Hallo,
ich bin jetzt seit ca 1 Monat angemeldet weil mir eine gute Freundin aus der Klinik mir das FOrum hier geraten hatte.
Zu meiner Person. Ich war 11 Wochen in einer Klinik und wurde mit der Diagnosse Borderline und Depressionen entlassen.
Zu der momentan Situation...als ich in die Klinik kam war ich mit meiner Freundin 3 Monate zusammen. Ich merkte schnell das etwas passierte mit mir. Ich lernte viel in der Klinik. Ich merkte auch das sich meine Einstellung zum Leben veränderte und Einstellung zu Menschen änderte. Ich nahm Dinge war die vorher mir unwichtig erschienen oder nicht existierten.
In diesem engen geschützen Rahmen verliebte ich mich in eine Frau. Ich wollte es gar nicht. Ich dachte mir " hey du hast doch eine Freundin das kann doch gar nicht sein.." Schnell bemerkte ich das man die Liebe nicht bescheissen konnte oder austrixen konnte.
Ich bin jetzt mit ihr zusammen wir sind beide aus der Klinik entlassen wir haben beide viel erlebt vor der Klinik und auch während der Klinik.
Ich habe das schneiden wieder angefangen in der Klinik, wobei ich damit schon längst abgeschlossen hatte. Sie hat ein heftiges Trauma. Wir konnten uns aber beide helfen. Wir hatten viel Verständniss für einander. Momentan geht es ihr nicht gut, sie hat viele Ängste, Panikattacken. Ich bin von ihr 350km entfernt, in meinem Zuhause, Ich habe ihr gesagt ich muss erstmal bei mir hier ankommen um bei ihr sein zukönnen. Ich brauche Zeit...!
Für sie ist das alles sehr schwer. Ich fühle mich machtlos.
Vor meinem Klinikbesuch hatte ich oft die Sehnsucht auf den HBF zugehen auf die Fußgängerbrücke zu gehen und einfach Stundenlang zu schauen wie die Züge unter mir vorbei zischten. Auf ihren Gleisen entlang furhen und ich entscheiden konnte ob ich über das Geländer stieg und mich ein stück weiter runter beugte und los ließ, Oder zurück kletterte und wieder die den einmütigen Heimweg antritt. Ich habe es nie getan.
Bis auf gerade eben. Ich bin über die Absperrung geklettert und habe mich auf den Gelände vom HBF aufgehalten. Fazination tratt auf. Gütterzüge die weniger als 3 Meter an mir vorbeirasten. ICEs die ihren Zeitplan einhielten und an mir schnell vorbei zischten.
Dieser Gedanke... Dem alles ein Ende zu setzen. Fazination... Wenn ich das alles hier so schreibe denk ich . Oh mein Gott! Jetzt ist es soweit, kannst du noch die kontrolle über dich halten ? Ich behaupte ja...
Ich bin oft zwischen Tod und Leben... Ich warte nur darauf bis jemand anderes mir die Entscheidung nimmt. Ob ich damit Glücklich bin? Nein! Aber warum tue ich das dann immer wieder? Mich so in Gefahr zu bringen, das nicht mehr viel fehlt und ich in tausend Stücke zerissen werde...?

