Hallo zusammen !
Vielfach ist nun bereits über die sexuelle Unlust des Partners bzw. der Partnerin geschrieben worden - aber was macht man(n) nun konkret, um seinen sexuellen Bedürfnissen nachkommen zu können ? Vor allem dann, wenn ...
... man(n) Bordelle und Prostitution aus Risikogründen ablehnt
... eine heimliche Affäre mit einer Geliebten nicht das Ziel ist
... die Partnerin für Gespräche über dieses Thema jedoch leider unzugänglich ist
... die Beziehung dennoch auf keinen Fall gefährdet werden soll
... Telefonsex ins Geld geht und man(n) ggfs. in Erklärungsnöte gerät
... Selbstbefriedigung mittlerweile keine wirkliche Befriedigung mehr bringt und es immer schwieriger wird auf diesem Wege zur Ejakulation zu kommen ?
Eine Bekannte schlug unlängst vor, eine Selbsthilfegruppe zu gründen, in denen Betroffene - Männer wie Frauen - sich stillschweigend und vertrauenvoll gegenseitig aus diesem Dilemma befreien könnten. Treffen mit dem Zweck Sexualität ausleben zu können, sexuelle Erfüllung und Befriedigung zu erlangen, ohne dass man in die Situation einer Affäre gerät, Sexualität ohne Gefühle um des sexuellen Seelenfriedens willen, auch wenn so etwas streng genommen die Funktion eines Seitensprunges übernimmt. Aber - ist es das wirklich ? Ihre Argumentaton: Ein klassischer Seitensprung wird mit "den Partner betrügen" assoziiert. Betrügen heißt, jemandem etwas vorenthalten, das ihm rechtmäßig zusteht. Wenn aber eine Partnerin den Sex verweigert und der Partner dann seine sexuelle Kompetenz einer oder mehreren anderen Frauen zukommen lässt, kann man dann sagen, dass der Partnerin etwas "vorenthalten" und sie somit "betrogen" wird ?? Wäre so eine sexuelle Selbsthilfegruppe in so einer Sitation tatsächlich "Betrug", "Fremdgehen" oder wie sollte man es bezeichnen ? Ein interessanter Ansatz - diskussionswürdig oder relitätsfern ?

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