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angehörige von parkinsonkranken
Thema: angehörige von parkinsonkranken
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Antwort zu angehörige von parkinsonkranken
Hallo Rita,
ich habe heute erst ein wenig Zeit und habe hier ge - schmöckert und deinen Eintrag gefunden, ich weiß nicht einmal ob es noch aktuell ist dir zu schreiben.
Meine Mama hat seit ci. 4 Jahren Morbus Parkinson und ist seit Januar in einem Pflegeheim da ich voll berufstätig bin und sie nicht mehr alleine zurecht kommt.
Ich würde mich gerne mit anderen Angehörigen von Betroffenen austauschen da ich große Probleme habe die Krankheit und die Veränderung meiner Mutter zu akzeptieren.
Wenn du also Lust und Zeit hast gerne würde ich Kontakt aufnehmen um alles besser zu verstehen.
Liebe Grüße Fidole
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geschrieben von Mutterhexe04 vor mehr als 3 Jahren (01.02.2009 21:33)hallo
mein mann hat seit 2 jahren den bekloppten james am hasl und ich komme mit ihm und seinen veränderungen auch nicht mehr klar. auerdem glaube ich, er hat durch die tabletten auch so eine art demenz bekommen. jedenfalls verhält er sich neuerdings manchmal so, als ob er nicht mehr "bis 3 zählen" könnte. wir haben seit dezember 08 auch die pflegestufe 2 für ihn und ich versuche, ihn zu hause zu pflegen. nun ist es aber so, ich bin durch diese sch...krankehit depressiv geworden, weil ich mich mit dem james überhaupt nicht abfinden kann. wenn ich mir vorstelle, was aus meinem mann durch diese krankheit geworden ist, könnte ich den ganzen tag nur heulen. ach ja, ich bin 52 und mein mann ist 66 und wir kommen aus dem südl. schleswig holstein, ca 20 km vor hamburg. ich habe mich vor kurzem auch einer selbsthilfgruppe für angehörige angeschlossen, aber bisher hat es mir noch nicht sooo viel gebracht.
magst du mir über deine erfahrungen berichten, das wäre toll
LG mutterhexe04
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ich habe jetzt nach einem Jahr Pflegeheim für meine Mama so einigermaßen gelernt zu akzeptieren daß sie diese Krankheit hat und versuche das Beste daraus zu machen.
Es ist jedoch so daß ich jedes Hoch aber auch jedes Tief mitmache heißt wenn es ihr gut geht, gehts mir gut und umgekehrt. Aber es ist nicht mehr ganz so schlimm wie am Anfang.
Ich denke daß du jeden Tag deinen Mann pflegst und jede Veränderung somit sofort siehst erschwert das für dich, hast du durch die 2er Pflegestufe eine Möglichkeit für dich ein paar Stunden Zeit zu haben in der du etwas anderes machst ?
Wenn du mehr wissen willst kannst du mich auch gerne über PN kontaktieren. Denn bei der 2er Pflegestufe geht es ihm ja bestimmt noch schlechter wie meiner Mama die neu bestädigt die 1er Pflegestufe hat aber alleine bleiben kann sie nicht mehr.
Für mich war es am Anfang sehr schwer zu akzeptieren daß ich sie abschieben musste ins Heim was weder sie noch ich wollte, jedoch ist es mir unmöglich meine Arbeit hinzuschmeissen um sie zu pflegen und ich weiß auch nicht ob ich das mental verkraften würde.
L.G.Fidole

