Augenpflaster-therapie - bei einer 3 Jährigen

Thema: Augenpflaster-therapie - bei einer 3 Jährigen

  • Augenpflaster-therapie - bei einer 3 Jährigen

    Hallo,

    Vor ca. 2,5 Monaten stelle meine 3 Jährige Tochter fest, dass sie auf dem einen Auge schlecht sieht. der Augenarzt hat es bestätigt per objektive ermittlung hat sie auf dem einen auge +6 auf dem anderen +2,25. dazu kommt noch (mensch, wie heißt das?) ein winkel?

    brille holen alles kein ding, sie trägt sie auch und hat festgestellt, dass es morgens ohne brille wirklich schlecht ist und sie kaum sieht. damit haben wir also keine probelme.

    gestern waren wir bei der orthoptistin, therapie Augenpflaster für 8 wochen (3 tage mit, ein tag pause)

    ich bin sehr unsicher und weiß nicht in wie weit das wirklich gut ist. die erklärungen der Dame waren plausibel, aber -- meine Schwiegermutter hatte uns abergaten, es würde nichts bringen nur stress und kummer, viele tränen und allenfalls eine verschlechterung. so kennt sie es zumindest von sich, aber die frau wird dieses jahr auch 50... ich respektiere sie sehr und habe es mir zu herzen genommen.

    habt ihr vielleicht gute links, tips, oder auch erfahrungen mit augenpflastern gemacht? ist es wirklich "der einzige und beste weg" ?? mir scheint es so brutal meinem kind das gute auge zu nehmen... läuft die mir dann nicht überall gegen? werd ich sie jetzt täglich im kiga mit neuen schrammen abholen?

    hoffe auf beistand und viel info.

  • Antwort: Augenpflaster-therapie - bei einer 3 Jährigen

    Ich habe als Kind auch ein Augenpflaster gehabt. Ich musste es im Vorschulalter ein paar Jahre haben. Dann hat sich das schwache Auge gestärkt und es war nur noch ein Unterschied von 0.5 dpt vorhanden. ich brauchte dann keine Brille mehr. Stress, Kummer und ...nichts bringen..., kann ich nicht bestätigen. Ob es der einzige und beste Weg ist, weiß ich nicht. Aber 8 Wochen sind doch nicht lange. Sie gewöhnt sich daran und die Brille als solche, toleriert sie doch schon. Was ich daran gut finde, ist, dass das schwache Auge selbst angeregt wird und der Augenmuskel gestärkt wird. Also auch keine "eingreifende" Therapie, sondern der Körper soll sich selbst helfen. In der Kita wissen doch dann die Erzieherinnen, worauf sie aufpassen müssen. Also ich finde, ein Versuch ist es doch auf alle Fälle wert .

    lG

  • Antwort: Augenpflaster-therapie - bei einer 3 Jährigen

    Hallo!

    Ich hatte früher auch so ein Augenpflaster aufgrund des großen Unterschieds meiner Sehstärke. Natürlich musste man ab und an die ein oder andere Hänselei ertragen, aber gelohnt hat es sich auch bei mir allemal. Ich bin zwar immer noch auf meine Brille angewiesen, aber der Unterschied zwischen meinen Augen ist nicht mehr so groß.

    Viele grüße

    Dominik

  • Antwort: Augenpflaster-therapie - bei einer 3 Jährigen

    Hey Leute.

    Ich hatte als Kind auch ein Pflaster. Meins klebte auf der Brille, nich aufm Auge. Hat was mit Schielen zu tun. Dabei führt das eine Auge und das andere wird weniger benutzt. Ist normal, meint meine Augenärztin. Wird sonst schwierig, weil die Augen selten in Gleichstand zu bekommen sind.

    Ich sehe mit dem einen nur minimal schlechter as mit dem andren. Die Dioptrien sind eigentlich gleich. Das witzige ist früher war es das eine, heute ists das andre Auge das führt.

  • Antwort: Augenpflaster-therapie - bei einer 3 Jährigen

    Meine augen sind gott sei dank ganz gut...

    wie war das denn für dich globi? Ich hab gelesen dass du ja echt einiges machen musstest wegen deinen Augen!

    Wie ist es denn nun?

  • Antwort: Augenpflaster-therapie - bei einer 3 Jährigen

    Na ich hab wohl nich soviel geschielt, dass ich ohne Hilfe nich klargekommen wäre aber es ist schon schwierig, wenn man nich genau weiß, welches der zwei Bilder den richtigen Standort anzeigt.

    Deshalb entwickelt man automatisch die Strategie ein Auge führen zu lassen. Mit dem Pflaster ist es noch einfacher. Die Sicht is so oder so nich besser.

    Nach der OP sollte ich mich wieder auf beide verlassen. Das geht nur bedingt. Außerdem macht man Übungen, damit die Augen mögichst oft parallel stehen.

    Bei mir ist es so: Je mehr ich die Augen anstrengen muss, desto eher stehen sie parallel. Deshalb soll ich eigentlich die Brille in meiner Freizeit abnehmen und habe auch eine Brille, die eine geringere Dioptrienzahl hat.

    Das funktioniert bei Kurzsichtigen bestimmt nich. Gut

    grüßlis globi

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