Antwort: Erfahrung mit Alkohol
Hallo Pinje,
Mein Mann weiß, dass in vielen Lebensmitteln sowie auch in Medikamenten! Alkohol enthalten ist. Wenn er bewußt trocken ist, passt er sehr darauf auf. Als ich meinen Mann kennenlernte, war er bereits über 8 Jahre trocken, nach langen, langen Jahres des trinkens (schon als Lehrling). Nach ca. 10 Jahren hat er dann wieder angefangen, das 1. Mal bewußt und schleichend, "ein Glas Rotwein beim Essen schadet mir nichts", er hat sich da selbst überschätzt und wollte nicht wahrhaben, dass er nicht trinken kann, ohne rückfällig zu werden. Er hatte nach dem damaligen Entzug und einer langen und guten Therapie leider nicht mehr nachgedacht. Dann hatte er einen Entzug und eine Therapie, hat leider nur ein Jahr gehalten, wieder rückfällig, ein Jahr getrunken, wieder Entzug und Therapie, nach ca. 1/2 Jahr Rückfall und wieder Entzug, keine Therapie. Jetzt ist er seit 1 Jahr wieder trocken und ich hoffe, es bleibt jetzt so. Für mich ist es nicht einfach und mir fehlt etwas das Vertrauen und wie gesagt, immer die Angst, dass er wieder rückfällig wird. Allerdings habe ich gesagt, und diesmal meine ich es auch so!, dass ich eine weitere Rückfälligkeit nicht mehr mittragen werde und mich dann trenne.
Er ist, wenn er trocken ist, ein wunderbarer Mann, liebevoll, fürsorglich, verständnisvoll, einfach klasse und ich liebe ihn. Nur haben seine Saufphasen, besonders seine letzte (3 Tage, dann ist er in den Entzug) viel bei mir kaputtgemacht und ich habe etwas die Achtung vor ihm verloren. Z.Zt. bin ich dabei diese wieder etwas aufzubauen.