Was habt Ihr für Erfahrungen mit Alkohol gemacht ?

Thema: Alkohol

Thema: Was habt Ihr für Erfahrungen mit Alkohol gemacht ?

  • Antwort: Was habt Ihr für Erfahrungen mit Alkohol gemacht ?

    Ja ich habe hier schon ganz viele Leutchen auf diese Seite aufmerksam gemacht und Ralf will morgen auch mal seine Erlebnisse mit seiner alkoholkranken Ex Frau berichten und wie sehr er darunter gelitten hat . Ich glaube das ist für viele Leute hier sehr intressant oder was meint ihr ?

  • Antwort: Buchvorstellung ab Montag, 23.06.2008

    Mit Sicherheit sind einige die sich nicht outen, hinterher reicher an Gedankenaustausch und Anregungen und bestimmt, wird es sehr hilfreich sein, weil ja Dinge dann ausgesprochen werden, die sich viele gar nicht zu fragen trauen!!!

    Kenne da was von, in der zeit als ich meinen Nachtschicht geschoben habe, kamen einige zu mir, die bevor sie die Therapeuten oder Ärzte etwas gefragt haben, mich zuerst zu Rate gezogen haben ob sie das so fragen können, oder wie sie das fragen können.

    Leider hat sich mir öfter die Frage erhoben, wenn ich die sog. Therapeuten/innen kennen lernte wenn ich als Betreuerin mit denen ein Gespräch zu führen hatte, ob es nicht sinnvoller wäre diese nicht selbst zuerst therapieren zu lassen... da kann man verstehen, warum wichtige Themen nicht erfragt werden:" mei o mei"!!!

  • Antwort: Was habt Ihr für Erfahrungen mit Alkohol gemacht ?

    Ich habe auch nicht wirklich gute Erfahrung mit diesem Thema gemacht, bzw stecke gerade noch in der Aufarbeitung dessen was passiert ist.

    Mein Freund ist zur Zeit mal wieder zur Therapie bzw hat heute seine Reha angetreten, nach der Entgiftung. Das alles ist eine längere Geschichte die letzes Jahr im Sommer anfing. Ich wusste er hatte immer mal Probleme mit Alkohol probierte damit irgendwelche Probleme zu verdrängen, nach dem ich ein paar Tage nichts von Ihm gehört hatteas habe bin ich zu ihm gefahren und habe ihn dann mit zu mir genommen absolutes Dilierium, wir wollte ihn in einem Programm unterbringen weil er sich probiert hatte mit Alkohol umzubringen. Weil ich hatte ihn vorher schonmal zur Entgiftung ins Krankenhaus gebracht. Aber hat leider nicht viel nicht viel genützt bzw nicht lange gehalten. Insgesamt haben ich ihn 4 mal zur Entgiftung gebracht das letzte mal Ende mein. Da kam er zu mir zu Besuch obwohl ich eine Veranstaltung vom Verein hatte und ich eigentlich nicht wollte das er vorbei kam, aber gutmütig wie ich bin habe ich nachgeben. Als ich dann nachts nach Hause kam, habe ich gleich gemerkt das was net stimmte weil es hat etwas komisch gerochen und ich hatte ihm klar gemacht das wenn ich noch mal merken sollte das er was trinkt mit meiner Freundschaft schluß ist, habe ihn aufgefordert das wenn ich abends heim komme er verschwunden sein sollte, und seiner Therapieeinrichtung mitteilen müßte das er eine Rückfall hatte, wenn er es nocht von sich aus tun würde würde ich das für ihn erleidigen. Zu dem Zeitpunkt ging ich aber davon das er zur Therapie war und das schon seit Wochen. Als ich dann abends nach Hause kam fand ich ihm im Delirium vor überhaupt nicht mehr ansprechbar daraufhin habe ich sofort die Rettung gerufen und die waren auch sehr schnell da. Ich hatte gesagt das er zur Therapie ist und das ich es melde das er einen Rückfall hatte. Als ich in der Klinik angerufen habe bekam ich gesagt, den Namen kenne ich hier nicht bin aber auch nur Patient hier müsste vielleicht Montag nochmal anrufen. Da er in einer Einrichtung wohnt für Suchtkranke habe ich mir gedacht melde ich mich Montag morgen halt dann da und frage nach ob er da noch Sachen hat, weil mittlerweile wusste ich ich von seiner Schwester die ich über die Probleme ihres Bruders dann aufgeklärt hatte, das er arbeiten geht. Ich dachte ich verstehe die Welt nicht mehr, also rief ich am anderen morgen dort an und bekam bestätigt das er aus der Einrichtung raus geflogen ist, weil er seine Therapie überhaupt nicht angetreten hat.

