These der Woche aus "Lexikon der Medizinirrtümer" > Woche 8: Bei Nasenbluten soll man den Kopf nach hinten legen

Thema: These der Woche aus "Lexikon der Medizinirrtümer" > Woche 8: Bei Nasenbluten soll man den Kopf nach hinten legen

  • These der Woche aus "Lexikon der Medizinirrtümer" > Woche 8: Bei Nasenbluten soll man den Kopf nach hinten legen

    Das ist nicht zu empfehlen, auch wenn es Generationen von Eltern und Lehrern so praktiziert haben. Denn wird der Kopf nach hinten gelegt, gelangt das Blut aus der Nase in den Rachen und von dort über die Speiseröhre in den Magen. Das ist zwar nicht schädlich, doch verschlucktes Blut löst bei manchen Menschen schnell Übelkeit und Brechreiz aus. Besser ist es, bei Nasenbluten ein kühles Tuch in den Nacken zu legen und den Kopf normal aufrecht zu halten. Hört das Nasenbluten nicht gleich auf, empfiehlt es sich, mit einem Tuch sanften Druck auf die Nase auszuüben und so die Blutungsquelle zu komprimieren. Nasenbluten ist fast immer harmlos. Da die Schleimhaut in der Nase jedoch äußerst gut durchblutet ist, kommt es schnell zu kleineren Verletzungen, die dann mitunter heftig bluten. Es gibt auch eine angeborene Neigung zu verstärktem Nasenbluten. Die ist allerdings äußerst selten und zwar lästig, aber harmlos.

    Quelle: Das neue Lexikon der Medizinirrtümer / Nasenbluten, S.161 / Werner Bartens

  • Antwort: These der Woche aus "Lexikon der Medizinirrtümer" > Woche 8: Bei Nasenbluten soll man den Kopf nach hinten legen

    Ja richtig Sebastian man sollt den Kopf vorbeugen damit Blut sich nicht staut und alles so richtig raus kommt . Das habe ich auch meinen Kindern bei gebracht. Aber zum Glück haben wir sehr wenig Nasen bluten .

  • Antwort: These der Woche aus "Lexikon der Medizinirrtümer" > Woche 8: Bei Nasenbluten soll man den Kopf nach hinten legen

    Ich habe es auch sehr selten, wenn ich so nachdenke, ist das letzte Mal schon sehr lange her. Ein bisschen Angest bekomme ich trotzdem immer, auch wenn im Buch steht, dass es ungefährlich ist.

    Grüße
    Sebastian

  • Antwort: These der Woche aus "Lexikon der Medizinirrtümer" > Woche 8: Bei Nasenbluten soll man den Kopf nach hinten legen

    Ja das macht Einen auch Angst ! Besonders die Kinder und ganz besonders mein Kleiner kriegt dann immer die Panik und fängt an zu schreien . Aber ich beruhige ihn dann immer und erkläre das es nicht schlimm ist und wenn ersich ruhig verhält auch schnell vorbei ist .Liebe Grüsse Pinje

  • Antwort: These der Woche aus "Lexikon der Medizinirrtümer" > Woche 8: Bei Nasenbluten soll man den Kopf nach hinten legen

    Das letzte Mal als mein Sohnemann Nasenbluten hatte, sassen wir grad im Wartezimmer beim Arzt. Es kam so plötzlich und stark (2Tempotaschentücher sofort voll Blut) das ich bei der Schwester geklopft habe und wir mussten nicht mehr warten, wir konnten dann gleich durch zum Arzt. Es hörte dann genauso schnell auf wie es kam.

  • Antwort: These der Woche aus "Lexikon der Medizinirrtümer" > Woche 8: Bei Nasenbluten soll man den Kopf nach hinten legen

    Den Kopf soll man nach vorne beugen,damit man kein Blut schluck,da Blut im Magen Erbrechen auslöst.

    Gruß Susanne



  • Antwort: These der Woche aus "Lexikon der Medizinirrtümer" > Woche 8: Bei Nasenbluten soll man den Kopf nach hinten legen

    Hallo Sebastian


    Ich habe selbst als Kind oft Nasenbluten gehabt und damals sagten auch noch alle, man soll den Kopf in den Nacken legen. Das ist, wie du (bzw das Buch) schon schreibst, vollkommen falsch!

    Ausser das feuchtkalte Tuch in den Nacken kann man am besten noch ein nasskalten Waschlappen auf die Stirn legen, und der Kopf, der gehört in Normalstellung. Leicht nach vorne geneigt, damit auch alles raus kann.

    Angst braucht man eigentlich nicht haben. Ich habe damals schon stark Nasenbluten gehabt und auch mein Sohn hatt es öfter mal so stark. Da staut sich warscheinlich Druck im Kopf, bzw in den Äderchen und das muss beseitigt werden. Sollte es allerdings länger als 1 Stunde gehen und stark bluten, dann würd ich den Gang zum Arzt raten.

    LG

    Poldy

  • Antwort: These der Woche aus "Lexikon der Medizinirrtümer" > Woche 8: Bei Nasenbluten soll man den Kopf nach hinten legen



    Hallo zusammen:

    Ein interessantes Thema wurde da ausgegraben: Nasenbluten! Jeder Mensch hatte es sicherlich schon mindestens einmal in seinem Leben gehabt und kann daher mitreden, sollte man meinen!

    So ein Forum ist da eine tolle Sache, aber Vorsicht: Auf diese Weise kann es auch passieren, dass eine Menge an Halbwahrheiten und Gerüchten verbreitet werden, und gerade IMEDO hat sich doch die Gesundheit auf seine Fahne geschrieben.

    Bitte versteht mich nicht falsch, aber für Nasenbluten gibt es in der Tat mehr als 100 veschiedene Ursachen, und darum möchte ich keinesfalls, dass Nasenbluten verharmlost wird. Nasenbluten kann aber muss nicht einen harmlosen Ursprung haben! Unter dem Stichwort "Nasenbluten" lassen sich bei IMEDO zahlreiche Beiträge finden. Zu dieser "These der Woche" möchte ich mich gerne auch äussern, und zwar nicht, um "Rundschläge" zu erteilen, sondern eben auch um auf einem meiner Beiträge aufmerksam zu machen. Nein, ich mache da keine Werbung in eigener Sache, sondern ich möchte hier wirklich auf Nasenbluten als ein Merkmal für eine ernsthafte Erkrankung aufmerksam machen: Morbus Osler-Weber-Rendu oder auch Hereditäre Hämorrhagische Teleangiektasie (kurz HHT genannt).

    Bei Morbus Osler, wie diese Erkrankung meistens genannt wird, kommt es tatsächlich zu häufigem spontanen Nasenbluten. Das kann bei Kindern ebenso wie auch bei Personen auftreten, die schon 60 oder 70 Jahre alt sind und zuvor noch nie mit Nasenbluten konfrontiert worden sind.

    Natürlich denken sich die Betroffenen meistens, dass das sicher bald wieder aufhören wird und dass das alles sicher eine harmlose Erklärung haben wird. Vielleicht denkt man da sogar noch: "Mein Bruder und auch mein Vater hatten das auch schon ab und zu mal gehabt. Also stell´ Dich nicht so an!"

    Wenn dann die Leute, bei denen sich das Nasenbluten schon ab und zu mal gezeigt hat, doch irgendwann einmal zum Arzt gehen, dann vornehmlich bei ihrem Hausarzt oder auch - wo sonst? - bei einem Hals-Nasen-Orhren-Arzt. Und jetzt kommt mein "Aber": Hinter dem Nasenbluten kann viel mehr als "nur" Nasenbluten stecken, zum Beispiel eben Morbus Osler-Weber-Rendu bzw. Hereditäre Hämorrhagische Teleangiektasie (kurz HHT). Diese Krankheit ist allerdings recht selten, genauer gesagt gibt es zwischen 35.000 und 50.000 Osler-Patienten alleine hier bei uns in Deutschland, und darum muss so mancher Osler-Patient von Praxis zu Praxis und von Klinik zu Klinik pilgern, eheein Arzt bzw. eine Ärztin dann schließlich doch diese Diagnose stellt.

