Antwort: Tipp der Woche aus „Mehr Power“ > Woche 3: Wie ich ein positives Selbstbild entwickle und mein Selbstvertrauen wächst.
Hallo!
Hmmm, ja, das mit dem Fremdbild + dem Selbstbild sehe ich ähnlich wie Spinne.
Doch ohne echtem Feedback geht sowas schwer - finde ich.
Ich habe mir deswegen angewöhnt, 1-3mal jährlich sowas wie gemeinsame "Standortbestimmung" mit meinen vier besten Freunden (die wohnen fast alle weit weg) zu machen. Da reden wir dann darüber, wer was erreicht hat, was anstrebt, wovon träumt, was genau tut dafür usw. ... suchen gemeinsam nach Wegen + Möglichkeiten für Ziele, die noch nicht konkret unterlegt sind ... fragen nach konkreten Fortschritten + Teilergebnissen + Plänen ... und melden uns eben auch zurück, wie wir uns gegenseitig so erleben, was wir schätzen am anderen, was der andere toll kann usw.
Das Ganze ist irgendwann vor ein paar Jahren mal der Frage entsprungen, dass mein damaliger Therapeut wissen wollte, was ich denn gut könne, wie + worüber ich mich identifiziere. Öhm ... großes Schulterzucken ... Hilflosigkeit ... usw. Mit Hilfe eines guten Buches habe ich für mich dann herausgefunden, was ich selbst finde + denke und so. So entstanden mit den Übungen aus dem Buch ein paar Sätze zu meinem Selbstbild - die ich heute noch als kraftvoll + stimmig + passend empfinde. Obwohl sie auch Raum für Entwicklungen lassen - also nicht einengen.
Aber ich wollte auch wissen, ob das denn zum Fremdbild passt - und habe meine Freunde konkret danach gefragt. Daraus sind tolle Gespräche geworden - und irgendwann haben wir die wiederholt ... und nochmal ... und jetzt ist es ein liebgewordenes + kraftvolles Ritual geworden. Schön!
Und nachahmenswert - finde ich.
Probierts doch mal aus!
Sonnige Grüße von der Gänseblümin.