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Seitensprung beichten - aber wie?
Thema: Seitensprung beichten - aber wie?
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geschrieben von schreibgern vor mehr als 2 Jahren (19.06.2009 17:08) -
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geschrieben von Chrisi vor mehr als 2 Jahren (19.06.2009 17:31) -
Antwort zu Antwort: Seitensprung beichten - aber wie?
Ursprüngliche Nachricht von schreibgern
Na, irgendwann setzt doch dann der Verstand wieder ein,denke ich und ab da ......Das ist doch kein Widerspruch ?!

Doch ist es. Es geht ja um den gewissen zeitpunkt und nicht ums danach wenn man wieder klar denken kann. Ist wie vor gericht bei mord im affekt. da kann man sich für den zeitpunkt der tat auch unzurechnungsfähig erklären lassen. nur das ist es eben was ich nicht verstehen kann. nur weil jetzt (derb ausgedrückt) jemand geil ist. alles über den haufen zu werfen.
Ich kann mir im Gegensatz zu Dir nicht vorstellen, dass es nicht irgendwann mal so sein kann, dass man Gefühle für jemanden entwickelt. Ich denke, es gibt für JEDEN einen "Schlüssel" und wenn den jemand gefunden hat, passt der auch ins Schloss, um es mal so bildhaft zu schreiben
Vielleicht war für Dich bis jetzt nur noch nicht der richtige Schlüssel dabei. Es wäre doch auch absolut unnatürlich, dass man nur für einen einzigen Menschen solche Gefühle entwickeln kann, oder ? Und da nur mit Ratio rangehen ??????????????????? :-/Ja da geb ich dir schon recht. aber den schlüssel bzw das schloss das zu mir passt hab ich schon gefunden. warum sollte ich also so einen scheiss bauen um das zu riskieren was mir am herzen liegt ??? Gelegenheiten gäbs viele, da ich beruflich viel unterwegs bin. aber wie gesagt ich muß die Gelegenheit ja nicht nutzen.
Sorry aber ich denk da halt rational. warum soll ich mir sowas antun. es kommt da ja eh nur scheisse dabei heraus. entweder man fühlt sich schuldig und das gewissen plagt einen. dann beichtet man vielleicht und hat das vertrauen des partners für immer verloren. Oder es kommt auf andere weise heraus und der partern erfährts von jemand anderem was ja noch schlimmer ist. Oder ganz arg der Partner erwischt einem dabei.
Super aussichten also. Und das ganze für ein bischen Sex. Find ich armseelig. sorry
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geschrieben von schreibgern vor mehr als 2 Jahren (20.06.2009 06:17)Alle Seitensprünge immer nur auf ausschließlich Sex zu reduzieren, finde ich etwas einfach. Wenn Du sagst, Du bist viel unterwegs, dann können es doch nur flüchtige Kontakte sein. Wenn aber jemand, der in mir Gefühle weckt, außerhalb meiner Beziehung, die schon einige Jahre Bestand hat und ich als gut empfinde, ständig oder oft in meiner Nähe ist, ich immer wieder mit ihm Kontakt habe,egal auf welche Weise, da kann ich doch nur: entweder darauf eingehen, die Gefühe zulassen oder es mir versagen. Wenn ich in einer Situation dann doch "schwach geworden bin" und es ist dann passiert, dann muss ich immer noch überlegen, wie ich damit umgehe. Habe ich es getan und es war schön, warum soll ich es dann als Scheiß bezeichnen ? Ich kann es auch als eine gute Erinnerung an eine schöne Zeit behalten, wenn ich mich dennoch für meine jahrelange Beziehung entscheide.
Wo beginnt denn da bei Dir der Seitensprung ? Nur weil man dann Sex hatte ? Beginnt er schon, wenn man an den anderen denkt, sich nach ihm sehnt ? , noch ohne Sex? Und, wenn Du onanierst, gehst Du da auch fremd ?, weil Du doch Deine Partnerin hast, (oder ich mich selbst befriedige wo ich doch einen Partner habe) Wo sind denn da die Gedanken ? Beim eigenen Partner ? Da brauchst Du nur mal zu googeln: wie oft befriedigen sich Männer und Frauen selbst, und :was denken sie beim Onanieren ? Und Onanieren ist ja normal, sexualhygienisch sogar gesund.
