Stalking, das ist das englische Wort für "Anpirschen", und genau das ist es auch, worum es geht: Der Stalker ist eine Art Jäger, er verfolgt sein Opfer, um es irgendwann zur Strecke zu bringen.Die Wege, um den so oder so gearteten Cyberstalking-Angriff zu fahren, sind dabei vielfältig, doch fast immer gibt es einen Eintrag in Foren, Flirtbörsen, Gästebüchern oder im Usenet. Der Urheber ist in den meisten Fällen kaum auszumachen, einerseits, weil das Opfer nicht weiß, woher die Stalking-Attacken stammen, andererseits, weil die Täter natürlich versuchen, anonym zu bleiben. So werden öffentliche Foren besonders gerne missbraucht, das Usenet ist ebenfalls eine nicht zu verachtende Plattform. Cyberstalking ist der verdeckte Horror im Internet.Im Cyberspace kann ein Stalker sein Opfer belästigen, ohne sein komfortables Wohnzimmer zu verlassen", heißt es auf der Website.
Stalkern droht nun eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.
Eine freundliche Bitte hat schon viele Türen geöffnet. Reagiert der Betreiber nicht, bleibt nur der Weg über die Ermittlungsbehörden.
Ein Tagebuch der Übergriffe ist ebenfalls hilfreich, um später, sollte es zu einem Prozess kommen, die nötige Beweislast einbringen zu können.
Wer Opfer von Cyberstalking geworden ist, findet im Netz zahlreiche Ansprechpartner. Kompetente Hilfe bietet das Stalkingforum, hier finden sich auch zahlreiche Tipps und Tricks, um den Stalkern zu entwischen. Grundsätzlich sollte auf Stalking-Attacken nicht direkt reagiert werden. Ein Opfer macht seinen Stalker nur noch wilder, wenn es nicht eindeutig sagt, dass es nicht verfolgt werden möchte. Viele Täter sind sich mangels Intelligenz nicht darüber im Klaren, welche Wunden sie beim Opfer reißen.

