Depression und Partnerschaft

Thema: Depressionen

Thema: Depression und Partnerschaft

  • Antwort: Depression und Partnerschaft

    Ach Tanja warum gehst du mit ihm nicht mal zu einer Heilhypnose ..das würde sicher ihm helfen ..wenn du darüber mehr wissen willst frage...auch gibt es hier schon Menschen die das gemacht haben..ich nenne dir dann gerne die Nicknamen..

    Es ist vll.ein Weg ihn zu öffnen--

  • Heilhypnose

    Was passiert bei einer Heilhypnose genau? Wer bietet so was an?Gibt es Risiken? Über mehr Infos würde ich mich freuen. Danke schon mal im Voraus.

  • Antwort: Depression und Partnerschaft

    http://www.imedo.de/group/topics/show/54059-heil-hypnose

    geh erst mal hier rein --dort findest du ein wenig..besonders der beitrag von Inheil gefiel mir sehr gut..

    auserdem gebe doch heilhypnose in google ein da kommt sehr viel--suche bewusst deine Stadt..auch ..also Heilhypnose--Stadt eingeben..

    hoffe du kannst etwas dabei finden..drück dich lieb Marion

  • Antwort: Depression und Partnerschaft

    Also ich kenne das Problem auch,sehr genau sogar.

    Irgendwie weiss mein Mann ja,dass ich unter Depressionen leide aber so wirklich umsetzen kann er es nicht.Ich erwarte ja gar nicht,dass er mich versteht,denn ich verstehe mich ja selber manchmal nicht.Aber er antwortet auf meine Tiefs schnell mit Vorwürfen und das tut mir dann nicht wirklich gut.Es ist ja auch so,dass Depressionen von jetzt auf gleich kommen,manchmal reicht ein kleiner Auslöser.

    Dann stehe ich morgens auf und ich bin am Boden..hatte aber vielleicht vorher einen schönen Tag oder Abend mit meinem Mann.Er bezieht dieses Tief dann direkt auf sich oder unsere Ehe.Er denkt dann ich bin nicht glücklich mit ihm oder Ähnliches,aber das ist es ja nun wirklich nicht.

    Ich habe ihm schonmal ein Buch von mir gegeben über Depressionen,aber er sagt er will nichts davon lesen und wissen.Nur der Spruch "geh doch endlich mal zum Psychater"...ganz ganz toll denke ich dann immer.Wenn er das sagt hat das sowas abwertendes als wäre ich irgendwie nicht richtig im Kopf,aber das ist ja nun nicht so.Ich weiss manchmal nicht wie ich damit umgehen soll.Sicher ich verstehe ihm ja auch weil depressive Menschen nun mal nicht leicht zu nehmen sind,aber mit ein wenig Geduld und Liebe müsste doch sowas zusammen zu überstehen sein.

    Ich werde jetzt mal abwart5en was passiert..wenn es gar nicht geht muss er halt gehen,denn ich habe nicht auch noch die Kraft mich darum zu kümmern.



    Liebe Grüsse Troepfchen







  • Antwort: Depression und Partnerschaft

    Meine Frau kommt gar nicht damit klar,ich habe oft nicht die Kraft Ihr es immer wieder zu erklären!Jemand der noch nie Depressionen hatte kapiert das nie,nicht mal ein Doc!

  • Antwort: Depression und Partnerschaft

    Wenn diese Angst endlich weggehen würde,Tag und Nacht,meistens 3Wochen bis 3 Monate lang,du kämpfst jeden Tag und bist froh wenn es vorüber ist! Hast nur Jammer und Angst,bist wie gelähmt! Und dein Partner oder andere könnens nicht mehr hören! Du denst du wirst Verrückt! Hast oft Suizidgedanken! Willst ja in Keine Klinik mehr! Aber es holt dich immer wieder! Allen Gute Besserung!

  • Antwort: Depression und Partnerschaft

    Hallo an alle!!!



