Unterstützung einer konventionellen Therapie durch Ernährungsumstellung

Thema: Krebs

Thema: Unterstützung einer konventionellen Therapie durch Ernährungsumstellung

  • Unterstützung einer konventionellen Therapie durch Ernährungsumstellung

    Ich habe gerade in einem anderem Forum gefragt, wie denn eine Ernährungsumstellung bei Brustkrebs auszusehen hätte. Gleich danach habe ich mal im Netz recherchiert und einen interessanten Artikel gefunden, den ich euch nicht vorenthalten will. Daher habe ich auch ein neues Thema begonnen.

    Der Artikel besagt im Allgemeinen, dass eine fettarme Ernährung das Rückfall-Risiko bei Frauen mit Brustkrebs senkt. Das hätte wohl das US-amerikanische National Cancer Institute herausgefunden. Auch gesunde Frauen profitieren davon. Eine Umstellung auf fettarme Nahrungsmittel und die damit einhergehende Gewichtsreduzierung würden bewiesenermaßen auch bei gesunden Frauen die Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs zu erkranken senken.

    Hier der gesamte Artikel:

    http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_news_652_1_216.html



  • Antwort: Unterstützung einer konventionellen Therapie durch Ernährungsumstellung

    Danke Dani--ja man ist immer wieder erstaunt was das Fett ausmacht--man liest es ja mittlerweile bei vielen erkrankungen das zuviel Fettreiche Ernährung vieles fördert..kann das jemand erklären ?Warum das so ist was passiert im Körper ?Danke Marion

  • Antwort: Unterstützung einer konventionellen Therapie durch Ernährungsumstellung

    Dass zu viel Pommes und Co. auch Brustkrebs auslösen können, war mir bisher nicht bewusst. Ich hatte schon von Schlaganfällen, Herzinfarkt und so gehört. Ich habe mir gemerkt, dass, wenn man übergewichtig ist, das Risiko schlimme Krankheiten zu bekommen, ansteigt. Deswegen versuche ich mich echt gesund zu ernähren. Ich esse wenigstens einmal pro Tag Gemüse und wenig Fleisch. Und wenn dann meist weißes Fleisch, was fettarm ist.

    Ja, eine Erklärung, warum eine fettige Ernährung so schädlich für den Körper ist, würde mich auch interessieren. Ich meine, es kann ja nicht nur am Cholesterin liegen, oder? Ach, ich kenne mich da leider auch zu wenig aus. Vielleicht kann uns hier mal jemand etwas mehr schreiben?

  • Antwort: Unterstützung einer konventionellen Therapie durch Ernährungsumstellung

    Also ich kann es ja mal versuchen, ich meine gelesen zu haben woran das liegen könnte, aber ich könnte auch falsch liegen ; )

    Also Tumore in der Brust benötigen oft Östrogene, also weibliche Geschlechtshormone, um zu wachsen. Dies ist nicht bei allen Brusttumoren der Fall, aber bei vielen, nämlich solchen die Rezeptoren für die Östrogene an ihrer Oberfläche haben. Solche Tumore nennt man dann hormonrezeptorpositive Tumore.

    Nun ist es ja so, dass die Eierstöcke Östrogene produzieren, die dann also das Tumorwachstum anregen können, allerdings nur wenn schon ein Tumor vorhanden ist! (Also normalerweise ist das ja biologisch gut und normal, dass die Eierstöcke Östrogene produzieren - nicht verwirren lassen ;) ). Aus diesem Grund werden zur Brustkrebsbehandlung ja auch antihormonelle Therapien mit Antiöstrogenen eingesetzt, da diese das Tumorwachstum eindämmen können.

    Es ist mittlerweile erwiesen, dass Fettgewebe AUCH Östrogene produziert! Zwar in viel geringeren Mengen als in den Eierstöcken, aber trotzdem werden bei viel größerer Fettmenge (also bei Übergewicht) dann auch viel mehr Östrogene produziert. Und diese sind, sollte man an Brustkrebs erkrankt sein, ja dann förderlich für das Tumorwachstum.

