Thema: Beifuß trotzt Malaria

  • Beifuß trotzt Malaria

    Das der Beifuß kein gewöhnliches Kraut ist, das haben unsere Vorfahren schon vor ungefähr 250 000 Jahren erkannt und gewusst. Man geht heute davon aus, dass bereits damals, zu Zeiten der „Frau von Steinheim“, ein profundes Kräuterwissen bestanden haben muß. Damals wie heute mussten die Menschen sich unter anderem vor der Malaria schützen. Unsere Urahnen mögen damals noch ihre Felle mit Feuersteinklingen sauber geschabt haben. Aber sie wußten bereits etwas, dass erst heute, eine viertel Millionen Jahre später, erneut aus der Dunkelheit des Vergessen auftaucht. Die Rede ist von einem wirksamen Phytotherapeutikum gegen das Plasmodium falciparum, den Erreger einer der schlimmsten Tropenkrankheiten unserer Welt, der Malaria tropica.

    Ein kurzes Portrait der Malaria

    Dar Name Malaria leitet sich ab aus den italienischen Worten „Mal und Aria“ , was soviel bedeutet wie „schlechte Luft“. Das der Stich einer bestimmten Mücke, der Anophelesmücke, die Krankheit überträgt, wusste damals vielleicht noch niemand. Sehr wohl hingegen, dass es dort, wo diese Krankheit daheim ist, oft muffig riecht. Die damaligen ausgedehnten Sumpfgebiete, in denen das krankmachende Insekt heimisch ist, trugen damals offenbar zur Namensgebung bei.
    Die Malaria ist nicht irgendeine Tropenkrankheit. Sie ist der Megakiller unter den parasitär induzierten Erkrankungen überhaupt.

    Zahlen zur Malaria


    Im Verlauf der letzten fünfzehn Jahre starben insgesamt rund fünfzig Millionen Menschen an der Malaria.
    Allein 2006 verstarben an der Tropenkrankheit ca. zehn Millionen Kinder
    und selbst heute noch stirbt ungefähr alle dreißig Sekunden irgendwo auf der Erde ein Kind an den Folgen dieser Krankheit

    Der Malariaerreger

    Der Erreger ist das Plasmodium falciparum, es gehört zur Gattung der Sporozoa. der Sporentierchen. Hierbei handelt es sich um einen mikroskopisch kleinen Einzeller. Sobald dieser in unseren Körper gelangt, dringt er unter anderem in unsere roten Blutkörperchen ein, um sich zu vermehren. Er durchläuft dabei eine ganze Reihe komplizierter Stadien, die roten Blutkörperchen (Erithrozyten) dienen eher als Reifekammern. Allerdings überleben sie ihre Gäste nicht und gehen dabei millionenfach zu Grunde. Dieser Massenzerfall führt dann zu den regelmäßigen Fieberschüben.

    Die Symptome der Malaria

    Die Erkrankung beginnt zunächst einmal wie eine Grippe und wird daher anfangs auch gerne mit dieser verwechselt. Also mit Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und allgemeiner Übelkeit. Auch Erbrechen und Durchfall können hinzutreten. Dann folgt das eigentliche Leitsymptom. Der Patient bekommt auf einmal hohe Fieberschübe und starken Schüttelfrost. Dabei friert er stark.
    Nach einigen Stunden schlägt das Bild dann ins genaue Gegenteil um. Der Patient verspürt starke Hitzeschübe während ihm der Schweiß in Strömen herab läuft.

    lebensbedrohliche Komplikationen der Malaria

    Herzmuskelentzündung mit Herzversagen und Schwächung der Herzleistung
    akutes Nierenversagen
    Bewußtseinstörungen, Verwirrtheit, Krämpfe Bewußtlosigkeit bis hin zum Koma mit oftmals tötlichem Verlauf
    Leberentzündung mit Gerinnungsstörungen des Blutes
    Schwarzwasserfieber (der Harn wird schwarz durch die vielen toten Blutzellen darin)
    Milzriß, weil die Milz so stark geschwollen ist, das ihre Umhüllung reißt

    Therapie der Malaria

    Bislang behandelt die Schulmedizin nach wie vor mit Chloraquin, Chinin, Halofantrin und Mefloquin. All diese Medikamente sind, bis auf das Chloraquin, mit starken Nebenwirkungen belastet.

    Die Naturheilkunde verabreicht Beifuß (Artemisia vulgaris) auch einjähriger Beifuß (Artemis annua) als Teeaufguß. Die Wirkung überrascht heutige Mediziner ebenso wie Pharmakologen.
    Das im Beifuß enthaltene Artemisin reduziert, in Verbindung mit den anderen Inhaltsstoffen, die Symptome um ein Vielfaches. Nach wenigen Tagen bereits ist eine deutliche Verbesserung des Krankheitsbildes bei den Betroffenen nachweisbar. Innerhalb von ein bis zwei Wochen, so heißt es, soll die Heilkraft dieser Pflanze dem gefährlichen Erreger den Garaus machen und die Krankheit zum Verschwinden bringen. Übrigens, Beifuß wird bei uns als heimisches Unkraut betrachtet. Er wächst vielfach an Wegrändern und auf Geröllplätzen. Inzwischen gibt es erste Versuche, ihn in den Kerngebieten der Malaria anzusiedeln

  • Dieser Beitrag wurde von Gaensebluemin vor mehr als 2 Jahren gelöscht
  • Antwort: Beifuß trotzt Malaria

    uuups, ich dachte schon, dass sich niemand dafür interessiert...sorry. Du findest den Beitrag im Medizinlexikon unter dieser Adresse



    http://www.imedo.de/practice/conditions/show/31



    Danke für Dein Interesse und liebe Grüße



    Juergen

  • Antwort: Beifuß trotzt Malaria

    Hi Jürgen mensch --ich kam von 8 bis 15 uhr nicht ins Net---war zu besuch bei meiner Schwester-da herrschte totales blackout..und deine Berichte sind einfach zu wertvoll um sie zu löschen...bitte mache weiter...Danke Marion

  • Dieser Beitrag wurde von Gaensebluemin vor mehr als 2 Jahren gelöscht

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen