Gedanken,Handel,Fühlen während der Depression

Thema: Depressionen

Thema: Gedanken,Handel,Fühlen während der Depression

  • Gedanken,Handel,Fühlen während der Depression

    Erzähl uns von deinen Gedanken,Handeln und Fühlen während der Depression!

  • Antwort: Gedanken,Handel,Fühlen während der Depression

    Geschrieben von Chrisi, Zitat aus Thema Psychosoziale Folgen:

    ich finde das sehr schwierig, weil durch die folgen viel kaputt gehen kann und das einen immer wieder niederreisst. vielleicht ist auch genau das, das schwierige an diesen depressionen: das sie einen zu einem denken verleiten, die einen zu falschen handeln verführen und viel kaputt machen...

    Dem stimme ich zu, Chrisi! Und ja es ist sehr schwierig. Darum habe ich ein Thema aufgemacht, speziell mit diesem Thema!

  • Kokon

    Ich mache im Moment eine Phase durch, die für mich erschreckend ist.

    Ich bin seit 10 Monaten arbeitslos. Ich bin 49 Jahre und obwohl ich hervorragene Zeugnise habe und eine Forbildung mit sehr gut abgeschlossen habe, bekomme ich keine Stelle.

    Je länger ich zu Hause bin, umso antriebsloser werde ich. Ich kann mich zu nichts aufraffen. Durch diese Inaktivität habe ich jetzt 10 Kilo zugenommen und fühle mich dadurch auch nicht besonders liebenswert.

    Mein Freund versucht mir zu helfen, aber er ist jetzt auch am Ende seiner Weisheit und auch seiner Geduld.

    Ich stosse ihn aber auch bewusst in die Richtung das er sich von mir trennen soll, obwohl ich das nicht will.

    Mein Problem scheint zu sein, das ich mich nicht besonders liebenswert finde.

    Ich bin müde, niedergeschlagen, antriebslos, traurig und fühle mich sehr allein. Der Kokon umgibt mich und ich kann mich nicht befreien.

    Ich befinde mich in einem runden Raum und finde den Ausgang nicht.

    So fühle ich mich.

    Ist mir noch zu helfen?

    Lg

    Elvira

  • Antwort: Gedanken,Handel,Fühlen während der Depression

    Ich glaube viele Arbeitslose kennen dieses Gefühl des -Nicht-gebraucht-werden- und auch da gibt es eine Möglichkeit ehrenamtlich tätig zu sein, zumindest solange bis man keinen Arbeitsplatz hat. Das hilft sehr viel, man hat eine Beschäftigung, hat das Gefühl doch gebraucht zu werden und bringt wieder Schwung in den Allag. Klar, je mehr man sich gehen läßt, umso mehr sinkt man.

    LG Diana

  • Antwort: Gedanken,Handel,Fühlen während der Depression

    Diana, das ist gut und schön mit der ehrenamtlichen Tätigkeit.

    Zum einen müsste man wissen, was man tun könnte und wozu man Lust hätte - und da beginnt die Schwierigkeit: man müsste sich aufraffen und was unternehmen. Das ist mir im Moment nicht möglich.


    Ich bin ja schon froh, das ich es geschafft habe, hierhin zu kommen.

    Zu mehr reicht es derzeit nicht.

  • Antwort: Gedanken,Handel,Fühlen während der Depression

    Dann musst du zum Arzt gehen und dich behandeln lassen!

  • Emotionslosigkeit

    hi leute,

    ich leide jetzt seit ungefähr 11 Monaten an regelmäßigen depressiven einbrüchen und eine Besserung der Situation ist nicht in sicht, fange jetzt bald mit einer psychoanalytischen Therapie an und hoffe dadurch dass es vielleicht besser wird, auch wenn ich keine Hoffnung verspüren kann.

    Angefangen hat es ( so scheint es mir auf jeden Fall) als ich beim Geschlechtsverkehr mit meiner Partnerin auf einen Schlag keine Lust mehr verspürte und anfing zu grübeln, für mich war scheinbar der einzige Grund für diesen Lipidoverlust, dass ich meine PArtnerin nicht mehr lieben würde. Seit diesem Zeitpunkt verfalle ich regelmäßig in depressive Verstimmungen, die meistens ein paar Tage anhalten. Doch danach ist es nicht vorbei, sondern ich befinde mich in einer Art Stagnation, welche es mir nicht zulässt positive Emotionen an mich ranzulassen. Am meisten Angst habe ich davor, dass sich meine Befürchtungen bestätigen und ich gegenüber meiner PArtnerin emotional abgestumpft bin und meine Beziehung keinen Sinn mehr hat. Nichts kann mich emotional begeistern und ich sehe das Leben wie ein Nebel an mir vorbeiziehen, da sich scheinbar alles wiederholt und immer gleich zu sein scheint. Ich habe das Gefühl zu existieren, aber nicht zu leben. Ich habe auch schon an Suizid gedacht, was mich immer erschreckt hat, aber ich habe festgestellt dass ich nicht sterben will, aber das Leben gibt für mich auch keinen sinn. Ich lebe vor mich hin, kann mich zu nichts aufraffen und nichts kann mich begeistern, ich fühle mich allein auf der welt, obwohl ich eine funktionierende Familie, eine liebenswerte Partnerin und einen guten Freundeskreis habe.

    Kennt jemand diese Gefühle oder weiss jemand einen Rat was man machen kann, damit es sich bessert?

    Lg Nico

  • Emotionslosigkeit

    Hi Nico!

    Gehe zum Arzt! Lass es nicht zu, dass Du tiefer in eine Depression, wenn es denn eine ist, rutschst. Es kann in der Depression durchaus sein, dass man glaubt, seinen Partner nicht mehr zu lieben. Das ist dann aber wirklich nur die Depression. Ich kann Dir nur raten, lass es von einem Arzt abklären!



    LG, M.

  • Antwort: Emotionslosigkeit

    Also während einer wirklich tieferen Depression wird jeder Kleinkram zum hochbedeutenden Ereignis. Mein Verstand versucht sich dann immer zu wehren. Aber allein durch Rationalisierung geht das nicht weg. Ausser wenn es wichtigeres gibt. Dann kann ich mich schonmal ablenken und auf das andre konzentrieren.

    Bei Suizidgefährdung rate ich dringend eine Notfall- oder Hilfshotline anzurufen. Die gibts ja auchfür diverse Probleme.

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen