Prämenstruelles Syndrom (PMS) trotz "Pille" / Alternative Heilmethoden

Thema: Prämenstruelles Syndrom (PMS) trotz "Pille" / Alternative Heilmethoden

  • Antwort: Prämenstruelles Syndrom (PMS) trotz "Pille" / Alternative Heilmethoden

    Eine Frau ohne hormonelle Verhütungsmethode braucht eigentlich nur einmal im Jahr zur Untersuchung. Die halbjährige Kontrolle wird nur durch die Hormone fällig Gut



    >>Mir ist ja nur die Argumentation unverständlich, Warum ein Arzt ausgerechnet mit einem Rezept über ein Medikament, was der Patientin nicht "gut tut" Geld verdienen soll und dass er so etwas mit Absicht aus "Gelddenkengründen" machen sollte :-/<<

    Manche Ärzte tun das leider (in jeder Berufsgruppe gibt es ja die berüchtigten Schwarzen Schafe). Hinter der hormonellen Verhütung steckt ein immenser pharmazeutischer Betrieb. Dass Ärzte von Pharmavertretern z.T. geschmiert werden ("Provisionen" erhalten, wenn sie bestimmte Präparate an die Frau bringen) wird derzeit in den Medien diskutiert.

    Ich durfte mir im Übrigen auch von mehr als einer Hand Ärzte anhören, dass meine Nebenwirkungen ja üüüüüüberhaupt nicht von der Pille kommen können, das ganze Gewäsch rauf und runter - bis ich sie von mir aus einfach abgesetzt habe und die Probleme seitdem los bin. Meinem aktuellen Gyn ist es GsD vollkommen wurscht wie ich verhüte Gut

  • Antwort: Prämenstruelles Syndrom (PMS) trotz "Pille" / Alternative Heilmethoden

    Ich hatte ja auch geschrieben:

    allgemein gesagt....mit einer anderen Pille, einem Medikament oder einer Verhütungsmethode gut gehen

    und nicht zur allgemeinen Vorsorge Gut

    ....Manche Ärzte tun das leider.....

    sicher kommt das vor oder ist vorgekommen und ist gerade in der Diskussion. Das ist aber Vorteilsnahme, also strafbar und kriminell, war es auch schon IMMER und wird hier (also nicht von Dir, Du schreibst ja manche) aber immer so verallgemeinernd diskutiert:

    DIE Ärzte....

    Dabei wurde das schon immer bestraft und gerichtlich dagegen vorgegangen, weil da schon immer Kontrollen stattfanden oder ist durch andere angezeigt worden auch wenn es jetzt erst durch die Medien der Öffentlichkeit bekannt wurde.

  • Antwort: Prämenstruelles Syndrom (PMS) trotz "Pille" / Alternative Heilmethoden

    >>allgemein gesagt....mit einer anderen Pille, einem Medikament oder einer Verhütungsmethode gut gehen<<

    Gut, wobei ja unter Pille und andere Verhütungsmethoden die gesamte hormonelle Palette subsumiert ist Gut (bzw. ich habe sie darunter subsumiert). Jemand mit Kupferspirale, Gynefix o.Ä. braucht ja auch nur 1x im Jahr zur Vorsorge.

    >>sicher kommt das vor oder ist vorgekommen und ist gerade in der Diskussion. Das ist aber Vorteilsnahme, also strafbar und kriminell, war es auch schon IMMER und wird hier (also nicht von Dir, Du schreibst ja manche) aber immer so verallgemeinernd diskutiert<<

    Stimmt schon, Verallgemeinerungen bringen da nichts, es gibt ja auch wirklich super Gynäkologen. Manchmal muss man allerdings schon wirklich lange dafür suchen Gut

  • Antwort: Prämenstruelles Syndrom (PMS) trotz "Pille" / Alternative Heilmethoden

    *lach* Du hast aber auch immer noch "einen draufzusetzen" Gut)) Hier war jetzt nur von hormoneller Gabe die Rede und nicht von IUP Gut))

    Du kannst sicher einen Gynäkol. suchen, mit dem Du zufrieden bist und der seine Arbeit,Deiner Meinung nach gut macht aber wie willst Du erkennen ob derjenige Vorteilsnahme in Anspruch nimmt ?!

