Vorsorgeuntersuchung

Thema: Vorsorgeuntersuchung

  • Vorsorgeuntersuchung

    Liebe Internetnutzer,

    ich habe gerade schon in einem anderem Forum etwas über die Darmkrebsvorsorgeuntersuchung geschrieben. Aber ich glaube, es ist sinnvoll, ein neues Thema zu eröffnen, denn das ist wirklich sehr, sehr wichtig.

    Vor einem halben Jahr hat mir mein Hausarzt mitgeteilt, dass ich als über 55-Jähriger zwei Darmspiegelungen im Abstand von 10 Jahren von der Krankenkasse bezahlt bekomme. Es ist wirklich eine gute Möglichkeit, Darmkrebs frühzeitig zu erkennen und ggf. zu handeln, denn wird Darmkrebs bzw. die Vorstufe davon (Darmpolypen) rechtzeitig erkannt, bestehen gute Chancen auf Heilung.

    Ich selbst war vor ein paar Wochen zu meiner ersten Darmspiegelung, und kann euch mit ruhigem Gewissen sagen: So schlimm ist es wirklich nicht. Die knappe halbe Stunde geht wirklich schnell um, und Schmerzen braucht man auch nicht zu fürchen, da einem der Arzt auf Wunsch ein Betäubungs- und Beruhigungsmittel verabreicht.

    Etwas unangenehm ist die Darmreinigung, die am Tag vor der Darmspiegelung durchgeführt werden muss. Die zwei Liter Abführmittel schmecken wirklich nicht gut, und danach sitzt man länger auf dem Klo. Aber der Arzt meinte, es sei ganz wichtig, das richtig zu machen, da sonst Geschwülste und Darmpolypen übersehen werden können.

    Ich kann nur allen empfehlen, sich rechtzeitig untersuchen zu lassen. Ganz getreu dem Motto: Lieber zu früh, als zu spät!

    Mit freundlichen Grüßen
    H. Becker



  • Antwort: Vorsorgeuntersuchung

    Das ist aber ein ganz toller Beitrag, lieber H. Becker! Dankeschön für die Informationen. Meine Eltern sind beide über 55 Jahre alt. Das werde ich ihnen gleich beim nächsten Besuch erzählen.

    Auch wenn's sicher sehr privat ist: Wie lief denn die eigentliche Darmspiegelung genau ab?

  • Antwort: Vorsorgeuntersuchung

    Ich erläutere Dir gern genauer, wie die Darmspiegel ablief, liebe Dani!

    Zuerst musst Du Dir eine Überweisung von Deinem Hausarzt zu einem Internisten oder Gastroenterologen holen. Dann musst Du dort einen Termin ausmachen, was mitunter eine Weile dauern kann. Bei mir hatte es fast zwei Monate gedauert, bis ich einen Termin bekam.

    Das erste Gespräch bei meinem Internisten verlief sehr angenehm ab. Er hat mir alles genau erklärt, wie es ablaufen wird. Er erklärte mir z.B., dass bei mir eine sogenannte Koloskopie vorgenommen wird, das heißt eine Spiegelung des gesamten Dickdarms. Ich glaube der ist so etwa 1,5 Meter lang oder so ähnlich. Es gibt auch noch andere Arten von Darmspiegelungen, die aber nicht überall hinreichen, weswegen sie weniger effiktiv sind.
    Außerdem bekam ich dann das Abführmittel verschrieben, was - wie ich schon geschrieben hatte - ganz wichtig ist, da sonst Darmpolypen übersehen werden können.

    Am Tag der eigentlichen Spiegelung ging ich zum Arzt, wurde ins Zimmer gerufen und musste mich auskleiden sowie hinlegen. Mir wurde ein Beruhigungsmittel verabreicht, damit ich keine Schmerzen verspüre. Da ich in einer Art Dämmerschlaf war, kann ich Dir nicht genauer beschreiben, wie es in meinem Darm aussah. Aber so genau willst Du es vielleicht auch gar nicht wissen, oder? Gut)

    Mit freundlichen Grüßen
    H. Becker

  • Antwort: Vorsorgeuntersuchung

    Habe aber mal eine Frage dazu --auch ich musste soviel trinken am Tag zuvor das war weniger schön...aber mein Partner hat das schon ein paar mal gemacht bekommen auch kleinere Polypen dabei entfernt...und musste nur 1 kleines Fläschchen trinken (Was auch immer das war)und dann noch am nächsten tag 2 Dulcolax--abführtabletten...ich empand das als angenehmer also schneller auch --wie die stundenlange trinkerei,,,

    hat das was zu sagen diese verschiedene Methode ?? Danke

  • Antwort: Vorsorgeuntersuchung

    Da muss ich jetzt passen, seepferdchen. Ich habe eben nur Erfahrung mit den zwei Litern Abführmittel, die ich trinken musste.

    Hat denn Dein Partner nicht diese zwei Liter Spüllösung am Tag der Spiegelung trinken müssen? Ich dachte, das wäre obligatorisch und wichtig für die Klarspülung des Darmes.

  • Antwort: Vorsorgeuntersuchung

    Nein eben anscheinend nicht er war schon drei mal seid wir zusammen leben und jedesmal bei dem selben Facharzt--aber er bekam dies kleine Fläschchen --so gross wie nsentropfen...und die 2 Pillen er rannte aber davon auch sehr zur toilette --aber war eben angenehmer ich hatte wahsinns Probleme das " liter zeugs so langsam verteilt zu trinken--buuh aber ich trinke auch eh sehr wenig leider vll.fiel es mir deshalb so schwer,,

  • Antwort: Vorsorgeuntersuchung

    Achso und erdurfte die zwei Tage erst keine Körner usw essen mehr dann abends vor dem Termin garnichts mehr das wars--

  • Antwort: Vorsorgeuntersuchung

    Falls ich mal wieder eine Darmspiegelung vor mir haben sollte, werde ich meinen Arzt auf jeden Fall nach diesem kleinen Fläschen fragen. Das hört sich ja viel, viel verträglicher an, als das Zeug, was ich trinken musste.

    Dass er keine Körner essen durfte, lag sicherlich daran, dass die nur schwer verdaulich sind, weil sie ja viele Ballaststoffe haben. Die bleiben dann wohl auch mal länger im Körper, was normalerweise zu einem schönen und nachhaltigen Sättigungsgefühl führt. Nur bei einer Darmspiegelung ist das eben unerwünscht.

    Auf jeden Fall ein guter Tipp, seepferdchen!

  • Antwort: Vorsorgeuntersuchung

    Nein, so genau will ich es dann doch nicht wissen! (-:

    Ich werde den Beitrag ausdrucken und ihn meiner Tante zum Lesen geben. Ich denke, das wird sie sehr interessieren. Und anscheinend tut es ja auch gar nicht weh. Das ist meiner Tante immer sehr wichtig. Die gute Frau ist halt etwas sehr ängstlich. Gut

    Und diese Darmspiegelung wird auch von der AOK gezahlt? Die sind ja sonst immer etwas knauserig, wenns ums Bezahlen geht.

  • Antwort: Vorsorgeuntersuchung

    Ja als Voruntersuchung ab 55 ---aber wenn der Arzt einen grund hat auch vorher ich war auch mit 50 dort...schöne grüsse an die Tante..lach..

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