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erst seit kurzem trocken
Thema: erst seit kurzem trocken
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geschrieben von ViktoriaTapp vor mehr als 2 Jahren (28.03.2009 12:27) -
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geschrieben von Lanny vor mehr als 2 Jahren (04.04.2009 03:01)Antwort zu Antwort: erst seit kurzem trocken
Ich studiere Informatik und bin mittlerweile im letzten Semester

Wann fängst du denn mit deinem Studium an, schon einen festen Termin?
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geschrieben von ViktoriaTapp vor mehr als 2 Jahren (05.04.2009 18:39)Antwort zu Antwort: erst seit kurzem trocken
Hallo!
Mein SOHN nicht ich!!!
DER Zeitpunkt hängt vom geplanten Schulbesuch ab!
Gruss
Viktoria
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geschrieben von Lanny vor mehr als 2 Jahren (11.04.2009 02:56)Antwort zu Antwort: erst seit kurzem trocken
Entschuldige, ich meinte auch deinen Sohn und nicht dich

Aber zurück zum eigentlichen Thema

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Antwort zu erst seit kurzem trocken
Hallo! Ich bin auch ziemlich neu hier,und werde mich überwiegend bei diesem "Thema" aufhalten.Zum ersten wünsche ich Dir alles gute auf Deinem neuen Weg!Bin auch Alkoholiker,und seit knapp 3 Jahren trocken.Ja,Du hast recht! mit Krampfanfällen ist nicht zu spassen. Jedoch darfst Du nicht in Angst davor fallen,denn die psyche spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle dabei. Wenn Du keinen Alk. zu dir nimmst ist ein Anfall ziemlich gering. Hast Du etwa einen kalten Entzug gemacht,oder fiel Dein Alk.-Pegel so schnell das du einen Anfall (Anfälle) erlitten hast ? Nun gut,König Alk. macht viel kaputt,aber ich denke (hoffe)das Du keine dauerhaften Schäden haben wirst. Ich habe vor ca.13 Jahren noch Alk.-Pausen einlegen können (zb.für MPU) ohne große Entzugserscheinungen. Habe zwei mal Trinkpause für 3 Monate gemacht.(1995 und 1996).Bin jeweils bei MPU durchgefallen und habe dann munter weiter getrunken. 2005 konnte und wollte ich nicht mehr trinken,und nach vielen anläufen hab ich es geschafft,was ich am zweiten Tag bitter bereute ! Richtig!,es war ein Krampfanfall wie aus dem Lehrbuch ! Na,ja ich bin (Du auch bestimmt) mit einem blauen Auge davon gekommen,denn wir hätten sehr leicht Tod sein können. Habe aber am Anfang noch nicht daraus gelernt ! Habe wieder getrunken !! Ich hoffe Du machst es Dir ein bißchen leichter und fang bloß nicht an. Es ist wirklich sehr schwer!,ich dachte auch ich schaffe es nicht. Ich brauchte halt leider mehrere Schmerzhafte Erfahrungen bis ich mir eine Alk.-Krankheit eingestand und eine Langzeit-Therapie machte. Auf jeden Fall !: Falls Du wieder anfängst zu trinken,sofort Ärztlichen Rat in Anspruch nehmen ! Denk daran,Dein Körper wird dann ohne Alk. immer anfälliger zum Krampfen. Sag dann mal Ciao und alles Gute
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hi, ihr lieben !
also ich bin seit 22 jahren trocken. gehe regelmässig zu den anonymen alkoholikern, halte sehr viel davon ! haben ein 12 schritteprogramm und das hat die einstellung zu meinem leben nachhaltig geändert ! ich konnte mein leben nie meistern. vor allem und jedem bin ich geflüchtet- vor allem mit alkohol und medikamenten. seit ich zu AA gehe habe ich eine positive lebenshaltung und die menschen in den gruppen- vertreten auf der ganzen welt- sind klasse ! wer einmal ein grosses ländertreffen mitgemacht hat- findet jedes jahr - entweder in deutschland oder österreich- statt - der kann sich dem bann der AA nicht mehr entziehen. ist meine ganz persönliche meinung.
aber jeder betroffene sollte seinen eigenen weg finden. nur eins weiss ich - alleine geht es auf die dauer kaum. eine gruppe ist wie ein sicherheitsnetz. sie fängt auf, wenn es dir schlecht geht, sie teilt deine freude mit dir. sie unterstützt bei rückfällen usw.
