Antwort: Probiotischer Joghurt
Hallo!
Hmmm, also irgendwie stimmt das alles wohl ein bissel ... ;-)
Und in Ergänzung zu Redschneckes (wie immer) fundierten Ausführungen hier noch ein paar Tipps von mir:
Soweit ich weiß, ist es für eine kurmäßige Anwendung (!) wichtig, dass man eine konkrete Sorte Probiotischen Joghurts für längere Zeit (mind. 2-3 Wochen oder so) täglich zu sich nimmt. Also wenn z. B. nach Antibiotika-Einnahme oder so die Darmflora ziemlich futsch ist - und erst aufgebaut werden soll. Wie gesagt: Täglich - und dieselbe Sorte (mit erwiesener Wirkung)! Aber eben nur in diesen Fällen.
Im Normalfall jedoch habe ich ja bereits eine mehr oder weniger intakte Darmflora - und helfe ihr vielleicht hin und wieder mal mit diesem Joghurt auf die Sprünge oder so. Dann ist es nicht nötig, das Zeug täglich zu futtern. Aber die Darmbakterien - die sollten auch dann ordentlich zu futtern haben. Also eben die bereits erwähnten Prebiotika (siehe Schwarzwurzeln, Topinambur, Spargel, Chicoree, ...). Damit sie einem weiterhin treu bleiben und ihren Job ordentlich erledigen können. ;-)
Hmmm, und was die Sorte angeht: Es gibt wohl einige wenige konkrete Probiotika, für die anhand mehrerer Studien (die dnan möglichst nicht nur vom Hersteller/Vermarkter finanziert sein sollten *grins* ) tatsächlich spezielle Wirkungen nachgewiesen wurden ... je nach dem vor allem für die Immunabwehr ... oder auch für die Verdauung ... oder so. Da kann man sich anhand des auf der Packung benannten Bazillus-Namens ja im Internet oder so informieren. Wird kein konkreter Name benannt - oder gibts für diesen Bazillus keine erwiesenen Wirkungen ... kann man ebenso gut auch "stinknormalen" Joghurt löffeln, das Ergebnis ist dasselbe.
Und: Ja, auch milchsauer vergorene Gemüse ... oder auch der russische Brottrunk Kwas ... oder was es sonst noch so an vergorenen Dingen mit lebenden Bakterien für die Darmflora Gutes gibt ... - all das ist sehr gesund und hält fit! Uns - UND den Darm! ;-)
Sonnige Grüße von der Gänseblümin.