Diagnostik von Darmkrebs

Thema: Diagnostik von Darmkrebs

  • Diagnostik von Darmkrebs

    Hallo zusammen,

    ich habe mir gedacht an dieser Stelle mal ein neues Thema zu erstellen.

    Und zwar: Wie lief bei euch die Diagnostik, bzw.die vorherige Symptomatik ab? Hattet ihr einfach nur schmerzen,oder wurde er sogar durch eine Vorsorgeuntersuchung erkannt?

    Grüße

    Thorsten

  • Antwort: Diagnostik von Darmkrebs

    Ich kann dir nicht von mir selber berichten denn gott sei Dank habe ich damit nicht zu tun aber ich weis durch andere Betroffene in Familie und Umfeld das die welche ich kenne nie was gemerkt haben--erst als es zu spät schon war in einem Fall durch die Darmspiegelung wo dann etwas entfernt eingeschickt und als Krebs gefunden wurde.

    Im Nachhinein aber als ich mit einem Betroffenen viel redete fiel ihm doch ein das das ein oder andere schon damit zu tun gehabt haben könnte--wie Durchfall öfter gehabt und komische Gefühle harmlos aber komisch im Bauch--öfter schonmal sich schwach gefühlt zu haben ---aber dies alles ist nicht beweisbar gewesen...

    Ich finde eh das der Krebs bei allen die ich kenne und betroffen wurden,erst gefunden wurde erst grosse beschwerden machte als er voll da war..Brustkrebs -darmkrebs Lymphdrüsen-und Lungenkrebs gehören dazu --also wo ich näher mit bekannt war.

    Schade und verstehn tue ich es auch nicht zumal es heute doch diese Tumormarker gibt aber leider erst gemacht, werden. wenn die Symtome oder Knoten schon sehr voll da sind !?

    Darmkrebs hört man doch auch in der Werbung der Krebshilfe das man vorbeugend zur Darmspiegelung soll weil er so schleichend leise wohl kommt--Danke für dein Thema hier wünsche dir das Betroffene mehr erzählen können..Marion

  • Antwort: Diagnostik von Darmkrebs

    zu dem vorschlag mit den markern denke ich, dass es wahrscheinlich zu kostenintensiv ist, vor allem im rahmen einer vorsorge für krebs.geld spielt ja imme reine rolle, und die faulheit jedes einzelnen, denn für viele unterarten von krebs gibt es verschiedene vorsorgeuntersuchungen, die aber meistens nicht gmacht werde wiel der normale arbeitende halt einfach zu gemütlich dazu ist.

  • Antwort: Diagnostik von Darmkrebs

    Inwiefern kann einem eine Vorsorgeuntersuchung eigentlich wirklich helfen? Ich meine, man macht sie regelmäßig und wenn man Pech hat, dann findet sich irgendwann was, aber kann man auch schon was entdecken und dagegen angehen, bevor der Krebs auftritt?

  • Antwort: Diagnostik von Darmkrebs

    Die Voruntersuchung bei Darmkrebs ist ja nicht einfach..bzw.klar findet man was dann ist es eh soweit...diese Untersuchung mit dem Finger im Po--bringt eigentlich garnichts..ausser es ist schon sehr weit..

    nur die Darmspiegelung hilft--indem man dort sieht ob Wucherungen Polypen vorhanden sind--schon die kleinen werden dann gleich entfernt..denn die können sich in Krebs wandeln!

    Also wichtig..denn tut man es nicht .ja dann sind die Kleinen bald gross.



  • Diagnostik von Darmkrebs

    Vorsorgeuntersuchung bei Darmkrebs finde ich sehr wichtig! Denn Darmkrebs entsteht fast ausnahmslos aus gutartigen Wucherungen, den Polypen. Diese kann man nur bei einer Darmspiegelung feststellen und relativ einfach entfernen. Leider steht diese Vorsorge erst ab dem 55.Lebensjahr zur Verfügung. Als bei mir die Diagnose Darmkrebs gestellt wurde, war ich 45 Jahre. Hatte also gar keine Chance an so einer Untersuchung teilzunehemen. Meine erwachsene Tochter war unterdessen zur Darmkrebsvorsorge, auch wenn sie noch nicht 55 Jahre ist. Wenn in der Verwandschaft 1. Grades Darmkrebs bei Personen auftritt, die jünger als 45 Jahre sind, dann bezahlt die Kasse auch bei jüngeren Menschen. Denn die genetische Veranlagung zu Darmkrebs ist erwiesen.

    Meiner Meinung nach sollte jeder die Gelegenheit für eine Darmkrebsvorsorge nutzen, denn Darmkrebs ist heute zu 95% heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Die Untersuchung und auch die Vorbereitungstage davor sind zwar etwas unangenehm, aber wenn man sich bewusst macht, das einem dadurch das Leben gerettet werden kann, ist diese Untersuchung halb so schlimm.