    Ich war wie vor den Kopf geschlagen, monate lange hat er mir Therapie- Ergebnisse vor gelogen die nie statt gefunden haben, nichts davon hat gestimmt. Mittags klingelte das Telefon obich ihm was zum anziehen vorbei bringen könnte, weil er schon wieder aus der Klinik entlassen worden wäre. Er hatte 4,5 promille. Ich habe dann nur gemeint er sollte sich an seine Familie wenden, weil denen hätte ich die Augen geöffnet über seine Akloholismus und was alles passiert ist im letzen Jahr. Daraufhin kam gar nix mehr, ich fühle mich verarscht bis auf letze habe seine Wohnung ausgeräumt ihn dazu gedrängt sein Leben und seine Schulden in den Griff zu bekommen und er hat das nur ausgenutzt.

    Das einzig positive was aus der ganzen Sache zu ziehen ist er ist diesmal von selber auf den Trichter gekommen ist das er was tun muß weil er sonst alleine dasteht weil dann werde ich und seine Familie ihn nicht mehr unterstützen.

  • Antwort: Was habt Ihr für Erfahrungen mit Alkohol gemacht ?

    alles was dazu beigetragen werden kann ist interessant,denn es werden sicher noch einige dazu kommen die über ihre erfahrungen berichten werden,sicher Gabie viele Therapeuten brauchen selber eine Therapie das sagte mir damals mein Professor in der Fotschung ,dem ich viel zu verdanken haben denn in der zeit als es meinem Mann so schlecht ging, kammen noch jede menge andere probleme dazu,denn das eine greift in das andere problem hinein,sicher ich könnte noch viel dazu sagen,aber auch andere wollen sicher zu wort kommen.

  • Antwort: Was habt Ihr für Erfahrungen mit Alkohol gemacht ?

    Ja das ist immer sehr schwierig in meinen Bekannten und Verwandtenkreis bin ich auch immer die " Sorgentante " und ich werde immer um Rat gefragt und manchmal ist es sehr schwierig den richtigen Rat zu geben . Man will ja auch nichts Falsches raten und es vielleicht da durch alles noch schlimmer machen . Aber seit ich im Imedo bin habe ich schon so viel gelernt und für manche Sachen auch eine anderes Sichtweise bekommen und für viele Sachen viel mehr Verständnis !

  • Antwort: Was habt Ihr für Erfahrungen mit Alkohol gemacht ?

    Den letzten den ich unter Betreung hatte, dass war auch so ein Elend, er war in der Langzeittherapie, nachdem ich ihn mehrmals besuchte durfte ich ihn über Ostern zu mir einladen, er wurde sogar von der Leiterin dieser Einrichtung persönlich gebracht sie war vorher schon einmal bei mir zu Hause um sich zu versichern, dass mein Schäflein auch weit genug von mir weg (Schlafzimmer) unter gebracht war.

    Der Herr ließ es nicht zu, ließ sich unter dem fadenscheinigen Aspekt das er sich lieber in der Stadt mit mir trifft weil er mir einen Blumenstrauß schenken wollte, wir sind beide drauf reingefallen.

    Ein schöner Blumenstrauß war das nämlich, bestehend aus einer Pulle Weinbrand und weiß nicht mehr wieivele Flaschen Bier ich war doch "vertrauensseelig genug seine Reisetasche nicht zu kontrollieren.

    Nachdem wir Kaffe trinken waren, gingen wir nach Hause ich schaltete den Fernseher ein, damit er sich nicht langweilt während ich koche, komme jedoch überraschend um die Ecke um ihn etwas zu fragen, war das ein Schock für ihn nicht weniger als für mich, sitzt da und hat die Weinbrandpule am Hals, und neben dem Sessel in voller Pracht un herrlichkeit lachten mir drei leere Bierflaschen entgegen in kaum mehr als 15 Minuten, ich habe ihn in sein Gästezimmer gejagt, er durfte nur noch rauskommen wenn er aufs klo wollte..

    Am anderen Tag, war Mittags auch schon wieder voll, Sonntags hat er weinend neben mir Fernsehen geschaut.. habe ihn Montags nicht zum Bus begleitet... also so eine Scheiße und das nach 9 Monaten trocken sein, da ich wußte, dass die mit seinen Arbeiten als Schreinermeister so zufrieden waren und ich dahinter kam wie er die belogen hatte mußte ich die Sache melden, denn ich weiß wie teuer es in solchen Einrichtungen ist was die Krankenkasse nicht zahlt das zahlen LVA und Co.

