Was haltet ihr von der komplementären Onkologie?

Thema: Krebs

Thema: Was haltet ihr von der komplementären Onkologie?

  • Antwort: Was haltet ihr von der komplementären Onkologie?

    Denke ich auch. In vielen Fällen finde ich, dass eine alternative Therapie immer unterstützend gegeben werden kann - selbst wenn es nur vielleicht der Placebo-Effekt war, der mitgeholfen hat. Hauptsache es hilft irgendwie, gerade bei Krankheiten wie Krebs und Co. Finde nämlich auch, dass, wie Spinne schon sagte, man den Tumor nicht streicheln sollte... Oder nur schüchtern anpicksen sollte und dabei sagt: "Geh´ jetzt bitte weg!"

  • Ernährungsumstellung? Worauf?

    Ich habe hier etwas von einer Ernährungsumstellung bei Brustkrebs (bzw. Krebs allgemein) gelesen. Wie funktioniert das? Worauf sollte man den vermehrt setzen, wenn man sich gesund ernähren wollte?

    Es gibt ja so viele Essphilosophien; da verliert man/frau schnell den Überblick.

  • Antwort: Was haltet ihr von der komplementären Onkologie?

    Als Darmkrebspatient sehe ich die vielen Parallelen in diesem Forum. Ich arbeite gerade an einem Programm für die Ernährungsberatung nach der Schulmedizin (speziell für Krebspatienten) und habe vorher eines für die TCM entwickelt. Da fallen mir viele Gemeinsame Wege auf. Auch sollten Therapien nicht Alternativ durchgeführt werden sondern Komplementär. Das heist für mich, unter der Beobachtung der Schulmedizin. Die vielen Wege, welche also komplementär angeboten werden, wie die Misteltherapie, energetisch Arbeit, naturheilpflanzlichen Verfahren, Ernährungsumstellun sehe ich, dass die Methoden der Schulmedizin sich genau aus denen entwickelt haben. Wenn die WHO bei einer Methode gute erfolge sieht wird sie übernommen. Derzeit gibt es in Wien sogar eine Ärztlich-Schamanische-Ambulanz welche eine Studie macht, wieweit diese Erfahrungen den Patienten helfen. Was mir besonders abgeht ist wie in der "Biologischen Medizin" praktiziert, eine genaue analyse des Körpers auf Spurenelementemangel, genetische Abweichungen, psychische Faktoren und der Belastung durch Schadstoffe. Wenn das alles geklärt ist, denke ich, kann durch viele Methoden, und auch der Chemo oder Strahlenbehandlung) ein Weg gefunden werden. Das Motto: der Patient heilt sich, nicht der Arzt... kommt dann voll zum tragen.

  • Antwort: Was haltet ihr von der komplementären Onkologie?

    Danke für Deine Infos. Die sind echt interessant. Ich finde es auch sehr wichtig, wenn man als Krebspatient neben der Schulmedizin andere Heilmethoden anwendet. Denn es gibt sicher einige Mittel und Wege auf unserer Welt die auch dazu beitragen den Krebs zu besiegen bzw. der Schulmedizin unterstützt ihn zu besiegen.

    Worum geht es denn bei der ärztlich-schamanischen Ambulanz? Was wird denn dort getestet?

  • Die Ärztliche-Schamanische-Ambulanz der Gruppe94 in Wien

    siehe: www.gruppe94.at


    Die gemeinsame Ambulanz von einem Arzt und einem Schamanen bietet dem Patienten einen erweiterten Zugang zur Behandlung und Bewältigung seiner Krebserkrankung. In einem gemeinsamen Gespräch – Arzt / Schamane / Patient – wird die Lebensgeschichte des Patienten beleuchtet und der Patient kann erfahren, ob es weitere unterstützende Maßnahmen für seinen Heilungsprozess gibt. Hierbei macht der Patient die Erfahrung, dass die unterschiedlichen Zugänge der verschiedenen Therapien wie Schulmedizin, Komplementärmedizin, Psychoonkologie, Entspannungstraining und spirituelle Heilwege in dieser Form helfen, den „gesunden Kern“ des Patienten zu stärken und Kräfte für seine Heilung freisetzen.


    Auf Wunsch des Patienten kann nach der Ambulanz eine schamanische Intervention durch den Schamanen durchgeführt werden.


    Die Ambulanz und die schamanische Intervention sind gratis.


    Da dies ein Forschungsprojekt ist, verpflichtet sich der Patient vor und nach der Ambulanz,
    sowie vor und nach der schamanischen Intervention, sowie 3 Monate später
    Fragebögen – die der Begleitforschung dienen - auszufüllen. Zusätzlich findet nach der schamanischen Intervention ein kurzes, strukturiertes Interview statt


    Das Projekt sucht weitere Sponsoren, da es bis jetzt nur teilfinanziert ist.


    Krebsbetroffene Personen können sich jeweils Mittwoch und Freitag
    von 10.00 - 14.00 Uhr unter der Telefonnummer : 01/581 15 58
    für die Ambulanz, die jeweils Freitags um 8:00 oder 10.00 Uhr stattfindet, anmelden.


    Die ärztlich-schamanische Ambulanz ist ein gemeinsames Projekt der Gruppe 94
    und der Foundation for Shamanic Studies Europe und wird von der Unruhestiftung gefördert.


