Allgemeine Infos zur Buchvorstellung "Das neue Lexikon der Medizinirrtümer"

Thema: Allgemeine Infos zur Buchvorstellung "Das neue Lexikon der Medizinirrtümer"

  • Allgemeine Infos zur Buchvorstellung "Das neue Lexikon der Medizinirrtümer"

    Ab Freitag (11.04.08) werden wir jede Woche einen Irrglauben aus Werner Bartens Buch "Das neue Lexikon der Medizinirrtümer" in Zusammenarbeit mit dem Piper Verlag auf der imedo-Website veröffentlichen. Ihr als Community sollt euch dann zur jeweiligen These in den Foren äußern, vielleicht auch eigene Erfahrungen dazu in die Diskussion einbringen. Jede Woche werden dann drei Gewinner ausgelost, die jeweils ein Exemplar erhalten.

    Jeder, der sich an der Diskussion beteiligt, nimmt automatisch an der Verlosung teil, kann aber im Gesamtverlauf der acht Wochen nur ein Buch gewinnen. Wir sind schon sehr auf eure Kommentare zu den jeweiligen Tipps gespannt und werden uns selbst auch rege am Gespräch beteiligen.

    Wir wünschen viel Spaß, Glück und auch den einen oder anderen Aha-Effekt bei den von uns vorgestellten Tipps.

    Grüße
    Sebastian

  • Antwort: Allgemeine Infos zur Buchvorstellung "Das neue Lexikon der Medizinirrtümer"

    Da das Buch erst Ende April erscheinen wird, werden wir die Bücher nachträglich bzw. erst dann verlosen. Viel Glück dabei!

  • Blumen bei Nacht im Schlafzimmer

    Unsere Großeltern haben uns noch gewarnt. Blumen im Schlafzimmer sind bestimmt sehr schön aber nachts müssen sie raus. Ohne Licht keine Photosynthese. Daher produzieren Pflanzen nachts keinen Sauerstoff. Vielmehr benötigen sie diesen für sich selbst. Nachts wird daher im Schlafzimmer jedesmal die Luft knapp, wenn auch noch Pflanzen mit drin stehen. Das ist auch der Grund, warum im Krankenhaus nachts die Blumen in den Zimmern eingesammelt wurden. Wie soll man auch mit dem bischen Restluft gesund werden ;)

    Heute wissen wir.....alles Unsinn. Hab erst neulich Nacht die Abkürzung durch den Park genomen und war völlig hingerissen von den Riesenmengen an sauerstoffreicher Luft, die ich da zur Verfügung hatte. Da Pflanzen nicht soviel herumlaufen und eher etwas träge sind, ist deren nächtlicher Sauerstoffverbrauch zum Glück begrenzt. Gut Gut Gut

  • Clowndoktoren

    Nur durch Zufall bin ich da auf eine Geschichte gestoßen, die ich für ebenso schön wie erwähnenswert halte. Es ist das Konzept der Clowndoktoren. Verteilt über zehn bundesdeutsche Städte bekommen approbierte Ärzte professionellen Clownunterricht. Mit diesem Wissen ausgestattet besuchen sie dann auf Wunsch Kliniken, um dort Kindern und Senioren den Klinikalltag ein wenig zu erleichtern. Verkleidet als Dr. Trallala, Dr. Bohnenstange oder auch Dr. Schnickschnack zielen sie auf das Zwerchfell insbesonders der kleinen Patienten und fördern deren Genesung durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Offenbar hat Humor viel zu tun mit diesen Kräften, die die eigentlichen Ärzte in unserem Leben sind. Denn die einzigen Menschen, die uns gesund machen können, sind ja letztlich wir selbst.

  • Ernährung und Gesundheit

    Zwei Irrtümer halten sich nach wie vor hartnäckig zum Thema Ernährung:

    These I zufolge macht Fett im Essen automatisch dick und krank. Tatsächlich gilt dies nur für bestimmte Fette. Dazu gehören industriell gehärtete Fette und schädliche Cholesterine wie LDL und VLDL. Durch gesunde Fette mit mehrfach ungesättigte Fettsäuren (z.B. in nativen, also unbehandelten, kaltgepressten Pflanzenölen) können diese schädlichen Fette zudem auch zu einem Teil wieder aus den Gefäßen aufgenomen werden

    These II besagt, dass Essen vor dem Schlafengehen besonders ungesund sein soll. Stimmt nicht, heute weiß man, dass es keine Tageszeit gibt, während der die Fettverdauung sich besonders auf den Hüften niederschlägt. Jemand, der tagsüber hungert und dafür abends seinen Hunger stillt wird genauso wenig dick wie jemand, der tagsüber isst und am Abend fastet. Der Grund: Nachts ist vor allem der Nervus vagus (10. Hirnnerv) aktiv. Dieser Nerv regelt u.a. unsere Verdauung.

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