Angst kann zu Herzinfarkt führen

Thema: Angst kann zu Herzinfarkt führen

  • Antwort: Angst kann zu Herzinfarkt führen

    Wobei hier noch explizit erwähnt werden sollte, dass ein Schockzustand nun was ganz anderes ist als eine traurige Situation oder Stimmung "wegzulächeln". Einem Schockzustand geht meistens eine massive Hormonausschüttung voraus, die diesen Effekt erst ermöglicht. Diese Hormonausschüttung ist nicht kontrollierbar, andern als beim Lächeln und daher ist der Effekt auch nicht der gleiche, der dann einsetzt...

  • Antwort: Angst kann zu Herzinfarkt führen

    Hallo Lanny!



    Richtig. Deswegen habe ich das Weglächeln beim Schockzustand auch nicht empfohlen. Es ist nur für die Aufhellung der Stimmung und Verbesserung der allgemeinen (normalen) Gefühlslage. Es kann keine Schmerzen heilen oder Wunder vollbringen. Das Lächeln soll helfen mit einer leichteren Stimmung den Tag zu beginnen.



    Schöne Grüße

    f1

  • Antwort: Angst kann zu Herzinfarkt führen

    Guten Morgen friedoline Gut

    stimmt hattest du gesagt.

    Da fällt mir gerade noch ne Frage in dem Zusammenhang ein: warum kann ein Schockzustand eigentlich auch lebensgefährlich sein?

  • Antwort: Angst kann zu Herzinfarkt führen

    Hallo Lanny!



    Ein emotionaler Schock ist normalerweise nicht lebensgefährlich. Er wird medizinisch als akute Belastungsreaktion bezeichnet. Die Symptome sind Betäubung, Wahrnehmungs- und Reizverarbeitungsstörung, sowie Streßreaktionen (Schwitzen, Herzrasen oder Übelkeit).

    Ein Volumenmangelschock, Kardiogener Schock, Septischer Schock und Anaphylaktischer Schock hingegen, können unbehandel zum Tod führen.

    Der Volumenmangelschock tritt bei Blutverlust auf, der Kardiogene Schock durch die Reduzierung des Herzzeitvolumens. Dieser kann aufgrund von Herzkrankheiten oder äußeren Einwirkungen ausgelöst werden.

    Der Anaphylaktische Schock wird durch eine allergische Reaktion ausgelöst. Der Septische Schock wiederum tritt auf, wenn eine Infektion durch Mikroorganismen vorliegt, die wie Giftstoffe wirken.



    Schöne Grüße

    f1

  • Antwort: Angst kann zu Herzinfarkt führen

    Diesen Schock den man erleidet, den kann man ja auch nicht kontrollieren. Er ist einfach da, als Schutzreaktion des Körpers. Klar das das nicht das Gleiche ist, wie mit dem Weglächeln.

  • Antwort: Angst kann zu Herzinfarkt führen

    Aber zu welcher Gruppe gehören denn Schocks, die man z.B. nach einem Autounfall erleidet? Da wird ja auch oftmals gesagt, dass das Unfallopfer unter Schock steht und behandelt werden muss. Wird das gesagt, weil es sonst lebensgefährlich werden könnte?

  • Antwort: Angst kann zu Herzinfarkt führen

    Hallo Lanny!



    Meist ist es ein echter Schock, kein emotionaler. Der kardiogene Schock ist am häufigsten und danach vermutlich der Volumenmangelschock.

    Hierbei pumpt das Herz nicht genug Blut durch den Körper. Es entsteht ein Rückstau zur Lunge. Die Ursache können z.B. ein Herzinfarkt oder Herzrhythmusstörungen sein.

    Liegt ein Volumenmangelschock vor, so kommt er bei einem Autounfall von starkem Blutverlust durch Verletzungen oder Flüssigkeitsverlust durch Verbrennungen, sowie Erbrechen.



    Schöne Grüße

    f1

  • Antwort: Angst kann zu Herzinfarkt führen

    Psychogener Schock ist auch medizinisch nicht ganz korrekt, wird aber umgangssprachlich immer so genannt, wenn eine starke psychische Belastungssituation vorliegt und der Körper dann mit Stressymptomen reagiert.

  • Antwort: Angst kann zu Herzinfarkt führen

    Man sagt es immer wieder: Stress macht krank.
    Und wie gesagt- Angst ist ebenfalls eine Form von Stress, genauso wie Depressionen, Trauer, etc, wie MarioKC bereits geschrieben hat.

    Meine Frau und ich haben denselben Stress durch unser Umfeld (soziale Ausgrenzung durch andere, Mobbing in der eigenen "Familie", keine Hilfe, keine Freunde, Diskrimierung "Ihr seid Lesben", Unglücks- und Todesfälle, Verlust von Ausbildungsplatz, zunehmende Krankheit, Gesundheit wird immer schlechter, etc.).
    Jetzt wurde bei uns beiden eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, wobei meine stärker ausgeprägt ist, als die meiner Frau.
    Im Mai und Juli 2009 waren die Krankheiten noch nicht da.
    Wahrscheinlich war es irgendwann zu viel für unsere Körper und seit August 2009...

    Wir haben ewig schon zu unserer HA gesagt "Wir haben ein Burnout! Wir brauchen eine Auszeit!" Sie meinte, wir stellen uns nur an und hackte auf uns herum.
    Jetzt haben wir das Ergebnis unterlassener, medizinischer Hilfeleistung.
    Mal sehen, was noch dazu kommt... Sehr schlecht

    LG,
    ~S_B

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