Wundheilung unterstützen - noch Tipps?

Thema: Wundheilung unterstützen - noch Tipps?

  • Wundheilung unterstützen - noch Tipps?

    Hallo,

    vll. ersteinmal was zur Vorgeschichte: ich hatte eine Zeit lag großen emotionalen Druck, viel Streß und wenig Ausgleich dazu. Das ist nun schon mehrere Monate her. In dieser zeit hatte ich angefangen, nachts im Schlaf Stellen an meiner Haut aufzukratzen. Dort war vorher nichts außer gesunder Haut, ich bin morgens aufgewacht und hatte Striemen vom Kratzen, nach einigen Nächten waren es offene Wunden. Diese waren/sind im gesicht, am Hals, im Nacken, am Arm (Armbeuge) und besonders an den Beinen.

    Haus- und Hautarzt meinten stets nur, daß es keine Erkrankung wäre und ich schlichjt Wundsalbe auftragen soll.

    Momentan kratze ich nciht mehr im Schlaf, darauf bin ich sehr stolz. Eine Psychotherapie wollte bzw konnte ich aus zeitl. Gründen nicht machen. Aber nu n ist das soweit ja auch erledigt. Ich habe die Wunden im Gesicht bereits (fast) weg. Dort ist die Haut nun eben dunkler als normal, diese schmiere ich mir Melkfett ein und es gleicht sich langsam wieder einem normalen farbton an...

    Aber in der Armbeuge und an den Beinen will es nicht heilen. Kann man ja auch verstehen, wen man bedenkt, daß manche Stellen nun schon monatelang offen sind. Ich behandel da jetzt mit einer 0,5 prozentgen Kortisonsalbe (im Gesicht hatte ich 0,1 prozentge benutzt, ich wollte nur erst sehen, obs was bringt, bevor ich an dne Beinen auch anfange und zu grßflächi auf einmal ist ja auch nicht so gut...). Die Behandlung habe ich vor 2 Tagne begonnen.

    Zusätzlich nheme ich nun 3x täglich 7 Arnikaglobuli.

    Die Wunden verbinde ich teilweise aber. darf ich unter dem Verband auch Kortison anwenden?

    Es heilt auch, das merke ich am starken Jucken. Gibt es was, das ich gege den Juckreiz tun kann?

    Und hat jemand noch Tipps, wie ich weiter vorgehen soll? Kann ich evtl ergänzend noch Bierhefetabletten nehmen, oder hilft das nicht bei der Haut?

    Ich weiss, natürlich sollte eigentlich ein Arzt bei der Behandlung helfen. Diese sind aber bisher nicht sehr hilfreich gewesen und meinten nur, es heilt schon, wenn ich nicht mehr dran gehe....ich möchte aber gerne noch mehr machen, wenn möglich, damit es schneller geht. Ich würde gerne wieder mal einen kurzen Rock oder sowas tragen...

    Daher wäre ich über weitere Tipps dankbar. Lieben Gruß, Jenny.

  • Antwort: Wundheilung unterstützen - noch Tipps?

    Hallo Jenny oh Got du arme..aber cortison ist nicht richtig..es hilft oberflächlich..aber die Haut wird dünn und das leichteste Kratzen ...verheerend!

    Zinksalbe ist wunderbar für den Juckreiz und zum heilen auch..aber mache dir eine Tasse Tee--schwarzen tee..und zwar sehr stark..damit tupfst du die Stellen richtig oft schön ein..wo es geht machst du dir ein Verband oder so drum--darunter legst du eine Kompresse mit dem Tee getränkt...das hilft sofort bei Jucken und heilt ebenso wunderbar--probiere es einfach mal und wäre schön dein erlebniss damit zu hören..Danke Marion

  • Antwort: Wundheilung unterstützen - noch Tipps?

    Hallo Marion,

    vielen Dank für den Tip! Ich hatte ohnehin vor, das Cortison nur einige Tage zu benutzen. Die Entzündungen sind dadurch schon ganz gut zurück gegangen. Aber gegen Jucken hilft es nunmal wirklich nicht. Ich denke, ich probiere das mit dem Tee mal aus. Hört sich sehr interessant an.