  • Antwort: Prämenstruelles Syndrom (PMS) trotz "Pille" / Alternative Heilmethoden

    >>Du kannst sicher einen Gynäkol. suchen, mit dem Du zufrieden bist und der seine Arbeit,Deiner Meinung nach gut macht aber wie willst Du erkennen ob derjenige Vorteilsnahme in Anspruch nimmt ?!<<

    Das kann man selbst glaub ich überhaupt nicht beurteilen. Ich denke, das Kritierum der eigenen Zufriedenheit sollte da hauptsächlich Maßstab sein, ob man zu einem Gynäkologen geht oder zu einem anderen.

    Ich persönlich fühle mich wohl, wenn mich mein Gyn z.B. nicht jedesmal mit tollen hormonellen Verhütunsmethoden zublubbert, die ich eh nicht vertrage (das ist mir recht häufig passiert und war bei mir auf Dauer gesehen dann auch Grund zum Wechsel). Wie gesagt, mein aktueller hat mir da noch nie etwas auflabern wollen (bisher auch GsD noch keine Igel-Angebote aufgequatscht), von daher bin ich in der Hinsicht zufrieden. Ob er bei anderen Patientinnen, die sowieso hormonell verhüten, bestimmte Pharma-Lieblinge propagiert, weiß ich natürlich nicht.

  • "Sag mal, hast du deine Tage?"

    Falsch gefragt! Eigentlich müsste es heißen "Bekommst du deine Tage?". Viele Frauen empfinden die Phase kurz vor der Periode als sehr belastend. Prämenstruelle Symptome sind sehr verschieden: Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit, Angst, Reizbarkeit, Konzentrationsprobleme, Energielosigkeit, Brustempfindlichkeit, Kopf-, Gelenk- oder Muskelschmerzen, Appetitveränderungen etc. schränken den Alltag ein und machen die Bewältigung normaler Anforderungen zur Hürde. Die Beschwerden beginnen kurz vor der Periode und gehen nach Einsetzen der Menstruation meist recht schnell wieder zurück.
    Leider gibt es, trotz der großen Zahl betroffener Frauen, bisher nur wenige wissenschaftliche Studien, die sich mit prämenstruellen Symptomen beschäftigen. Das Psychologische Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz konzentrierte in den letzten Jahren verstärkt Forschungsinteressen im Bereich von Störungsbildern, bei denen sowohl körperliche als auch seelische Symptome auftreten. Verschiedene Arbeitsgruppen befassen sich derzeit mit dem Prämenstruellen Syndrom (PMS), einem Störungsbild das durch das Vorliegen physischer und psychischer Symptome gekennzeichnet ist. Es gilt Entstehungsbedingungen und Psychopathologie besser zu verstehen, um letztlich adäquate (psychotherapeutische) Behandlungsmethoden zu entwickeln!

    Ab Mai 2011 führen wir eine Studie durch, in der untersucht werden soll, ob Frauen die unter prämenstruellen Symptomen leiden, Emotionen anders regulieren, als Frauen ohne solche Symptome. Wir suchen Frauen aus dem Raum Mainz im Alter zwischen 18 und 44 Jahren, die einen relativ regelmäßigen Menstruationszyklus aufweisen und über regelmäßigen Zugang zum Internet verfügen. Die teilnehmenden Frauen sollten deutliche prämenstruelle Beschwerden vor Beginn der Periode erleben.
    Im Rahmen der Studie werden die Teilnehmerinnen zunächst einen Screening-Fragebogen ausfüllen und anschließend zwei Monate ein Symptom-Tagebuch führen. Anschließend finden ein diagnostisches Interview und zwei experimentelle Termine statt. Die Probandinnen erhalten so Informationen zu ihrem individuellen Beschwerdebild, die zum Zwecke der weiteren Behandlungsplanung mit dem Gynäkologen herangezogen werden können. Alle Teilnehmerinnen erhalten nach Abschluss der Studie eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro. Für weitere Informationen wenden Sie sich an:
    pemos@uni-mainz.de.

    Wir hoffen sehr, einen Beitrag zum besseren Verständnis prämenstrueller Symptome und deren Behandlung zu leisten!

    Dipl.-Psych. Lisa Eggert
    - PeMoS-Studie -
    Psychologisches Institut
    Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    Wallstr. 3
    55122 Mainz
    Telefon: 06131-39 39 214
    Fax: 06131-39 39 102
    E-Mail: pemos@uni-mainz.de

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