Hallo zusammen!
Seit vielen Jahren nehme ich ich die "Pille" auf ärztliche Verordnung ein und zwar primär nicht zur Verhütung sondern in erster Linie zur Vorbeugung/Ruhigstellung der Ovarien (wegen Zystenbildung) sowie zur Zyklusregulierung (Dauerblutungen, Zwischenblutungen usw. auf Grund hormoneller Dysfunktion). Bisher habe ich die "Pille" (es waren viele Sorten; seit 8 Jahren ist es die "Belara") immer gut vertragen und auch typische PMS-Beschwerden vor der Regel blieben mir erspart.
Mitte letzten Jahres merkte ich, dass nach und nach verstärkt PMS-ähnliche Symptome auftraten. Mehrfach fragte ich meinen Frauenarzt, was es damit auf sich hat, da meines Wissens nach die "Pille" gerade bei Frauen, die z. B. an PMS leiden, diese besonders oft verschrieben bekommen, um gerade diese Beschwerden zu lindern.
Mein Arzt meinte, dass der Körper sich nun langsam umstellt und es sich eindeutig nicht um PMS sondern um PMS-ähnliche Symptome handelt und er will vorerst die "Belara" als weitere Medikation beibehalten. Ein direktes organisches Leiden kann seiner Meinung nach ausgeschlossen werden, da sehr regelmässig Ultraschallkontrollen stattfinden. Die Medikamente, welche ich zusätzlich noch nehmen muss, nehme ich schon seit längerer Zeit; der Arzt konnte darin keinen Zusammenhang/Wechselwirkung in Bezug auf mein aktuelles Beschwerdebild erkennen.
Beginnend mit etwa der letzten Pilleneinnahmewoche treten folgende Symptome auf:
Magen-Darm-Beschwerden (Durchfall und Blähungen noch stärker wie schon auf Grund von RDS vorhanden), vermehrte Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme, Heisshungerattacken, Gereiztheit, Nervosität, Schweissausbrüche, Hitzewellen, Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, schnelle Erschöpfung, Zunahme des depressiven Zustandes
Die Beschwerden reduzieren sich dann schon in der Pillenpause und bessern sich eindeutig bzw. hören gänzlich mit Ende der Menstruation auf.
Natürlich könnte man meinen, dass die o. g. Beschwerden grösstenteils meinem allgemeinen Krankheitsbild voll und ganz entsprechen, doch die Symptome verstärken sich ganz erheblich in den "Tagen vor den Tagen".
Meine Frage: Wer hat Erfahrung mit Behandlung aus der Alternativen Medizin/Naturheilkunde bei PMS mit oder ohne "Pille"?
Bin für jeden Ratschlag dankbar
In aller Regel muss man die Präparate oder Pflanzen übrigens mind. 2-3 Monate lang einnehmen/anwenden, bevor man sagen kann, ob sie bei einem wirken oder nicht. 