Wie in so einem Falle jemand reagiert, hängt sicher auch mit dem Charakter und dem Temperament zusammen. Da kann man auch nicht alle "über einen Kamm scheren". Wenn es möglich ist, dass jemand anderer in mir solche Gefühle, Gedanken und Fantasien weckt, die ja nicht verboten sind, heißt dass denn dann gleich, in dem Moment habe ich schon einen Seitensprung begangen ? Und wenn ich "ES" NICHT zulasse, bin ich dann im Kopf nicht trotzdem schon fremdgegangen ? Ich persönlich glaube nicht, dass man Fremdgehen mit Fremdgehen vergleichen kann, ich sehe da schon Unterschiede. Wichtig ist für mich, zu wissen, wo man hingehört. Ich glaube weiterhin, dass man im Laufe seines Lebens vor Entscheidungen stehen kann, die so etwas beinhalten. Und es wird sicher nicht passieren, in einem Stadium, wo man seinen eigenen Partner gerade erst kennengelernt hat oder die Bindung noch nicht so lange besteht. Denn wenn man noch verliebt ist, dann hat so ein Gefühl für jemand anderen sicher keinen Platz. Wenn es dann jedoch Liebe ist, -da gehört doch etwas mehr als "Verliebtsein in jemand anderen" dazu, um diese Bindung (tatsächlich oder nur im Kopf) zu lösen ?
Es mit einem Verbrechen zu vergleichen, oder einen Seitensprung zu kriminalisieren, finde ich nicht legitim. Im juristischen Sinne, ist es ja auch nicht so.
Dass, was Du beschreibst, trifft nach meinem Dafürhalten auf, notorische Fremdgänger zu, die es ohne Gefühl und nur so just for fun machen.
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hui jetzt wirds kompliziert, aber ich dikutiere ja gerne und auf gutem niveau wie bei dir machts ja spass.

Ursprüngliche Nachricht von schreibgern
Alle Seitensprünge immer nur auf ausschließlich Sex zu reduzieren, finde ich etwas einfach. Wenn Du sagst, Du bist viel unterwegs, dann können es doch nur flüchtige Kontakte sein. Wenn aber jemand, der in mir Gefühle weckt, außerhalb meiner Beziehung, die schon einige Jahre Bestand hat und ich als gut empfinde, ständig oder oft in meiner Nähe ist, ich immer wieder mit ihm Kontakt habe,egal auf welche Weise, da kann ich doch nur: entweder darauf eingehen, die Gefühe zulassen oder es mir versagen. Wenn ich in einer Situation dann doch "schwach geworden bin" und es ist dann passiert, dann muss ich immer noch überlegen, wie ich damit umgehe. Habe ich es getan und es war schön, warum soll ich es dann als Scheiß bezeichnen ? Ich kann es auch als eine gute Erinnerung an eine schöne Zeit behalten, wenn ich mich dennoch für meine jahrelange Beziehung entscheide.
Hmm na ja aber im allgemeinen läufts dann ja auf sex hinaus im endeffekt. Bezueglich unterwegs sein muß ich mich wohl etwas genauer ausdrücken. Also ich bin selten allein unterwegs meist mit kollegen/kolleginen und oft auch bei der selben kundschaft. also handelt es sich da nicht nur um flüchtige bekanntschaften. Und da sind auch sehr nette mädels dabei die ich auch atraktiv finde und mit denen ich gerne zusammen bin. Aber das als seitensprung zu bezeichnen nur weil ich jemand gern habe find ich übertrieben.Ich bin gerne mit meinen Kollegen/Kolleginen zusammen, denn nur so macht das Arbeiten spass. Das hat doch nichts mit Seitensprüngen zu tun. Und wie gesagt es gab schon einige Möglichkeiten die ich hätte wahrnehmen können. Man ist dann ja auch am abend mit den kollegen zusammen. vielleicht nach einem geschäftsabschluss in entspannter athmosphäre etwas feiern und da könnte schon eines zum anderen kommen. Aber wie gesagt ich bin ein rational denkender Mensch der es dann nicht so weit kommen läßt.
Wo beginnt denn da bei Dir der Seitensprung ? Nur weil man dann Sex hatte ? Nur weil man sex hatte ??? JA. Reicht das denn nicht um den Partner zu verletzen ?