ich habe , seit ich aufgehört hab zu trinken KEINE trinkwünsche mehr. dafür bin ich sehr, sehr dankbar ! das hat nur etwa 3 monate angehalten, dann hab ich es austanden gehabt. jeder mensch ist anders. druck zu trinken muss ein trockener alkoholiker nicht haben. aber das ist meine erfahrung- durch eine veränderte lebenseinstellung verschwindet der druck sich wegzumachen.
frei werden von alkohol heisst ja nicht nur, aufhören zu trinken. es ist vielmehr die freiheit eine zeit der dunkelheit hinter sich lassen zu können und nicht mehr unter dem gedanklichen zwang zu stehen "ach, wär jetzt ein gläschen wein schön, aber ich darf ja nicht" .
ich weiss auch, dass der alkohol ausdruck dessen war, weil mit mir etwas ganz und gar nicht in ordnung war. mit hilfe des AA programms bin ich auf dem genesungsweg.
um für sich die richtige gruppe zu finden ist die empfehlung- gehe 4-5 mal in eine gruppe und dann entscheide, ob sie das richtige für dich ist. wechsle die gruppe, wenn du dich in einer nicht wohl fühlst. du wirst eine finden, in der du dich aufgehoben, angenommen fühlst. darum geht es.
lg beta
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iIh lese immer wieder mal in Beiträgen, dass man nicht zu AA gehen soll. warum nicht ? was ist mit AA ?
wer hat damit negative Erfahrung gemacht ?
ich gehe seit 23 Jahren regelmässig so alle 1-2 Wochen zu AA Meetings. Bin mit AA trocken geworden, trinke seit 22 Jahren null Alkohol und das ohne Probleme, ohne Saufdruck, ohne Kampf. AA gibt es in der ganzen Welt- wenn ich eine Reise mache besuche ich auch Gruppen in fremden Ländern. Dadurch habe ich eine Menge Freunde gewonnen ! AA arbeitet mit einem 12 Schritteprogramm- dadurch hat sich meine Einstellung zum Leben geändert- ich sorge mich nicht mehr über alles und jeden, meine Ängste haben sich sehr reduziert, ich habe gelernt loszulassen und dadurch habe ich eine neue Freiheit und ein neues Glück erlebt. Trinken war ja nur ein Ausdruck dessen, dass ich mit dem Leben nicht zurecht kam , dass mit mir was nicht stimmte. so musste ich genau da ansetzen. Und AA bietet da das Werkzeug der 12 Schritte.
Natürlich ist AA nicht für jedermann. Darum ist es gut, dass es viele verschiedene Gruppen gibt. Ich habe mir einige angeschaut und mir hat halt AA am besten zugesagt. Dort hab ich mich am wohlsten gefühlt, dort habe die Hilfe bekommen, die für mich wichtig war. Vor allem fühle ich mich bis heute dort angenommen, aufgenommen.
Die anderen Gruppen , die ich besuchte , waren auch o.k., mir fehlte aber eben das, was AA hat- eine Hilfestellung um mein Leben nicht nur ohne Alkohol sondern generell besser leben zu können. Sei es in Beziehungen, bei meinem Umgang mit Finanzen, mit Entscheidungen etc.
Trotzdem würde ich nie sagen, besuche die und die Gruppe nicht. Oder sie gar schlecht machen. Es ist nicht gut zu werten. Jeder sollte sich selbst ein Bild von dem Angebot machen, dass es vor Ort gibt. Und nach einigen Gruppenbesuchen selbst dann die Entscheidung treffen wo er/sie hingeht auf Dauer.
lg beta
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Das man nicht zu den AAs gehen soll ist totaler Quatsch! Ich selbst gehe nicht dahin, weil mir deren System nicht so liegt. Bei den AAs haben halt auch stille oder schüchterne Menschen die Chance, frei in der Gruppe zu reden. Sie bekommen 15 Minuten und können ganz ungezwungen reden, ohne das sie jemand unterbricht. Das finde ich toll. Es wird auch niemand gezwungen zu reden, wer nichts sagen mag, sagt halt nichts. Ich gehe aber wie gesagt in eine andere Gruppe, weil da ein lockerer Gesprächskreis unter Leitung stattfindet, eher ein Kaffeekränzchen, allerdings ein ernstes.
Das wichtigste ist und bleibt aber, dass man regelmäßig (!!!) zu einer Gruppe geht, wo man den Erfahrungen anderer Menschen lauschen kann, und wenn man mag auch kommentieren darf. Man wird sich immer aufs neue wiedererkennen und denken "Mensch, so war das bei mir auch!". Das hilft zu begreifen: ich bin nicht alleine, wir können das gemeinsam schaffen.
Also, ob AAs, Kreuzbund, Freundeskreis oder Guttempler. Probiert einfach ein paar Gruppen aus. Irgendwo werdet ihr schon unterkommen. Die Menschen sind überall nett und alle haben das selbe Problem: den Alkohol
Mit einem trockenen Helau! KBB