    Aus diesem Grund ist eine fettarme Ernährung bei Brustkrebs sinnvoll, da man ja versuchen möchte den Östrogenspiegel im Körper zu senken.

    Ich hoffe, dass hat einigermaßen Sinn gemacht,

    LG,

    Julia

  • fiese Fette

    Das ist ja echt eine super informative Antwort, Julia! Herzlichen DAnk dafür! Das erklärt natürlich Vieles und mir wird jetzt einiges klar.

    Das bestärkt mich nur noch mit meinem ohnehin schon gesunden Lebensstil weiterzumachen und auf Fett zu verzichten. Obwohl: So ganz ohne Fett geh'ts aber auch nicht, oder? Ich habe mal gelesen, dass Fette im Körper auch wichtig sind, weil .... hhm ... das hört's dann auch bei mir auf. Könntest Du mich vielleicht hier noch mal aufklären?

    Danke schon mal!

  • Antwort: Unterstützung einer konventionellen Therapie durch Ernährungsumstellung

    Fett erfüllt zahlreiche wichtige Funktionen im menschlichen Körper. Es ist ein konzentrierter Energieträger und seine Speicherung in Körperdepots stellt in Notzeiten eine lebenswichtige Funktion dar. Zudem wird Fett als Baustoff für den Aufbau von Körperzellen gebraucht und umgibt die Organe wie ein Polster und bildet eine Isolierung unter der Haut.

    So schützt es den Körper vor Kälte und mechanischen Einflüssen. Mit den Nahrungsfetten werden essenzielle (lebensnotwendige) Fettsäuren aufgenommen, die der Körper nicht selber bilden kann.

    Als Träger von fettlöslichen Vitaminen und Geschmacksstoffen ist Fett ein unverzichtbarer und wohlschmeckender Nahrungsbestandteil.

  • Antwort: Unterstützung einer konventionellen Therapie durch Ernährungsumstellung

    deswegen schmeckt auch alles was in butter gebraten ist so gut, oder? *hihi* jetzt leuchtet mir einiges ein.

    Warum sind denn alle Sachen die gut schmecken nur so schädlich für uns? Das ist doch von der Natur nicht so clever eingerichtet.

  • Antwort: Unterstützung einer konventionellen Therapie durch Ernährungsumstellung

    die Natur hat uns alles gegeben was ihr möglich war,aber der Mensch hat als er sich ziviliesierte alles selber zerstört,und nun ist er auch noch beleidigt,weil die Natur sich rächt,so einfach ist das.

  • Antwort: Unterstützung einer konventionellen Therapie durch Ernährungsumstellung

    @Dani...es gibt doch gesunde Fette--dazu gehört die Butter nicht unbedingt...aber gute Öle mit eben diesen essenziellen Fettsäuren Raps und olivenöl und soweiter..Omega haltige fette ..lebensnotwendig und gesund..

    Weisst du es ist bewiesen das gerade das was ein Mensch oft am allerliebsten isst..ihn krank macht..z.B auch bei allergien..alles worauf ich reagiere habe ich soo gern gegessen,,Weissmehl und zucker doch auch wieviele essen es jeden Tag können nicht drauf verzichten !L.G Marion

  • Antwort: Unterstützung einer konventionellen Therapie durch Ernährungsumstellung

    könnten schon darauf verzichten, wollen bloß nicht sehr gut ;-)

    Es wurde auch jahrelang gesagt: Margarine ist gesund, gesünder als Butter, jetzt weiß man, dass die Transfette darin schlecht sind.

    Eier: jahrelang 1 Ei pro Tag ist gut. Dann wieder nein, wegen Cholesterin, nicht gut sehr gut und jetzt: Eier sind doch nicht so schlecht, weil: es ist nicht das Cholesterin, dass in den Nahrungsmitteln ist sondern das was sich im Körper erst bildet das Krankmachende....also.....?! was ist dann die Schlussfolgerung für uns ?

    für mich ist sie: nichts übertreiben, keinen Stress aus der "gesunden Ernährung" machen Gut

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