    Es gibt soviele Leute die das gerne annehmen,und die es sich verdient haben bekommen aber keinen Platz weil solche Stinker die Plätze belegen darum habe ich gepetzt.. er ist in der Gosse gelandet!!!

  • Antwort: Was habt Ihr für Erfahrungen mit Alkohol gemacht ?

    oh ja neun Monate sind nicht viel das schaft keiner ,mein Mann war 5 jahre krank dh.erst krank dann Arbeitlos,aber in diesen fünf jahren habe ich alles kontrolliert jeden Hustensaft jede Tropfen,und wenn der Doc etwas aufgeschrieben hat in dem auch nur der hauch von Alkh,war hat er es wieder gekriegt,es gab nicht mal weinsauerkraut,aber er hat es geschaft und in der hinsicht hat es sich für ihn auf jedenfall gelohnt,denn seit über 20 j.ist er nun schon trocken und es war nicht der Alkh.der unsere beziehung zerstört hat,es muss nicht zwangsläufig der Alkh.sein,wenn mann hinter einem Kranken steht kann auch der sich erhohlen.

  • Antwort: Was habt Ihr für Erfahrungen mit Alkohol gemacht ?

    Klar ist Alkoholismus eine Krankheit, aber ich frage mich manchmal wo da irgendwie die Gerechtigkeit gibt, wenn man unverschuldet selber krank wird und auf Hilfe angewiesen ist muß man um alles kämpfen heute mit der Krankenkasse und so viel Geld ausgeben zusätzlich das man einigermassen gesund werden kann. Und wie in dem Fall von meinen Freund wird immer und wieder eine Entgiftung bezahlt oder eine Reha genehmigt und egal was man liest oder hört, ist das ja nicht der Einzelfall, aber es läßt einen doch manchmal zweifeln wie das alles so richtig sein kann.

    Klar ist das solche Leute Unterstützung brauchen, ist mir auch klar aber wie im Falle von meinem Freund ist das in einem Jahr die 4 Entgiftung und die Krankenkasse bezahlt das jedesmal ohne Problem, da werden noch nicht mal Kosten wie Krankenhaustagegeld fällig. Und mit der Reha genau dasselbe, die bewilligte hat er net angetreten im Febraur, weil das angeblich wie Knast ist, und die neue ist auch einfach wieder bewilligt worden.

    Ich denke irgendwo sollte halt mal eine Grenze sein, ich habe durch die Erfahrungen mit meinem Freund in diesem einen Jahr gelernt das man wirklich konsequent sein muß. Habe auch viel gelesen im Internet über dieses Thema. Es ist nicht einfach und ich bewundere jeden der die Kraft hat es soviele Jahre durchzustehen, ich für mich könnte auf Dauer damit nicht umgehen und das Problem habe ich auch heute noch nach diesen 4 Wochen. Mein Freund beteuert immer es tut ihm leid, aber wie soll man das einfach so hin nehmen, was fühlt diese Leere wieder auf die zurück geblieben ist, nachdem was passiert ist. Wieso tut ein Mensch der behauptet das er einen liebt das so an, wieso mißbraucht man ein Vertrauen dermassen.

    Ich weiß nicht wie man das vergessen soll, oder seinem Partner nicht wieder mißtrauisch ist wenn einem irgendwie was komisch vorkommt, wie verarbeitet man die immer wiederkehrenden Rückfälle die ja anscheinden vorprogrammiert sind. Ich telefoniere nach wie vor sehr viel mit meinem Freund, aber ich komme mir komisch vor wenn er was von der Therapie erzählt, ich weiß nicht was ich glauben soll, weil in den Monaten wo er angeblich zur Therapie ware, hatte er lauter Ergebnisse mit mir besprochen. Ich habe alleine im Febraur 1500 m mit ihm telefoniert, im Endeffekt war ich seine Therapeutin.

    Und diese Gefühl von der Ausgenutzheit und des Verarschens oder des angelogen seins geht einfach nicht weg, wie soll ich Ihm jemals wieder vertrauen, hat einer einen Tipp für mich, wie es für mich auch einfacher wird und man dieses ewige Zweifeln wieder los bekommt.

    Danke

  • Antwort: Was habt Ihr für Erfahrungen mit Alkohol gemacht ?

