Risikofaktoren und Präventivmaßnahmen bei Brustkrebs

Thema: Krebs

Thema: Risikofaktoren und Präventivmaßnahmen bei Brustkrebs

  • Antwort: Risikofaktoren und Präventivmaßnahmen bei Brustkrebs

    Hallo Simone,

    erbliche Faktoren gibt es durchaus bei Krebs. Sie müssen aber nicht zwangsläufig zu eigenem Krebs führen. Du kannst selbst sehr viel zur Vorbeugung tun. Ich möchte hier mal einige Punkte anführen:

    - An erster Stelle steht global die gesunde Lebensweise (kein Rauchen, wenig Alkohol, ausreichend Schlaf, wenig Stress, seelische Ausgeglichenheit u.a)

    - Dann kommt schon die gesunde und ausgewogene Ernährung - vorwiegend vegetarisch, mit viel frischem Obst und Gemüse aus biologischem Anbau (hoher Anteil an Salvestrolen - pflanzliche Abwehrstoffe), Vollkornprodukte, wenig (mageres) Fleisch, pflanzliches Fett bzw. Omega-3-Fettsäuren, cyanogene Glycoside in Form von Wildaprikosenkernen, Bittermandeln, Apfel-, Pflaumen-, Pfirsichkerne u.a.
    Nüsse, insbesondere Paranüsse mit ihrem hohen Gehalt an Selen (Immunsystem).
    Salvestrole und cyanogene Glycoside (Amygdalin) haben die natürliche Fähigkeit, Krebszellen von innen selektiv zu zerstören, ohne dass das gesunde Gewebe angegriffen wird. Im Gegenteil, Amygdalin versorgt das gesunde Gewebe mit dem lebensnotwendigen Thiocyanat.
    Gemieden werden sollte: Raffinierter Zucker, Weißmehlprodukte und tierisches Fett

    - Viel Bewegung und maßvoller (aerober) Sport an frischer Luft fördert die Sauerstoffzufuhr in den Zellen. Krebszellen haben mit Sauerstoff nichts am Hut, da sie nur Zucker zur Energiegewinnung vergären (raffinierter Zucker/Weißmehlprodukte!)

    - Supplementierung wichtiger Mikronährstoffe und Körpersubstanzen, insbesondere Vitamin C mit 3 - 5 Gramm (Antioxidans, Immunsystem) und Coenzym Q10 mit 100 - 200 mg (Energiegewinnung der Zellen über kalte Oxidation und Sauerstoffversorgung).
    Burgerstein führt noch weitere Mikronährstoffe an: Vitamine A, B6, B9, D, E, Kalzium, Selen (Paranüsse), Zink und Omega-3-Fettsäuren (Meeresfisch wie Heilput)

    Auf dieser Grundlage ist Krebs so gut wie ausgeschlossen (100 % gibt es in der Natur nie). Die Chancen, bei guter Gesundheit wesentlich älter als Deine Eltern, Großeltern und anderen Verwandten, die bisher an Krebs gestorben sind, zu werden, sind damit beträchtlich.
    Es kommt dabei immer auf Dich selbst an und wie Du lebst, nicht auf die Fähigkeiten der Medizin.

    Mit lieben Grüßen
    bermibs

    P.S.: Zum Thema Krebs habe ich auch eine umfangreiche Materialsammlung: Krebs - natürlich vorsorgen und heilen

  • Antwort: Risikofaktoren und Präventivmaßnahmen bei Brustkrebs

    @Simone

    Ja Simone, das kenne ich auch. Auch in meiner Familie hatten einige Krebs und auch Diabetes, wobei sie sowohl an dem einen als auch an dem anderen gestorben sind. (meine Mutter und Großmutter am Diabetes, die eine im Koma, die andere an den Spätfolgen) Aber alle, die Krebs hatten,hatten einen anderen Krebs, keinen Brustkrebs. (2x Lungenkrebs, Hautkrebs, Hirntumor)
    Jedenfalls habe ich auch keine besondere oder gesteigerte Angst, auch Krebs oder Diabetes zu bekommen. (einen Krebs hatte ich dagegen schon.)
    Außer den Dingen, die bermibs zur allgemeinen gesunden Lebensweise schreibt, gibt es ja auch kaum etwas, was man zur Vorbeugung bei Krebs oder chron. Krankheiten tun kann.
    Für jede Krebsart gibt es unterschiedliche Risikogruppen. Die Ursachen für bestimmte Krebsarten sind ja auch meist nicht bekannt und z.B. bei der Krebsart hier im Thema, dem Brustkrebs, werden einige Dinge zur Ursache vermutet. Da EINE Ursachenvermutung eine mechanische Ursache ( z.B. Stoß oder starker Druck) ist, kann man ja DAGEGEN (oder dabei) weniger vorbeugen.
    Frauen, deren Schwester oder Mutter bereits an Brustkrebs erkrankten, weisen ein höheres Krebsrisiko auf. (Ähnliches gilt für Männer im Zusammenhang mit Prostatakrebs.)
    Warum soll das nicht normal sein, keine Angst zu haben ???. Mit Deiner Grunderkrankung hast Du ja sicher "auch schon genug zu tun".
    Es gibt außerdem so viele Erkrankungen, bei denen die Lebensqualität deutlich eingeschränkt ist und man daran auch sterben kann. Ich denke da z.B. an einen Schlaganfall oder an das Nierenversagen (mit anschließender Dialyse) oder wenn man hier in den entsprechenden Gruppen schaut, wieviele da in welcher Weise wegen COPD (natürlich in unterschiedlichem Stadium) eine Beeinträchtigung im Leben haben.
    Es muss also nicht immer nur Krebs sein, der eine "angstmachende Diagnose" bedeutet.

    und um letztlich auf Deine Frage einzugehen: Da bei Eierstockkrebs und Brustkrebs u.a. auch eine genetische Ursache möglich ist, und es bei euch in der Familie auftritt, könntest Du Dich darauf testen lassen, ob Du Veränderungen des BRCA-gens hast. Aber selbst WENN das zuträfe, heißt das ja nicht zwangsläufig, dass Du auch Brust-oder Eierstockkrebs kriegen musst.