    Also ich kann hier vielen Dingen nur zustimmen, zum einem denke ich dass kein Mensch ansatzweise versteht, wie es ist wenn der Partner an Depressionen leidet. Jemand der bisher noch nicht an einer psych. Krankheit litt, versteht auch nicht, was in den Köpfen abgeht oder warum ein Mensch plötzlich so verändert ist. Bei mir z. B. ist es immer so gewesen, ich war immer ein sehr lebensfroher Mensch, habe unwahrscheinlich viel gelacht und sehr viel Spass am Leben gehabt, von einem auf dem anderen Tag wurd dies immer weniger, ich habe mich so stark verändert, dass ich jetzt genau das Gegenteil von dem bin. Mein Partner kam am Anfang gar nicht mit mir klar (naja ich selbst ja auch nicht, weil ich mich nicht verstand warum ich so ein anderer Mensch aufmal bin), monatelang habe ich ihm tlw. täglich versucht klar zu machen, dass es alles aufgrund meiner Erkrankung so ist und er dass doch verstehen müsse. Aber nie hatte ich Anfangs das Gefühl er versucht es zu verstehen, hab eher zu hören bekommen, ich bin doch nicht ganz dicht im Kopf. Was mich dann noch mehr runter zog. Irgendwann bekam ich dann selbst eine Aufklärung, was genau eine Depression ist, ich dachte diese Broschüre sei über meine Person geschrieben, denn es war so eindeutig, dass ich all diese Symptome habe und auch meine Handelsweise dort genau beschrieben war. Ich gab ihm dann auch diese Broschüre und bat ihm doch, dass wenn ich ihm wichtig sei, dass er sich endlich mal mit diesem Thema beschäftigen soll, damit er mich evtl. etwas verstehen würde. Hm...auch danach wurds nicht besser, täglich diese Erklärungen ihm gegenüber, ich hatte irgendwann auch keine Kraft mehr immer wieder das selbe zu erklären, und hab dann irgendwann mehrmals hintereinander gesagt, dass es mir leid tut dass er mich nicht versteht und es wohl im Moment einfach das beste sei, man würde getrennte Wege gehen, denn ich brauch meine Kraft um gesund zu werden und das kann ich nicht, wenn ich meinem Partner täglich erklären muss, was los ist mit mir.

    Mittlerweile ist das alles ca. 6 Monate so gelaufen ich hab gekämpft um ihn und sein Verständnis und seine Hilfe. Bin daran verzweifelt aber ich hab ihn doch sooo gebraucht und wollt ihn nicht verlieren. Und mittlerrweile habe ich etwas das gefühl, dass ich verstanden werde. Nicht komplett, aber er versteht in etwa was mittlerweile mit mir los ist. Ich hatte wirklich alles aufgegeben, dachte es hat doch eh alles keinen Sinn mehr, niemand wird mich verstehen und er schon gar nicht. Doch ich hab nicht aufgegeben und bekomme mittlerweile einiges mehr an Verständnis.

    Haltet die Ohren steif und kämpft....

  • Antwort: Depression und Partnerschaft

    dies ist das erstemal das ich über meine depressionenen schreibe. habe seit dem letztem jahr viele körperliche probleme bekommen . konnte mich nur noch aufraffen wenn es unbedingt sein mußte . bin immer gerne mit vielen menschen zusammen gewesen , aber hatte zum schluß kaum noch kraft mit dem hund raus zu gehen . als dann noch meine mama plötzlich verstarb , war ein sehr wichtiger mensch weg. meine welt brach wie ein kartenhaus zusammen!!!! seit dem gegt es immer schlimmer . war dann 8 wochen in einer klink .war das beste u härteste was ich achen konnte. habe viel dort erfahren u gelitten ohne ende. das es schwer zu hause sein wird dachte ich mir , aber es ist so schlimm... mein mann versteht mich nun gar nicht mehr . es steht kurz vordem aus. er hat kein verständnis für meine krankheit. es nervt ihn glaube ich nur , das die frau die das ganze familien leben immer alleine geregelt hat , nun auch mal nein sagt . weiß nicht was ich tun soll. freunde denken ach sie hat es sich in der klini a gut gehen lassen.... wer dort noch nie war ...der kann nicht glauben welch arbeit da ist. mann will treibende kraft wieder ..gesund lachend und und.... wie stelle ich es an das ich entlich verstanden werde ??

  • Antwort: Depression und Partnerschaft

    hallo

    wie hast du es geschaft , das dein partner verständnis zeigt ? ich bin dieses erklären auch sooo satt !!! habe das gefühl er versteht es eh nich oder meistens falsch ! 18 jahre einfach aufgeben ... wieiß nicht weiter , er wollte probe haler schon ausziehen aber was soll das bringen so lernt er auch kein verständniss... l g

  • Antwort: Depression und Partnerschaft

    Hallo Ihr lieben.....



    ja was soll ich sagen, Verständnis ist scheinbar echt von kaum einem zu erwarten. Ich habe nun komplett meine Hoffnung aufgegeben, es bereitet mir nur Magen-Darm-Schmerzen wenn ich mich täglich erklären muss und dass kanns echt nicht sein.....

