Nichtoperative Therapien, die erfolgreich sind

Thema: Nichtoperative Therapien, die erfolgreich sind

  • Nichtoperative Therapien, die erfolgreich sind

    Liebe Darmkrebsgemeinde auf imedo,

    habe mir gerade mal ein paar Gedanken gemacht: Wenn es um Darmkrebs geht, kriege ich von Betroffenen oft nur mit, dass eine OP fast unumgänglich schien. Oft haben Betroffene einen künstlichen Darmausgang, etc., aber wozu gibt es schließlich auch Chemo- und Strahlentherapie?

    Schlägt die bei Darmkrebs nur erfolgreich an, wenn es im Anfangsstadion ist? Wie sind eure Erfahrungen?

  • Antwort: Nichtoperative Therapien, die erfolgreich sind

    Nein --ersten mal kommt es drauf an wo der Krebs sitzt--im Rektrum--also gleich am Anfang macht man die Op--was nicht heisst das anschliessend auch Chemo noch gemacht wird..manchmal auch vorher um den Tumor zu verkleinern..bei höher gelegenem Darmkrebs sieht das unter umständen umgekehrt aus oder nur chemo--aber bin kein Arzt habe auch keine eigene Erfahrung--nur durch erleben mit Bekannten oder lesen in den Medien usw...

  • Nichtoperative Therapien, die erfolgreich sind

    Also bei mir wurde vor der OP eine kombinierte Strahlen-Chemotherapie durchgeführt. Diese hatte zur Folge, das der Tumor sich enorm verkleinert hat, und so die Operation erfolgreicher durchgeführt werden konnte. Die Therapie von Darmkrebs basiert auf drei Säulen:

    1.Chemotherpie

    2.Bestrahlung

    3. OP

    In welcher Reihenfolge diese Therapien durchgeführt werden, liegt schlussendlich an der Ausbreitung des Tumors, ob Lymphknoten befallen sind und , oder Tochtergeschwülste vorhanden sind.

    LG Berry!

  • Antwort: Nichtoperative Therapien, die erfolgreich sind

    Der Grund warum meist eine OP durchgeführt wird, ist, dass das die Sicherste Methode ist. So kann man am besten alle Tumorzellen herausholen. Bei einer Chemo- oder Strahlentherapie kann man sich nicht ganz sicher sein, dass alle Tumorzellen weggeschnitten sind, sozusagen. Aus diesem Grund ist es sinnvoller den Tumor zu verkleinern und dann eine OP zu machen (wie Berry auch schon erzählt hat).

    Beim Darm ist es außerdem noch verhältnismäßig einfach ein Stück wegzunehmen. Einfacher als beim Gehirn z.B.

    LG,

    Julia

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