnte sie mich nicht versorgen, weil mein Vater arbeiten musste (auf montage oft wochenlang unterwegs) wurde ich zu allen möglichen Verwandten abgeschoben, auch ein paar mal vom jugendamt zur Pflegefamilie meiner Schwester gebracht....kurz und gut, es endete in der Scheidung meiner Eltern und ich wuchs seit meinem 1 Lebensjahr bei meinem Vater auf.

    Mir wurde immer gesagt, sie sei Krank, ist Traurig, hat Angstzustände....also musste ich immer verständnis für ihr Verhalten haben. Wenn ich sie besuchen war, kümmerte ich mich um sie, sorgte dafür das es ihr gut ging, damit sie nett und umgänglich blieb....wenn sie heulen wollte, tröstete ich sie, wenn sie angst hatte, zeigte ich ihr das alles in ordnung war....krabbelte z.B. in Schränke um Spinnen zu töten. Sie nannte mich immer ihre kleine Psychiaterin, die einzige die ihr helfen konnte.....ich half ihr gern, irgendwie liebte ich sie trotz dem ganzen scheiß....dann als ich ungefähr 5 Jahre alt war, bekam sie auch noch verfolgungswahn......mit 7 sind mein Vater und ich weggezogen, 4 Stunden Zugfahrt....aber am Telefon terrorisierte sie mich immer noch....ganz ehrlich ich ertrug zeitweise nicht einmal das Sonntägliche Telefonat mit ihr, auch wenn sie nett blieb..........

    Alles bestand aus Lügen und ihrem verlangen mich unter Kontrolle zu behalten. Aber in der Pubertät rebelieren kinder....es folgten schreckliche jahre, ich bekam selbst depressionen, suizid gedanken...mit 18 befreite ich mich endlich von ihr, habe seit 6 jahren keinen Kontakt zu ihr....mache jetzt selbst eine therapie ...nebenbei: mir eghts noch gut damit, meine schwester ist so was von neben der spur, ich will gar nciht genau wissen was se alles mit dieser frau mitmachen musste....ich hatte glück meinen Vater zu haben obwohl er ein quartalsalkoholiker ist.....

    Menschen müssen einen Führerschein fürs Autofahren machen, sie brauchen Waffenscheine....aber Kinder darf leider jeder bekommen.....

    Also bitte tut es nicht, ich schlimmsten Fall werden die Kinder von Borderlinern auch zu Borderlinern, wollt ihr dieses Risiko wirklich eingehen???

  • Antwort: Borderline und Kinder kriegen

    liebe ruthi,

    ich kann gut nachvollziehen, wie du dich gefühlt haben mußt,

    aber man kann das nicht so verallgemeinern, es gibt viele borderliner, die es hin bekommen,

    das ihre kinder von ihrer krankheit kaum etwas mit bekommen,

    und meine eltern hatten kein borderline sind aber trotzdem, irgendwie der grund dafür, das ich es geworden bin...

    ...und auch wenn es im moment so ist das ich die krankheit und nicht die krankheit mich beherscht, so ist mir die latente gefahr, das es wieder durchbrechen köntte immer bewust...

    zugegeben es ist nicht immer leicht aber meine kinder sind es mir wert stark zu sein für sie,

    und sie müßen nicht stark für mich sein

    liebe grüße evelin

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