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- Sport ja - aber welchen?
Sport ja - aber welchen?
Thema: Sport ja - aber welchen?
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Stichworte (Tags):
ausdauer, bewegung, Diät, Ernährung, fitness, frische Luft, Gewichtsreduktions, Körpergewicht, Prävention, sport, Sportart, training
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geschrieben von joernschulz vor mehr als 3 Jahren (10.11.2008 11:17)Schade, dass Dir bisher noch niemand geantwortet hat, Tintenkuli. Hast Du denn in der Zwischenzeit schon eine Sportart gefunden, die Dir zusagt?
Welcher Sport für Dich geeignet ist, hängt natürlich von vielen äußeren Faktoren ab aber auch von Deinen Präferenzen. Einige Fragen: Wie alt bist Du? Wie viel Kilogramm wiegst Du? Rauchst Du, trinkst Du? Wohnst Du in einer Stadt oder auf dem Land?
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Antwort zu Antwort: Sport ja - aber welchen?
Moin, Jörn,
ich hatte auch schon gar nicht mehr mit einer Antwort gerechnet - danke für Dein Engagement.
Ich bin, was Sport angeht, recht schwierig. Aber kommen wir erstmal zu den Fakten, die Du anfragtest:
Ich bin 36 Jahre alt, wiege ca. 97 kg bei einer Größe von 187 cm, rauche nicht, trinke gelegentlich und wohne inmitten der schönsten Großstadt Deutschlands: Hamburg.
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geschrieben von dako vor mehr als 3 Jahren (20.11.2008 11:25)es ist immer schwer jemandem fremdes zu sagen, welcher sport am besten für einen einstieg ist! generell ist die antwort immer, "tu was dir spass macht!".
was hast du denn für hobbys? fährts du gerne rad? bist du gern in der natur? eher alleine sport oder im team?
daraus ergibt sich ja immer viel!
bei 187cm und einem gewicht von 97 kilo bist du etwas zu schwer, wie du ja selber sagtest.
generell empfehle ich immer das fitnesstudio! du hast in einem guten studio ein rundum angebot, wirst betreut, kannst dort mit hilfe des trainer abnehmen UND was viel wichtiger ist, muskulatur aufbauen. schlank sein heisst nicht immer sofort auch gesund sein.
gerade im alter (so ab 50 jahren) brauch man eine gute muksulatur, da sie je älter man wird, immer mehr abbaut.
wenn du aber ein kleiner sportmuffel bist, würde ich das studio erstmal zurückstellen! das ist auch immer eine sache des gefallens, viele trainieren nicht gerne in einem loft oder einer halle, ihnen ist das zu langweilig. außerdem spielt der preis ja auch immer eine rolle!
ich würde mich erstmal mit kostenlosen sachen versuchen, beweg dich wo du kannst. nimm die treppe anstatt des fahrstuhls, geh zum bächer und fahr nicht mit dem auto, versuche für den anfang 2 mal die woche sport zu machen! beginne mit radfahren, vllt inlineskaten, schwimmen ist auch gut oder walken! ich weiss walken sieht immer lustig aus aber ich würde damit beginnen, wenn du wenig ausdauer hast, außerdem ist es schonender für deine gelenke!
vllt hast du einen freund oder arbeitskollegen und ihr könnt alle 2 wochen mal ein squash oder tennistag machen, danach was essen gehen.
letztendlich gilt aber, sport ist nichts, wenn man sich nicht gesund ernährt! eine ausgewogene ernährung ist die basis für alles!
wenn du merkst, du bist auch dabei und machst das ganze... sagen wir 2 monate, würde ich ruhig mal ein probetraining in einem studio machen, die sind in einem professionellen studio IMMER kostenlos.
dein ziel sollte es nicht seien abzunehmen, sondern dich ausgewogen zu ernähren und regelmäßig sport zu treiben. dadurch nimmst du automatisch ab! ich hasse das wort diät, das klingt so begrenzt, esse kontrolliert und zwar immer!
das heisst nicht, dass du nicht mal zu macdonalds darfst oder eine schokotorte essen darfst, nur in maßen und nicht in massen!
toitoi
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Moin, Dako,
das sind ein paar wertvolle Tipps, danke dafür. Tatsächlich ist ein Studio nichts für mich - ich bin da eher Eigenbrödler und in so einer Halle sind mir zu viele "Zuschauer". Ein Auto habe ich übrigens nicht, so dass ich ohnehin schon gezwungen bin, viele Wege zu Fuß zu gehen. Was mir allerdings tatsächlich fehlt, ist die Regelmäßigkeit, aber der Tipp mit den Aquash/Tennis/Badminton mit einem freund gefällt mir sehr gut, das ließe sich sicher einrichten.
