Antwort zu Wer hat schon mal Trevilor oder Mirtazapin eingenommen?
Antwort: Wer hat schon mal Trevilor oder Mirtazapin eingenommen?
Hallo Kathrin,
wenn es dir so schlecht geht, würde ich doch Hilfe in Anspruch nehmen. Geapräche mit einem Professionellen ist schon ok. Aber da sollte man auch darauf achten, ob man mit den Therapeuten gut auskommt und nicht so bei den ersten, den man so vorgesetzt bekommt bleibt, wenn man denkt, man ist bei dem schlecht aufgeheoben. Da gibt es aber 5 Probesitzungen. Innerhalb dieser Zeit kann man auch wechseln. Die Chemie muß auch zwischen dir und einem Therapeuten stimmen. Ich meine hier das Vertrauensverhältnis. Hier ist eine Verhaltenstherapie echt gut. Die Psychoanalyse ist nicht jeder mans Sache. Mit dem Thearpeuten kannst du auch beraten, ob eine Mitbehandlung mit einem Psychiater ratsam ist. Ich würde zu einer Psychoherapie empfehlen. Ich weiß aus Erfahrung, dass die Umwelt dir nicht helfen kann, auch wenn sie dir anfangs Hoffnung macht. Orientiere dich an einen, den Therapeuten, einen, der was davon versteht, der dich nach deinen Speziellen Zustand, deinem momentanen ich behandelt. Jeder ist nun mal anders, jeder sieht es aus einer anderen Sicht. Aber die Psychologie/ Psychiatrie ist heute schon sehr weit. Hier gibt es auch eine neue Fachrichtung. Das ist der Facharzt für Psychiatrie/ Psychotherapie.
Zu deinem Medikament. Versuche es einmal damit. Ich denke , wenn es Nebenwirkungen gibt , die nach der Eingewöhnung ( Ca 14-28 Tage) nicht weggehen, wirst du ein anderes Medikament bekommen. Es ist nun mal für den Arzt nicht einfach, immer gleich das richtige zu finden.Aber das ist normal, wenn es um die Wahl eines für dich bestimmten Antidepressiva geht. Ich weiß blos, das bei mir dein Medikament Wasser in die Knöchel der Füße brachte und mein Schlaf eben nicht besser wurde. Aber das war bei mir und muß eben nicht bei anderen sein. Versuche es einmal.
Wichtig ist es eben, dass du kompetente Ärzte findest.!Das ist immer das A und O. Dafür nehme dir Zeit! Hier denke ich zu beachten, dass es auch Ärzte gibt, die auf bestimmte Krankheiten mehr spezialisiert sind.
Gehe zu einem Professionellen! Ich selber habe es getan, um meine Familie von meinen Klagen zu entlasten.Und das war gut so. Einen Pychologen kann man auch mal in der Not anrufen. Vieles geht dann auch schon am Telefon, wenn man länger in Behandlung ist, zu besprechen, zu schlichten, zu schwächen. Ich denke deine Umwelt würde mit deinen Probs auf Dauer überfordert sein. Ich denke auch, dass es falscher Ehrgeiz wäre, selber aus deiner Lage heraus zu kommen. Es kann klappen aber auch nicht. Auf alle Fälle geht es schneller zu deiner Besserung als ohne. Überlege selber einmal.
Vieleicht konnte ich dir etwas helfen.
Einen schönen Abend
Rojal