    Ärztlicher Leiter : thomas.schmitt@aon.at">Dr. Thomas Schmitt
    Begleitforschung: Dr. Gerald Pohler und Dr. Thomas Schmitt
    Verantwortlicher Vertreter der Foundation for Shamanic Studies Europe:
    Herr Paul Uccusic

  • Misteltherapie

    ich habe 1996 Brustkrebs gehabt. Es war ein "Karzinoma in situ". Es wurde ein Quadrant entfernt. Ich bekam keine Bestrahlung und keine Chemotherapie, sondern nur eine "Misteltherapie". Und das für 6 Jahre. Ich hatte 1999 und 2000 nochmal eine OP,wobei es 2000 um ein Recidiv handeln sollte. Ich glaube, die Misteltherapie hat mir sehr geholfen, zumindestens für die Abwehrkräfte. Leider fiel ich aber in eine starke Depression, an der ich heute noch leide. Hinzugekommen sind Ängste und Panikattacken. Ich habe ständig Angst, das etwas neues auftritt. Bei mir ist es erblich, da meine Mutter bereits verstorben ist. Die hatte beidseitig Brustkrebs.Ich gehe alle 1/2 Jahr zur Mammo-u.Sonographie.

  • Antwort: Misteltherapie

    Hallo Tika-Chain,
    Deine Erfahrungen mit der Misteltherapie fügen sich für mich logisch in die neuen Forschungsergebnisse von Burke und Potter (GB/USA) ein. Sie haben erstmalig die inneren Zusammenhänge bei der Entstehung und Abwehr von Krebszellen aufgedeckt. So unter anderem die Bedeutung pflanzlicher Abwehrstoffe, genannt Salvestrole, und die Entdeckung des spezifischen Krebsenzyms CYP1B1. Kommen diese Salvestrole, aufgenommen durch Nahrung, und dieses Enzym zusammen, wird der programmierte Zelltod (Apoptose) der Krebszelle ausgelöst.

    Und genau diese Salvestrole fehlen fast vollständig in unserer heutigen "modernen" Nahrung und sind aber in solchen Naturgewächsen wie der Mistel reichlich vorhanden, da sie sich ohne chemischen Schutz gegen Pilze, Viren, Bakterien u.a. wehren muss.
    Zur Krebsvorsorge ist deshalb sehr viel frisches Obst und Gemüse aus biologischem Anbau erforderlich.

    In der Gruppe Krebs, allg. habe ich einen größeren Beitrag mit zahlreichen Links eingestellt, so auch eine Fallstudie Brustkrebs mit beachtlichem Ergebnis.

    http://www.imedo.de/group/topics/show/58101-krebs-ist-keine-toedliche-krankheit/#p614087

    Für Therapiezwecke werden die Salvestrole bereits als hochdosierte Supplemente angeboten:

    http://www.naturepower.ch/salvestrolprof.html

    Hierbei ist ganz wichtig, dass die Dosisgrenze von 4.000 Punkten nicht überschritten wird, da ansonsten die Wirkung umkippt.

    Zur Unterstützung der Therapie sind hohe Dosen an Vitamin C (4.000 bis 5.000 mg) zu empehlen. Vitamin C ist ein starkes Antioxitanz und sehr wichtig für das Immunsystem. Hier eignet sich besonders Calciumascorbat. Es ist ph-neutral und besser wirksam als reine Ascorbinsäure.
    Ein sehr gutes und preiswertes Produkt ist "NOW C-1000, gepuffert" (11 Cent je Tablette, 1.000 mg Vitamin C und 500 mg Bioflavonoide):

    www.vitamine-abc.com Als Suchbegriff (rechts unten) "C-1000 -gepuffert-" eingeben

    Ich hoffe, ich kann Dir mit diesen Informationen die Ängste etwas nehmen.
    Liebe Grüße
    bermibs

  • Antwort: MISTELTHERAPIE- Was haltet ihr von der komplementären Onkologie?

    Ich halte sehr viel von der komplementären Onkologie. Nur wird immer von der Misteltherapie oder von der Ernährung bei Krebs und von der Nahrungsergänzung geschrieben.

    Das kann man so allgemeingültig gar nicht sagen. Es gibt z.B. nicht nur eine Misteltherapie. Es kommt ganz darauf an, welcher Wirt vorliegt, denn Misteln der unterschiedlichen Wirtsbäume weisen Unterschiede in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe auf. Dementsprechend ist auch die Wirkung eine andere und das Ziel der Behandlung ebenfalls. Misteln von der Tanne helfen zum Beispiel besonders sehr geschwächten Patienten. Apfelbaummisteln hingegen werden nur bei gutem Allgemeinzustand eingesetzt, da sie das Immunsystem am stärksten regulieren. Soll ein Immunreiz gesetzt werden, wählt man Mistel, deren Wirt die Kiefer ist. Die Misteltherapie ist auch nicht nebenwirkungsfrei. Je nachdem von welchem Wirt sie gewonnen wird, können diese schwächer oder stärker sein. Die stärksten Nebenwirkungen gibt es bei der Kiefer, wenn diese eine Frau bekommt. Es gibt aber z.B. auch noch Mistel von der Birke, der Pappel, der Weide, Eiche und auch der Linde. Alle haben unterschiedliche Schwerpunktwirkungen.

    Für Mann oder Frau ist die Misteltherapie unterschiedlich zu berücksichtigen.

    Und sehr wohl wird sie auch in der Schulmedizin, eben komplementär und individuell, angewendet.

    Auch die Ernährung einschließlich der Nahrungsergänzungsmittel ist bei einer Krebsbehandlung nicht einheitlich. Auch Thymuspräparate kommen in der komplementären Onkologie zum Einsatz.Weitere wären z.B. auch die Hyperthermie und die Sauerstoffmehrschrittherapie mit und ohne Thymuspräp. je nach Tumorart und Allgemeinzustand des Pat. Jede Tumorart verlangt da andere Gesichtspunkte zu berücksichtigen

    Zur allgemeinen Vorbeugung dagegen oder nach überstandener Krebserkrankung, da kann man schon auch allgemeine Richtlinien oder Empfehlungen in sein Lebenskonzept einbauen.

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