    LG Berry

  • Antwort: Diagnostik von Darmkrebs

    hallo zusammen,

    darmspiegelungen zur krebsvorsorge sind äußerst wichtig, keine frage.

    jedoch bürgt eine spiegelung auch immer ein gewisses risiko, im shclimmsten fall könnte es dabei zu einer perforation kommen. aus diesem grunde sollte man auch nicht jedes jahr zum arzt gehen unddas machen lassen.

    man muss eben, wie bei so vielem einen guten mittelweg finden, wann man das zum ertsen mal amchen sollte und wie oft so etwas dann von nöten ist. die meinungen der ärzte gehen diesbezüglich auch weit auseinander. der eine meint alle 3-5 jahre, der nächste nur alle 10, ab dem 40. lebensjahr...

    oder habt ihr von euren ärzten etwas anderes erfahren?

    beste grüßre und noch einen erholsamen sonntag

    thorsten

  • Antwort: Diagnostik von Darmkrebs

    Zur Diagnose wird ja nicht nur eine Darmspiegelung gemacht, meine Oma erzählte mir dass bei ihr nach dem okkultes Blut gefunden wurde, genau in die Richtung gesucht wurde...

    Sie leider vor einigen Jahren an Darmkrebs verstorben. Woran merke ich selbst ob ich gefährdet bin? Symptome? ICh hab ein bisschen Angst, dass ich es auch irgendwann haben könnte!!?



  • Antwort: Diagnostik von Darmkrebs

    Ja siehst du --das testbriefchedas man uns gibt um eventuelles blut im Stuhl zu finden---wenn denn blut ist--dann geht es weiter--darmspiegelung--

    Erkennen kannman ihn ja leider sehr spät selber erst--Verstopfungen Durchfall und krämpfe sollten jeden dazu veranlassen zum Arzt zu gehen--da der Krebs wirklich auch sehr hoch gen bedingt ist--sollten diese personen die in der familie Fälle hatten dies ihrem Arzt mitteilen ..in diesen fällen wird auch dann gründlicher kontrolliert...

    wenn z.b bei einer 50 Jährigen der Krebs festgestellt wird--kann man sagen das er schon bei ihr mit ca-35-40 auftrat--die kleinen polypen usw..hätte man also damals siche noch entfernen können ohne das der Krebs sich so ausbreiten kann-

    bei Früherkennung sind tatsächlich 90% heilbar---

    Angst Caro--musst du aber nicht haben--eine Spiegelung tut nicht weh--und wird so human gemacht das du selbst denkst--ach warum habe ich mich bloss geschämt--so ging es mir mal..

    Und Angst macht krank ..das ist auch erwiesen..also reden untersuchen regelmässig--und den Arzt drauf hin weisen das du Angst hast...Grüsse dich marion

  • Antwort: Diagnostik von Darmkrebs

    Es gibt mehrere Risikofaktoren, die Darmkrebs begünstigen können. Wenn ein Patient einen oder mehrere dieser Faktoren aufweist, sollten bei ihm/ihr verstaerkt Vorsorgeuntersuchungen vorgenommen werden. Bei Menschen die keine Risikofaktoren haben, reicht meist eine Vorsorgeuntersuchung ab dem 55. Lebensjahr, allerdings nur, wenn keine Symptome auftreten.

    Der Risikofaktor, der am meisten Darmkrebspatienten betrifft, ist eine familiäre Häufung des Darmkrebs. Wenn ein Verwandter 1. Grades an Darmkrebs erkrankt oder erkrankt ist, stehen allen anderen Verwandten 1. Grades Vorsorgeuntersuchungen zu, da die genetische Komponente des Darmkrebs sehr stark ist. Allerdings sollte man auch dann öfter zum Arzt gehen, wenn bei anderen in der Familie (also auch Verwandte nicht 1. Grades) gehäuft Darmkrebs auftritt. Die familiäre Häufung liegt ca. 20-25% der Darmkrebsfälle zu Grunde. Hier sind die genetischen Grundlagen noch nicht erforscht.

    Abgesehen von der familiären Häufung gibt es noch erblichen Darmkrebs, der ca. 8% der Fälle ausmacht. Hier sind die genetischen Ursachen bekannt und können auch nachgewiesen werden.

    Die familiäre adenomatöse Polyposis (FAP) ist bei ca. 1% der Darmkrebspatienten die Ursache der Erkrankung. Dieses Syndrom führt in fast 100% der Fälle zu Darmkrebs, denn es treten extrem verstärkt Polypen im Darm auf (Hunderte schon in jungen Jahren). Einige von diesen Polypen entwickeln sich dann häufig zu bösartigen Tumoren. Die Patienten bekommen bereits ab dem 10. Lebensjahr Vorsorge, da das Risiko so hoch ist. Der Verdacht auf FAP besteht, wenn in der Familie mehrere Personen bereits sehr früh an Darmkrebs erkrankt sind, oder bei einer Untersuchung extrem viele Polypen gefunden werden.

    Neben der FAP gibt es noch den erblichen nicht-polypösen Darmkrebs (HNPCC) bei dem die Wahrscheinlichkeit an Darmkrebs zu erkranken bei 80% liegt. Also sind auch hier frühe und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sehr wichtig.

    Ansonsten haben auch Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn ein erhöhtes Risiko an Darmkrebs zu erkranken. Auch bei ihnen sollten ab dem Zeitpunkt der Diagnose verstärkt Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden.



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