    Also, was nutzt einem dann so eine Aussage ? :-/
    Ich finde, die einzige Schlussfolgerung ist, eine gesunde Lebensweise, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen also bei der Brust: ab 35... alle 2 Jahre ärztliche Abtastung, Mammografie und Ultraschall .... und alle 4 Wochen Selbstuntersuchung (in der gleichen Zyklusphase) der Brust mit auch Abtasten (siehe unten)...... und wenn,wie jetzt, etwas unklar ist, Du etwas bemerkst, dann abklären lassen.
    Ich wünsche Dir, dass er sich als harmloser Knoten erweist, also toi, toi, toi für morgen Gut
    lG Domino

  • Antwort: Risikofaktoren und Präventivmaßnahmen bei Brustkrebs

    Selbstuntersuchung der Brust :


    Ich hatte das in einer anderen Gruppe schonmal reingestellt

    http://www.imedo.de/group/topics/show/59364-knoten-in-der-brust/#p539093

    aber da sind nun mittlerweile die Bilder nicht mehr verfügbar. Deshalb habe ich mir die Bilder auf meinem PC gespeichert und füge sie hier nochmal ein, vllt. bleiben sie ja nun da Gut

    Ich habe diesen link gewählt mit den Abbildungen, weil es da sehr gut vorstellbar und nachvollziebar erklärt wird und es der gängigen Praxis und den Empfehlungen der Senologiegesellschaft entspricht.Es wird zwar in vielen Gruppen von verschiedenen usern auch schon beschrieben aber man kann es sicher nicht oft genug wiederholen. Da gibt es oft noch Unklarheiten und viele Frauen wissen nicht, wie sie sich selbst untersuchen sollen.

    Denn das ist etwas , was man selbst und sehr wirksam zur Vorsorge tun kann Gut

    http://i48.tinypic.com/9011xw.jpg

    Legen Sie die Arme am Körper an, und sehen Sie sich Ihre Brust im Spiegel genau an. Hat sich etwas verändert? An den Brustwarzen, der Haut, an der Form oder Umfang?

    http://i50.tinypic.com/r86nm8.jpg

    Jetzt heben Sie die Arme an und vergleichen Ihre Brüste untereinander. Gibt es evtl. neue Unterschiede? Dies können neue Faltenbildungen, Formveränderungen, Hautunregelmäßigkeiten oder auch eingezogene Brustwarzen sein.

    http://i45.tinypic.com/2801pu8.jpg

    Als nächstes sollten Sie Ihre Brüste während Sie stehen mit allen Fingern und flacher Hand im Wechsel kreisförmig abtasten. Rechte Hand zur linken Brust und umgekehrt.




    http://i47.tinypic.com/2krj0p.jpg

    Das Abtasten im einzelnen: Sie können Ihre Brust in vier Viertel einteilen. Schenken Sie jedem Viertel die gleiche Aufmerksamkeit. Bei fast allen Frauen ist im linken oder rechten oberen Viertel die Brustdrüse dichter als in den anderen.

    http://i47.tinypic.com/2lddsnl.jpg

    Drücken Sie anschließend die beiden Brustwarzen, jede für sich zwischen Daumen und Zeigefinger. Achten Sie gegebenenfalls auf die Färbung der Flüssigkeit, die evtl. erscheint.

    http://i47.tinypic.com/2a5ak20.jpg

    Legen Sie sich nun entspannt hin, und wiederholen Sie nochmals die kreisförmige Brust-Abtastung. Viertel für Viertel. Achten Sie diesmal besonders auf die unteren Brustregionen.

    http://i50.tinypic.com/s43xnb.jpg

    Zum Schluß sollten Sie noch Ihre Achselhöhlen nach Lymphknoten untersuchen. Dabei geht es mehr darum, ob gegenüber dem letzten Mal gewisse Veränderungen spürbar sind. Grundsätzlich muss dies allerdings noch nichts bedeuten.

    Bitte untersuchen Sie Ihre Brust jeden Monat ein Mal zum gleichen Zeitpunkt in den geschilderten sieben Schritten. Eine Creme /Lotion hilft, die Haut geschmeidig zu machen und erleichtert Ihnen das Abtasten (ggf. kann dies auch beim Einseifen unter der Dusche erfolgen.) Veränderungen besprechen Sie am besten mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt. Lassen Sie sich durch eine Veränderung nicht verunsichern, meist handelt es sich um eine ganz natürliche Entwicklung.

    http://www.novonordisk.de/documents/article_page/document/Pat_HRT_Brustuntersuchung.asp




  • Antwort: Risikofaktoren und Präventivmaßnahmen bei Brustkrebs

    Hallo,

    vielen lieben Dank für Eure Antworten. Meine Mama hat mir jetzt noch gesagt, dass sie insgesamt drei verschiedene Krebsarten hat. Hirntumor, Brustkrebs und Eierstockkrebs. Ich bin sooo traurig!!

    LG Mone

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