Antwort zu Antwort: Was habt Ihr für Erfahrungen mit Alkohol gemacht ?
Antwort: Was habt Ihr für Erfahrungen mit Alkohol gemacht ?
Klar ist Alkoholismus eine Krankheit, aber ich frage mich manchmal wo da irgendwie die Gerechtigkeit gibt, wenn man unverschuldet selber krank wird und auf Hilfe angewiesen ist muß man um alles kämpfen heute mit der Krankenkasse und so viel Geld ausgeben zusätzlich das man einigermassen gesund werden kann. Und wie in dem Fall von meinen Freund wird immer und wieder eine Entgiftung bezahlt oder eine Reha genehmigt und egal was man liest oder hört, ist das ja nicht der Einzelfall, aber es läßt einen doch manchmal zweifeln wie das alles so richtig sein kann.
Klar ist das solche Leute Unterstützung brauchen, ist mir auch klar aber wie im Falle von meinem Freund ist das in einem Jahr die 4 Entgiftung und die Krankenkasse bezahlt das jedesmal ohne Problem, da werden noch nicht mal Kosten wie Krankenhaustagegeld fällig. Und mit der Reha genau dasselbe, die bewilligte hat er net angetreten im Febraur, weil das angeblich wie Knast ist, und die neue ist auch einfach wieder bewilligt worden.
Ich denke irgendwo sollte halt mal eine Grenze sein, ich habe durch die Erfahrungen mit meinem Freund in diesem einen Jahr gelernt das man wirklich konsequent sein muß. Habe auch viel gelesen im Internet über dieses Thema. Es ist nicht einfach und ich bewundere jeden der die Kraft hat es soviele Jahre durchzustehen, ich für mich könnte auf Dauer damit nicht umgehen und das Problem habe ich auch heute noch nach diesen 4 Wochen. Mein Freund beteuert immer es tut ihm leid, aber wie soll man das einfach so hin nehmen, was fühlt diese Leere wieder auf die zurück geblieben ist, nachdem was passiert ist. Wieso tut ein Mensch der behauptet das er einen liebt das so an, wieso mißbraucht man ein Vertrauen dermassen.
Ich weiß nicht wie man das vergessen soll, oder seinem Partner nicht wieder mißtrauisch ist wenn einem irgendwie was komisch vorkommt, wie verarbeitet man die immer wiederkehrenden Rückfälle die ja anscheinden vorprogrammiert sind. Ich telefoniere nach wie vor sehr viel mit meinem Freund, aber ich komme mir komisch vor wenn er was von der Therapie erzählt, ich weiß nicht was ich glauben soll, weil in den Monaten wo er angeblich zur Therapie ware, hatte er lauter Ergebnisse mit mir besprochen. Ich habe alleine im Febraur 1500 m mit ihm telefoniert, im Endeffekt war ich seine Therapeutin.
Und diese Gefühl von der Ausgenutzheit und des Verarschens oder des angelogen seins geht einfach nicht weg, wie soll ich Ihm jemals wieder vertrauen, hat einer einen Tipp für mich, wie es für mich auch einfacher wird und man dieses ewige Zweifeln wieder los bekommt.
Danke