    Wer von Euch bis hier hin gelesen hat, der fragt sich vielleicht spätestens jetzt, warum ich mich denn nun hier scheinbar so aufrege. Ich sage es Euch gerne: Nasenbluten ist nur ein Aspekt dieser Krankheit. Schuld daran sind kleine Gefäßfehlbildungen, die Teleangiektasien genannt werden. Diese nur stecknadel- bis reiskorngroßen Gefäßfehlbildungen sitzen überwiegend im Nasen-Rachen-Raum, und daher kennen rund 90 Prozent aller Patienten dieses Nasenbluten.

    Doch diese Teleangiektasien sitzen nicht nur im Nasen-Rachen-Raum, sondern auch im Magen-Darm-Trakt, und wenn dort diese Gefäße platzen, sieht man das eben nicht so leicht wie das Nasenbluten! Und es geht sogar noch weiter: Innere Blutungen wie im Magen oder im Darm können Ursache zum Beispiel für einen niedrigen Hämoglobin- oder Eisenwert sein. Und sogar die Lunge und die Leber, ja sogar das Gehirn kann betroffen sein. Schlaganfälle können auftreten, und sogar Lebertransplantationen können notwendig werden. Und durch häufige Blutungen kann es auch notwendig werden, dass sich die Osler-Patienten Bluttransfusionen unterziehen müssen, wenn die Zufuhr von Eisen nicht mehr ausreicht.

    Mir liegt die Aufklärung über diese Krankheit nicht nur deshalb sehr am Herzen, weil ich selbst seit meinem zweiten oder dritten Lebensjahr das Nasenbluten kenne. Morbus Osler ist eine seltene Erkrankung, aber sie ist eine genetische Erkrankung, das heisst, dass sie autosomal-dominant vererbt werden kann. Rein statistisch kann bei einem betroffenen Elternteil die Hälfte der Kinder die Krankheit geerbt haben, und von der Vererbung sind Jungs ebenso wie Mädchen betroffen.

    In einem anderen Beitrag hier bei IMEDO habe ich schon einmal ausführlich über Morbus Osler berichtet, und dabei habe ich leider auch den einen oder anderen Leser erschreckt: Wer denkt denn bei Nasenbluten gleich an solch eine Tragweite? Macht Euch selber ein Bild, indem Ihr Euch den Beitrag nachlest: Unter dem Link

    http://www.imedo.de/group/topics/show/1938-nasenbluten-durch-bluthochdruck/2

    kann man ihn finden. Wer noch mehr über diese Krankheit wissen möchte, weil er (oder vielleicht andere in der Verwandtschaft ebenfalls?) Nasenbluten oder andere Symptome, wie ich sie oben beschrieben habe, kennt, sollte auch unbedingt im Internet unter www.morbus-osler.de sowie unter www.mosev.de nachschauen.

    Wer konkrete Fragen hat, kann sich an mich direkt mit einer privaten eMail an mich wenden, denn ich bin nicht nur selbst Betroffener mit einer entsprechenden Erfahrung, sondern ich bin auch seit ihrer Gründung Mitglied der "Morbus-Osler-Selbsthilfe e. V." und gehöre als Pressesprecher auch dem Vorstand an. Morbus Osler ist eine sehr seltene Erkrankung, und darum haben wir sogar in unserer bundesweit aktiven Selbsthilfegruppe Mitglieder aus Schweden und Finnland sowie natürlich auch aus Österreich und der Schweiz.