Beginnt er schon, wenn man an den anderen denkt, sich nach ihm sehnt ? , noch ohne Sex?
Hmm das hört sich für mich wie der Anfang vom Ende einer Beziehung an.
Und, wenn Du onanierst, gehst Du da auch fremd ?, weil Du doch Deine Partnerin hast, (oder ich mich selbst befriedige wo ich doch einen Partner habe) Wo sind denn da die Gedanken ? Beim eigenen Partner ? Da brauchst Du nur mal zu googeln: wie oft befriedigen sich Männer und Frauen selbst, und :was denken sie beim Onanieren ? Und Onanieren ist ja normal, sexualhygienisch sogar gesund.
Ich würde sagen Onanieren hat nichts mit einem Seitensprung zu tun. Dabei versucht man sich ja selbst erleichterung bzw ein gutes gefühl zu verschaffen und es ist keine andere person involviert (physisch). Und ja das sehe ich auch als normal an. und denken kann dabei ja wohl jeder was er will. gedankenkontrolle á la orwell gibts ja zum glück (noch) nicht. Nur wenn man dann schon lieber onaniert als mit dem partner zusammen zu sein ist das glaube ich für die beziehung nicht gerade förderlich
Ja auch ich denke beim onanieren mal an andere Frauen, aber auch sehr gerne an meine Partnerin. Das hat für mich nichts mit fremdgehen zu tun. Das spielt sich ja nur im Kopf ab. Wenn ich das aber in die physische Welt hole und mit jemand anderem schlafe ist das für mich nicht ok. Außerdem sind das beim onanieren ja nur flüchtige gedanken und wenn man damit fertig ist richtet man den focus wieder auf andere dinge. Wenn das nicht so ist ist man auf dem besten weg zum realen seitensprung finde ich.
Wie in so einem Falle jemand reagiert, hängt sicher auch mit dem Charakter und dem Temperament zusammen. Da kann man auch nicht alle "über einen Kamm scheren". Wenn es möglich ist, dass jemand anderer in mir solche Gefühle, Gedanken und Fantasien weckt, die ja nicht verboten sind, heißt dass denn dann gleich, in dem Moment habe ich schon einen Seitensprung begangen ?
Nein
Und wenn ich "ES" NICHT zulasse, bin ich dann im Kopf nicht trotzdem schon fremdgegangen ?
Im Kopf fremdgehen gibts für mich nicht. Die Gedanken sind frei.
Ich persönlich glaube nicht, dass man Fremdgehen mit Fremdgehen vergleichen kann, ich sehe da schon Unterschiede. Wichtig ist für mich, zu wissen, wo man hingehört. Ich glaube weiterhin, dass man im Laufe seines Lebens vor Entscheidungen stehen kann, die so etwas beinhalten. Und es wird sicher nicht passieren, in einem Stadium, wo man seinen eigenen Partner gerade erst kennengelernt hat oder die Bindung noch nicht so lange besteht. Denn wenn man noch verliebt ist, dann hat so ein Gefühl für jemand anderen sicher keinen Platz. Wenn es dann jedoch Liebe ist, -da gehört doch etwas mehr als "Verliebtsein in jemand anderen" dazu, um diese Bindung (tatsächlich oder nur im Kopf) zu lösen ?
Da stimme ich dir zu
Es mit einem Verbrechen zu vergleichen, oder einen Seitensprung zu kriminalisieren, finde ich nicht legitim. Im juristischen Sinne, ist es ja auch nicht so.
Ich habe nicht einen Seitensprung mit einem Verbrechen verglichen, sondern den gemütszustand.
Dass, was Du beschreibst, trifft nach meinem Dafürhalten auf, notorische Fremdgänger zu, die es ohne Gefühl und nur so just for fun machen.
Notorische Fredgeher sind für mich sowieso das allerletzte. Aber das ist was anderes.
Also wie ich bereits gesagt habe ich war schon in der Situation des Betrogenen. deshalb kann ich mir nicht vorstellen auch einen Seitensprung zu machen, da ich weiß wie verletzend das für den Partner ist wenn es rauskommt. Und auch das verliebt sein hab ich glaub ich hinter mir. Ich bin mit meiner Partnerin 9 Jahre zusammen und das halte ich schon für eine längere Beziehung.