    Hy,vergessen ,nein man soll es nicht vergessen mein Mann redet ganz offen über sein Problem, denn der Alkoholismus bleibt das ganze Leben ein Problem,früher war es auch so das ich seine leeren flaschen in der Waschmaschiene im Geschirrspüler ,Handschuhfach, und wo nicht noch gefunden habe,aber ich habe nie aufgehört an mir oder an ihm zu zweifeln,und ich glaube es gibt nichts wichtigeres als vertrauen,den durch das nicht vertrauen ,werden wohl viele wieder Rückfällig,kann aber auch sein das wir einfach nur Glück hatten ,und das ganze überstanden haben,mein Mann ist nicht einmal rückfällig geworden,und ich bin sicher das es daran lag das er seine Fam.hatte die ihm vertraut hat das er es schaft,und er hat es geschaft,und ist seit über 20 j.trocken.Natürlich bleibt er ein Alkh. und viele seiner Krankheiten sind darauf zurückzuführen,aber man kann es schaffen es muss nicht immer gleich das Ende sein,und die Probleme die du schilderst haben mit dem Thema Alkohol nicht viel gemein,das die Krankenkassen nicht alles zahlen ist klar,und das es dort ärger geben kann ist auch klar,und der beste Thrapeut ist nun mal die eigene Familie.

  • Antwort: Was habt Ihr für Erfahrungen mit Alkohol gemacht ?

    Klar Therapeuten hin oder her , ich habe für mich halt das Gefühl auf der Strecke zu bleiben, es geht immer nur um das was für ihn wichtig ist oder sagen wir mal was wärend seiner angeblichen Therapie war, was aber ja nie statt gefunden, diese ganze Lügerei über alles und jeden, ich fühle mich einfach leer und ausgepowert man gibt Unterstützung vielleicht auch zuviel und sucht bei sich die Fehler, wieso er einen Rückfall gebaut hat, aber wenn man alleine dasteht und sich immer anhört alle sind gegen ein und keiner unterstützt ihn, ist das schon nicht einfach, zumal er eine große Familie hat, nur die haben gewust das er schon mal trinkt aber nicht wie schwer wiegend seine Probleme wirklich sind. Ich habe einfach Angst mich selbst zu verlieren man kann doch nicht nur für andere stark sein, teileweise habe ich mich so schlecht gefühlt das ich mich noch nichtmal mehr auf die Arbeit konzentrieren konnte. Ich frage mich halt auch wie kann man seinem Partner sowas antun, und auf der anderen Seite denke ich mir wie schwer es für den Partner gewesen sein muß so ein Lügengespinnst aufrecht zu erhalten, welche Kraftanstregung das bedeuten muß. Ich hoffe für ihn das er es diesmal schaft aber er hat sehr viel auf zu arbeiten und muß einfach lernen die Wahrheit zu sagen. Weil es sind in dieser Zeit viele Dinge passiert, die man eigentlich nicht verzeihen kann oder besser gesagt das ich angst habe es zu verzeihen. Weil ich denke wenn ich es einfach probiere zu streichen, denkt mein Freund es ist alles wieder ok. Klar denken wir jetzt irgendwo an die Zukunft, aber man kann das vergangene nicht einfach ungeschehen machen.

    Ich wollte mit ihm eine richtige Beziehung führen und wenn er seinen Leben wieder im Griff gehabt hätte, wäre es auch so gekommen.( hätte ich von Beginn an gewußt was er für Probleme in seinem Leben hat, wäre ich nie eine Beziehung mit ihm eingegangen)Aber ich habe für mich entschieden das ich mit dieser ständigen Ungewissheit nicht leben kann, er ist in vielen Dingen wie ein Kleinkind, mag auch von dem jahrelangen Alkoholkonsum kommen ( was ich ja mittlerweile weiß das es so gewesen ist) als ich ihn vor 1,5 Jahren kennen gelernt hatte er das gut überspielt und wenn man nicht zusammen wohnt kann man das ja auch gut überspielen oder verstecken. Mir war nur eins wichtig EHRLICHKEIT und das wusste er. Aber ich unterstütze ihn immer noch, damit er wieder gesunden werden kann.

    Ich habe mir eine klare Maßgabe gesetzt wenn er diese Therapie nicht schaft, dann werde ich mich komplett zurück ziehen und den Kontakt abbrechen, weil ich mich nicht verlieren möchte. Dann soll er alleine vor die Hunde gehen, so grass das auch klingen mag. Aber laut vieler Aussagen die ich gelesen habe, müssen Alkoholiker ganz tief fallen damit sie von selber aufwachen und merken das sie die Kurve bekommen müssen.



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