Bei der Ernährung sieht es leider weniger optimistisch aus. Ich habe schon einige Male versucht, mich ausgewogener zu ernähren, aber ich kriege diese verdammte Kurve nicht. Doppelt Käse auf Pizza, vier Scheiben Brot mit dickem Belag am Abend, eine Tüte Pistazien, Cola, wenn sie greifbar ist... ich schäme mich, der Versuchung nicht zu widerstehen, aber ich gebe mich ihr dennoch vollkommen hin. Nur in ganz wenigen Momenten kann ich sagen: "Nein, dieses Mal isst Du etwas mit Reis und Gemüse."
Ich lasse mich sogar schon von einer Bekannten beraten, die ein Programm bei WeightWatchers macht, aber der anfängliche Elan ist leider schon verpufft.
Wie schaffen das andere Leute?
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geschrieben von joernschulz vor mehr als 3 Jahren (24.11.2008 11:40)Antwort zu Antwort: Sport ja - aber welchen?
Tach Tintenkuli,
ich glaube, Du befindest Dich schon auf dem richtigen Weg. Du bist Dir schon vieler Sachen bewusst (Essen, Sport lieber alleine als im Studio etc), was schon mal ein ganz wichtiger Anfang ist. Viele kommen ja über den primären Impuls (ich sollte mal etwas tun) nicht hinaus.
Zum Sport: Hier kann ich dako eigentlich nur beipflichten. Einfach anfangen etwas zu tun. Das ist das beste. Die Hürden anfangs nicht zu hoch setzen. Zweimal die Woche reicht zuerst völlig aus. Und wenn es nur 15 Minuten forscheres Gehen im Park sind. Das zählt auch schon. Die Erfolgserlebnisse stellen sich schnell ein. Du wirst merken: Ach, so schlimm ist das ja gar nicht und ich fühle mich wirklich gut dabei. Das spornt dann zum Weitermachen an. Wichtig ist vielleicht auch, dass Du Dir eine konkrete Zeit überlegst, zu der Du Sport machst. Also, immer Dienstagmorgen oder -abend oder so. Nach vier Wochen wird das zur Routine und die Wahrscheinlichkeit, dass Du dabei bleibst steigt signifikant. Womit könntest Du denn anfangen?
Zum Essen: Da kann ich Dich beruhigen. Es ist auf jeden Fall gut, dass Du Dir bewusst bist, dass vier Scheiben Brot mit dickem Belag am Abend und doppelter Käsebelag auf der Pizza nicht so ganz förderlich sein können. Auch hier würde ich raten, eine Sache nach der anderen zu reduzieren. Nicht gleich alles auf einmal wollen; das funktioniert nicht. Zum Beispiel könntest Du Dein Abendessen von vier auf drei oder vielleicht sogar zwei Scheiben reduzieren und dafür immer einen knackigen und frischen Salat essen. Das wäre ein gesunder Ersatz. Aber ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass eine Ernährungsumstellung eine langer Weg ist. Das geht nicht von heute auf morgen. Die Ernährungsmuster, die wir uns teils über Jahre hinweg angewöhnt haben, lassen sich oft nicht von heute auf morgen abstellen. Das bedarf einer langen Umgewöhnungsphase, in der auch Scheitern erlaubt ist. Aber anfangen - das ist wichtig.
Einen Tipp noch: Versuch mal in Dich hineinzuhören und mehr wahrzunehmen, was Dein Bauch / Dein Magen sagt. Ist der nach drei Scheiben Brot wirklich noch hungrig oder ist es nur der Appetit (eher auf Deiner Zunge zu verorten), der die vierte Scheibe noch will? Wenn Du mehr auf Deinen Bauch hörst, wirst Du bald merken, dass es gar nicht so schwer ist, weniger zu essen. Aber auch hier sei Dir gesagt: Es ist ein langer Weg, den man einfach mal anfangen sollte zu gehen.
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geschrieben von Sonnett vor mehr als 2 Jahren (15.10.2009 09:41)Hallo Tintenkuli,
wie sieht es denn nun bei dir mit Sport aus?
Du bist jetzt 1 Jahr älter, sind deine Erfahrung dahingehend gereift und was machen deine Trainigseinheiten, gibt es welche?
Leider habe ich durch Zufall erst jetzt deine anfrage gelesen. Wenn ich deinen Beitrag vor einem Jahr hier gefunden hätte, hätte ich dir auch damals meinen Vorschlag unterbreitet.
Falls du noch Interesse daran hast, dann gib mir kurz bescheid.
Beste Grüße Sonnett
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Antwort zu Antwort: Sport ja - aber welchen?
Moin,
eigentlich hatte ich imedo schon wieder vergessen, aber die Benachrichtigungen werden ja hartnäckig angezeigt.
Ich habe mich leider in Sachen Sport nicht weiterentwickelt. Inwzischen fahre ich zwar morgens zur und abends von der Arbeit mit dem Fahrrad, aber wirklich bringen tut's das nicht - hey, fettabsaugen soll gar nicht mehr so teuer sein.
Kleiner Scherz.
Du hast einen Tipp, Sonnett? Immer her damit!

Beste Grüße,
Tintenkuli