Also es bleibt bei meiner Meinung. Ich kann mir nicht vorstellen wie man so etwasmachen kann.
Also dann freu mich schon auf dein nächstes Post.
lg
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geschrieben von schreibgern vor mehr als 2 Jahren (21.06.2009 10:24)Nun, ich bin schon ca. 3x länger verheiratet als Du und würde unsere Beziehung als gut bezeichnen . Ich habe lediglich versucht, auch die "anderen" zu verstehen, oder Situationen zu erklären, wo ich es mir durchaus vorstellen kann. (auch die notorischen Fremdgänger ausgeschlossen, sind auch für mich : das letzte) und mir ist es in meinem Leben auch schon 2x selbst passiert :-/Und ich behalte sie in guter Erinnerung, weil ES schön war( wenn auch nicht unkompliziert und verwirrend, keine einmaligen "Sachen" sondern "einige Zeit" gedauert) und andererseits, weiß ich dadurch, WAS "ich an meinem eigenen Partner habe" und würde mich nie von ihm trennen wollen...Ich würde aber auch nie sagen, ES kann nie passieren, ich bin zu rational dafür. Da habe ich auch schon ganz andere Beispiele von rational denkenden Männern, die SO ETWAS NIE machen würden (wie sie vorher gesagt haben) ....erlebt..... denn: wenn es jemand darauf anlegt, muss er 1. nur genügend Zeit haben ( was im beruflichen oder privaten Umfeld möglich ist) und genau die Schwachstellen und Vorlieben des anderen erkennen. Da klappt es garantiert.
Im Gegensatz zu Deiner Meinung, würde ich, wenn überhaupt, auch die Gedanken dazuzählen. Weil: Wenn ich Gefühle habe, spielen die sich doch nur im Kopf ab. Die körperlichen Auswirkungen kommen doch erst dadurch und eben in 2. Linie. ?! Und wenn Du sagst, das eine ist erlaubt das andere (körperliche) ist Fremdgehen, ist das für mich nur eine erzwungene Askese
und würde ja bedeuten: Die Gefühle habe ich ja trotzdem ( oder Du )Sich es bei Gefühlsverwirrungen leicht zu machen oder schwerer, das ist doch das eigentliche "Problem" dabei ?
Ich glaube, Du redest nur so, weil Du schonmal der Betrogene warst ?
und eben Deine ganz persönlichen Erfahrungen damit gemacht hast. Man kann ja aber auch versuchen, von seiner eigenen Situation mal Abstand zu haben und es allgemein betrachten ? Du fühlst Dich nicht gut, weil Du es erfahren hast (oder sie gebeichtet hat ? ). Also beweißt das doch, dass es besser wäre, nicht zu beichten, wenn einem an der eigenen Beziehung und am Partner etwas liegt. Ich finde, die die beichten, wollen nur ihr eigenes Gewissen beruhigen und sich selbst wieder "besser fühlen" nach der Beichte, genauso wie im Beichtstuhl in der Kirche, damit ihnen vergeben werden kann. Ob ICH schon mal die Betrogene war, weiß ich nicht. Ich finde alles so wie es jetzt ist, gut. Ich weiß, wo ich hingehöre und tue alles, damit sich mein Partner wohlfühlt und damit auch ICH in seiner Nähe.und da gibt es kluge Leute, die Sprüche haben, für beide Seiten ( "Betrogener"-"Fremdgegangener")
"Wer die Wahrheit hören will, den sollte man vorher fragen, ob er sie auch ertragen kann"
Ernst R. Hauschka
oder: "Die Wahrheit kann auch eine Keule sein, mit der man andere erschlägt"
Anantole France
...denn das Thema war ja hier: Seitensprung beichten-aber wie und ob oder ob ES nicht passieren kann, hat eben jeder so seine eigenen Erfahrungen und Erklärungen, da werden wir sicher keinen gemeinsamen Konsens finden ?!