    Ich habe dem Kampf aufgeben mich erklären zu müssen. Erstens habe ich das nicht das Gefühl, dass es einer versteht, der es nicht schonmal selbst erfahren hat und zum anderen denke ich mittlerweile dass mich nicht jeder verstehen muss, es reicht wenn ich mich verstehe und weiß wie ich damit umzugehen habe.

    Ich verlange auch gar nicht dass man mich versteht, sondern dass man es einfach vielleicht so hinnimmt und wenigstens akzeptiert dass man im Moment so verändert ist, es aber eben nur aufgrund der Erkrankung ist.

    Ich habe gelernt, dass es mir egal sein sollte ob mich jemand versteht. Denn es muss mich nicht jeder verstehen, sondern nur akzeptieren. Zu meinem Partner bzw. ExPartner habe ich na klar auch gehofft und erwartet dass er mich versteht. Konnte er aber nie, was ich auch nicht verstand. Aber es bringt mir persönlich auch nichts, wenn ich einen Partner an meiner Seite habe, der mich nur fertig macht oder mir sagt ich sei bekloppt im Kopf oder ich drehe ja ab usw. . Der Mann oder die Menschen die einen lieben, versuchen einen in der schweren Zeit zu unterstützen, ob sie diesen nun verstehen oder nicht, aber es wird akzeptiert und so gut geholfen wie man kann.

    Ich kann jedoch keine gesunde Psyche bekommen, wenn ich von meinem Partner bzgl. der Krankheit nur fertig gemacht werde, denn wir können auch nichts dafür, dass wir so krank sind. Wir sind wohl die die am lautesten Schreien würden, wenn uns jemand die Lösung all dieser Probleme nennen könnte. Denn wir verstehen und teils selbst nicht und erkennen uns selbst kaum wieder. Für uns ist es noch schwerer damit umzugehen.

    Ich lasse mich aufgrund dessen was ich gelernt habe in meiner Therapie , nicht mehr unterkriegen, auch lasse ich mich von gar niemanden mehr fertig machen wegen meiner Krankheit. Wer dies nicht akzeptiert soll bitte gehen und mich mit seinem Klugscheißer Gerede in Ruhe lassen. Keiner hat das Recht darüber negativ Urteilen zu können, der selbst nicht an Depressionen leidet.

    Ich bin nämlich weder bekloppt noch verrückt im Kopf, sondern leide an Depressionen, die auch wieder schnell vergehen können, wenn man die richtige Unterstützung hat und man sich nicht mehr unterkriegen lässt.

    Ich denke nun mehr an mich und lasse die schlechten Meinungen der anderen zwar zu, nehme mir diese aber nicht mehr so zu Herzen (denn sie wissen es nicht besser...sag ich mir immer) und bleibe bei dem Ziel was ich mir gesetzt habe. Lasst Euch nicht schlecht reden, nur weil Ihr krank seit. Ihr seit keine schlechten Menschen, im Moment einfach nur gefangen in einem dunklen Loch, welches auch bald wieder Farben annehmen kann. Geht raus, geht Euren Interessen nach, tut das was Ihr schon immer machen wolltet. Und nimmt nicht immer soviel Rücksicht auf andere, denn es ist wichtig das zu tun, was man selbst möchte und nicht immer auf alles zu verzichten. Verwirklicht Eure Träume....lebt Eure Träume.....

    Ich selbst bin zwar auch ganz am Anfang....bin nun zwar auch alleine (keinen Partner...Freunde kann man sich an einer Hand mittlerweile abzählen....), aber ich habe beschlossen ich schaffe das auch alles ganz alleine, früher ging es auch ohne Partner, warum dann jetzt nicht.

    Mir gehts seitdem besser, denn ich habe nicht mehr diesen Druck bzw. diese Last auf mir, dass ich funktionieren muss. Ich tue nur noch das wonach mir ist, räume grad mein Leben auf... und es klaapt besser. Und vor allem kommt das Lachen und die Lebensfreude ein wenig wieder.....das heißt für mich: Weiter machen und am Ball bleiben und nicht unterkriegen lassen......

    Vieö Glück

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