    Als Selbsthilfegruppe sind wir auch sehr stolz, dass wir zahlreiche kompetente Ärzte verschiedener Fachrichtungen und aus unterschiedlichen Universitäts-/Kliniken als Mitglieder bei uns haben und an die wir uns jederzeit wenden können. Wir richten jährlich eine große "Morbus-Osler-Tagung" aus, und auf regionaler Ebene treffen sich in allen Ecken Deutschlands Patienten in unregelmäßigen Abständen zu sogenannten "Morbus-Osler-Regionaltreffen", zum Beispiel in Berlin, Essen, Heilbronn, Ulm und München.

    Ausserdem gibt es für Betroffene, ihre Angehörigen sowie für Ärzte auch zwei verschiedene Foren im Internet unter www.moic.de und unter www.domeus.de/forum/morbus-osler. Zweimal pro Woche treffen sich auch Interessenten im "Morbus-Osler-Chat" unter www.osler-chat-live.de.vu - montags um 19:00 Uhr und donnerstags um 20:00 Uhr - meist unter meiner Leitung.

    So, nun danke ich für Euer Interesse und dass Ihr so lange geduldig bis hier durchgehalten habt. Gut

    Wer Fragen an mich hat, kann sich gerne per eMail an mich wenden, und wer von Euch mal wieder Nasenbluten hat, der sollte sich vielleicht wieder einmal an diesen Artikel zurückerinnern, denn genau dafür habe ich heute diesen Beitrag geschrieben. Und bei Pauschalrezepten und Ratschlägen bitte dran denken, dass ein Rat nicht für jede Krankheit passt - leider! Sehr schlecht



    Herzliche Grüße...........................Helmut alias Atlantis123 Gut



  • Antwort: These der Woche aus "Lexikon der Medizinirrtümer" > Woche 8: Bei Nasenbluten soll man den Kopf nach hinten legen

    Ich glaube, so ist der Text aus dem Buch von Dr. Bartens auch nicht gemeint Gut

    Da geht es doch um das harmlose Nasenbluten,( aus den vorderen Anteilen der Nasenschleimhaut) dass ja auch am häufigsten ist, in der Hauptsache , mit der These, dass man früher dabei den Kopf nach hinten....u.s.w.

    Ansonsten müsste man ja hier noch darauf hinweisen, dass es noch viel mehr Ursachen für nicht harmloses Nasenbluten (Gefäßverletzungen aus dem hinteren Anteil der Nasenschleimhaut, Nasentumore,oder Tumore in den NNH, Fremdkörper, Infektionskrankheiten, Hypertonie u.a.) gibt.

    Dass es auch nicht harmlose Ursachen gibt, darauf hätte Dr. Bartens eigentlich noch hinweisen sollen, da bin ich auch der Meinung.

    lG shila

  • Antwort: These der Woche aus "Lexikon der Medizinirrtümer" > Woche 8: Bei Nasenbluten soll man den Kopf nach hinten legen

    Hmm jaja das habe ich auch mal gemacht,wo ich Starke Nasenblut hatte,habe ich den Kopf nach oben gelangert alles schön und gut,aber bei mir hat es nicht funktioniert,müsste voll das blut ausprechen und es hat auch ziehmlich lange gedauert bist es aufgehört hatte.Also habe ich den Kopf nach untern gehaltet,und es hörte gott sei dank wieder auf,aber was macht man wenn man nach paar Stunden wieder Starke Nasenbluten bekommt?Das hatte ich schon mal,aber ist schon Lange her.Ich bin auch dann zum Doc hingegangen,und er Sagte mir gleich beim Nächsten mal den Kopf nach unterhalten.Und Zeit dem hatte ich nie wieder Nasenblut,aber ist schon Komisch früher als Kind hatte ich mir immer meine Nase gestoßen,oder mal gegen einen Schrank gelaufen oder ich hatte mal einen zusammen Stoß beim Spielen,hatte da nie Nasenblut bekommen,selbst als einer mal mir ein ding auf der Nase verpasst hatte.

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