Alle Gute für Dich und lG
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geschrieben von Supermom vor mehr als 2 Jahren (21.06.2009 11:07)Antwort zu Antwort: Seitensprung beichten - aber wie?
entschuldigt, habe grad ein Lied gehört und das passt zu dem Thema wunderbar
find ich . -
geschrieben von schreibgern vor mehr als 2 Jahren (21.06.2009 11:21)man könnte aber auch so darauf antworten, passt auch zum Thema

http://www.youtube.com/watch?v=EB70sj6X1Vw
("ein Tag mit Dir im Paradies, ist mir die Hölle Wert")
ist Cybersex etwa auch für Dich kein Fremdgehen, und Gefühle und Gedanken ? Supermom ? ;-)))
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geschrieben von gordon vor mehr als 2 Jahren (21.06.2009 12:38) -
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Stimmt - alles korrekt - und jede Meinung hat ihre Berechtigung - so lange es die eigene ist - und bleibt. Aber die gute Fragestellerin wollte eigentlich einen Rat haebn - wie sie mit dieser besch..... Situation umgehen soll - und hat stattdessen einen Haufen Moralpredigten bekommen. Geholfen hat ihr das wohl nix - und ändern tut es auch nix - wenn man hinterher feststellt, dass das alles nicht hätte passieren dürfen; mittlerweile ist sie ja auch wech - und hat gar nix mehr von euren hehren Prinzipien; man kann ihr nur wünschen, dass der Typ seine Drohung nicht warhgemacht hat - ansonsten wärs halt wirklich das Beste gewesen, alles auf den Tisch zu packen - und es als einmaligen Ausrutscher darzustellen (was es ja wohl auch war - in einer Ausnahmesituation - die man auch als Mann durchaus verstehen kann). aer ansonsten würd ich aus reiner Vernunft grundsätzlich sagen: Wenn es tatsächlich mal passiert ist - und es besteht nicht die Gefahr, dass es rauskommt - dann um Gottes Willen NIEMALS ohne Not beichten - denn wenn der Partner nichts ahnt - und einem blind vertraut - dann würde ihn genau das gewaltig verletzten - weil er dann nämlich erfährt, dass er/sie damit der/die Dumme war - und sich sagen lassen muss, dass er/sie wohl zu gutgläubig war.. Also wie gesagt: Die Betonung liegt auf "ohne Not" - wenns eine einmalige Sache war - die "halt passiert ist"; bei einer "Affäre" sieht das dann schon wieder anders aus - wenn die sich länger hinzieht, stellt sich die frage: "Ist die Beziehung zum Partner tot? Und dient die Affäre als Ersatzlösung?" In dem Fall sollet man genauso reinen Tisch machen - und sich möglichst schnell aussprechen - notfalls mit einer sauberen Trennung! Ansonsten stellt sich wieder die Frage - wenn die Beziehung noch intakt ist - und man sich eigentlich noch versteht - aber es eben "nicht mehr prickelt": Lässt sich die Beziehung/Ehe noch aufrechterhalten? Und ist sie noch mit Leben gefüllt? Ist sie noch mehr als eine reine "Zweckgemeinschaft"? Dann wird man sich früher oder später ohnehin entscheiden - für eine Seite - aber auch da gilt: "Beichten wäre absolut tödlich - für die Beziehung - denn das Vertrauen ist auf jeden Fall dahin - und irreparabel zerstört! In dem Fall käme es wohl eher zu einer schleichenden Entfremdung - und damit auch zu einer ebensolchen Trennung - bis zur endgültiegh Trennung -wenn es nicht um irgendwelche "gemeinsamen Werte" geht - wie Haus, Vermögen, Kinder. In so einem Fall würde man sich dann eh irgendwie arrangieren - und so etwas wie eine "offene Beziehung" führen - nach dem Motto: "Ich weiß was du tust - und es ist mir egal!" In dem Fall hat sich das mit dem "Verletzen" auch erledigt - da gibts dann auch nix mehr zu verletzen - wenn die Gefühle tot sind.
Aber aus den widersprüchlichen Meinungen der "gerneschreiberin" werd ich auch nicht so richtig schlau - hört sich eigentlich eher nach "ja, aber - aber andererseits auch wiederum nicht.." an; typisch Frau vielleicht??
) Und zu dem Sermon von Herrn Kokohi sag ich nur eins: "Leben ist das, was passiert, während du damit beschäftigt bist, andere Pläne zu machen".::-P Wenn jemand natürlich sein Leben immer voll und ganz im Griff hat - und bei ihm/ihr immer alles nach Plan verläuft - aber ist das dann noch menschlich...?