    Daß die Haut vom Kortison sehr dünn wird, hab ich auch gehört. War sozusagen ein Verzweiflungs-Kauf, weil mir kein Arzt mal einen vernünftigen Tipp gegeben hat - außer 2Hör auf zu Kratzen" -das sagen die immer so leicht....

    Ich werde berichten, wies sich weiter entwickelt mit dem Tee. Danke nochmal!

    Lieben Gruß, Jenny.

  • Antwort: Wundheilung unterstützen - noch Tipps?

    Ja schön bin al gespannt was du sagen wirst gute Besserung!!!Marion

  • Antwort: Wundheilung unterstützen - noch Tipps?

    Hi,

    ich habe gelesen, dass es helfen kann, wenn die Wunde feucht bleibt und warm gehalten wird (am besten ca. 35°), da die Wundheilungsfaktoren der Haut dann am mobilsten sind und so besser agieren können. Allerdings funktioniert das am besten mit professionellen Verbänden. Frag doch mal deinen Arzt danach?! Diese Verbände regulieren dann sozusagen die Feuchtigkeit und die Temperatur der Wunde, damit diese schneller heilt. Auf jedenfall würde ich nicht zuviel Zeug draufschmieren, denn es ist mittlerweile bekannt, dass das oft nicht viel hilft.

    Wie geht es dir denn mittlerweile?

    lg,

    lilianne

  • Antwort: Wundheilung unterstützen - noch Tipps?

    OH das habe ich noch nie gehört also bei mir war feuchtigkeit das grösste ÜBEL überaupt..es wurde nach wasser uswsehr schlimm auch feuchtigkeitcreme war fatal--man meinte ja das wäre gut weil die haut ja rissig usw,,ist aber nein es war schlimm..Wärme ? kann ich mir garnicht vorstellen denn wärme auf entzündungen die man dann ja hat --ist doch nie gut ..In welchem zusammenhang hast du das wo gelesen ?

    Ich kenne z.B das man Menschen die Druckstellen vom langen liegen haben..also Pflegebedürftige..das die Pfleger da oft ein Pflaster draufmachen..aber was es endhält ???glaube aber nichts..denn die schmieren vorher ja oft creme darauf..meine Erfahrung hiermit war aber auch besser wenn die Pflaster abblieben--also Luft und dickes Bepanthen --das half..richtig dickdnn klar erstmal Mull drauf sonst hat man es ja im bett wieder weggewischt aber am nächsten Morgen war es heile..Bepanthen half mir auch --aber nur kurz--und Betroffene sagen --der grösste fehler damit neurodermitis usw,,zu behandeln

  • Antwort: Wundheilung unterstützen - noch Tipps?

    Ich denke es kommt wohl auf die Art der Wunde an. Ich habe das hier gelesen, kannst ja mal reinschauen wenn du magst : )

    http://www.zeit.de/2007/16/M-Wundbehandlung

    lg lilianne

  • Antwort: Wundheilung unterstützen - noch Tipps?

    Danke--ach ja ich hatte dabei nur bestimmte Wunde im Kopf--tschuldigung..Marion

  • Antwort: Wundheilung unterstützen - noch Tipps?

    Hallo,

    vielen Dank nochmal für Eure Antworten! Und den Link, da werde ich mich gleich mal durchlesen.

    Momentan gehts flott voran. Ich hatte das Kortison doch alle zwei Tage benutzt, bis die Wunden soweit zu waren. dann ahbe ich melkfett drauf geschmiert, damit die trockene haut nicht einreisst.

    Bei Juckreiz habe ich schwarzen tee genommen, was echt geholfen hat.

    Noch drei Wunden am Rücken, vier am Bein und eine am Arm. Von über 40 offenen Stellen zur Zeit meines Beitrages oben..ist doch schon was, finde ich. Die anderen Stellen sind teilweise leider noch sehr dunkel und rauh, aber nach und nach verschwinden sie und es scheinen bisher auch keine Narben zurückzubleiben Gut

    Lieben Gruß, Jenny.

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