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Diagnose Brustkrebs, wie damit umgehen? leben?
Thema: Diagnose Brustkrebs, wie damit umgehen? leben?
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geschrieben von engelchen27 vor mehr als 3 Jahren (27.08.2008 21:35)Hallo!
Ich erhielt die nachricht BK vor 2 1/2 Jahren, hatte O.P und Chemo. Hormombehandlung habe ich abgelehnt. Manchmal geht es mir gut weil ich es sehr gut verdrängen kann. wenn aber in meinem Umfeld Menschen an Krebs erkranken kommt bei mir auch alles wieder hoch. Mein Arzt sagt das ich mich damit auseinandersetzen muß. Meine Oma starb an BK und meine Tante ist 2Jahre vor mir an BK erkrankt. Ich mache so weiter wie vorher auch, mir hilft es. LG
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geschrieben von lebensfroh vor mehr als 3 Jahren (28.08.2008 16:53)Antwort zu Diagnose Brustkrebs, wie damit umgehen? leben?
Mir ist es auch so ergangen. Aber ich habe den BK besiegt. OP, Chemo und Strahlentherapie waren schrecklich. Nur mit meinem Partner und mit meiner Familie konnte ich das überstehen. Leider merkt man ja erst in solch schwierigen Zeiten, wie wichtig die Angehörigem sind.
Ich habe meinen Lebensstil umgestellt. Lebe jetzt aktiver und genieße alles viel mehr. So hat mich der Krebs also im Endeffekt stäkrer gemacht. Ich habe dazu auch einen Erfahrungsbericht hier veröffentlicht.
Wie geht es dir damit? Wie lebst du nun weiter?
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geschrieben von engelchen27 vor mehr als 3 Jahren (28.08.2008 22:34)Hallo.
Ich war glaube ich total überfordert mit der ganzen Situation. Es war ja nicht nur der Krebs ich habe mich in der Zeit auch scheiden lassen. Und das war alles andere als leicht. Habe meine Krankheit hinten an gestellt und irgendwann war es dann zu spät für die Hormonbehandlung. Ich habe mich aber nie gehen lassen, habe die ganze zeit gearbeitet wollte so normal wie möglich leben. Bis jetzt bin ich aber gesund und das werde ich auch hoffendlich bleiben.
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geschrieben von Lanny vor mehr als 3 Jahren (29.08.2008 10:50)Antwort zu Antwort: Diagnose Brustkrebs, wie damit umgehen? leben?
Hallo,
mich würde interessieren, wie man sich als Angehöriger bei solch einer Diagnose verhalten soll?
Viele schreiben ja, dass man überrumpelt wird von solch einer Diagnose, was ja durchaus nachvollziehbar ist. Wünscht man sich als Betroffene in solch einer Situation die Familie oder den Mann an der Seite oder ist euch erst Abstand der Angehörigen lieber gewesen? -
Antwort zu Antwort: Diagnose Brustkrebs, wie damit umgehen? leben?
Ich war zwar noch nicht betroffen davon, aber ich kann mir gut vorstellen, dass man am Anfang das ganze erstmal verdauen muss. Bei fast all solchen Diagnosen ist es wie ein Schlag ins Gesicht und man muss sich erstmal kurz davon erholen.
Aber man sollte tunlichst darauf achten diese Erholungsphase nicht zu lange ausfallen zu lassen, sonst fällt man wohlmöglich in ein tiefes Loch... -
geschrieben von lebensfroh vor mehr als 3 Jahren (29.08.2008 18:03)Antwort zu Antwort: Diagnose Brustkrebs, wie damit umgehen? leben?
Der Partner und die Familie müssen da sein. Das war mir ganz wichtig. Ohne den Rückhalt von meinen Angehörigen und meinem Partner hätte ich das wahrscheinlich nicht durchgestanden. Es gab mir jedes Mal Energie. Aber ich muss auch sagen, dass es anfangs sehr bedrückend war zwischen uns beiden. Meinem Partner und mir meine ich. Ein gewisses Schamgefühl bleibt ja immer da.
Mich würden natürlich auch andere Schicksale interessieren. Ich würde gerne lesen wie andere Patienten damit umgegangen sind.
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geschrieben von Lanny vor mehr als 3 Jahren (05.09.2008 10:13)Antwort zu Antwort: Diagnose Brustkrebs, wie damit umgehen? leben?
Wie gehe ich denn damit um, wenn sich die Partnerin komplett zurückzieht und niemanden mehr an sich ranlässt?
Regelt sich sowas nach einer Weile wieder von alleine oder wie soll ich mich da verhalten? Ich mein ich kanns verstehen, wenn sich die Partnerin erstmal zurück zieht, weil sie selbst nicht damit zurecht kommt BK zu haben. Aber was ist, wenn sie dann komplett abblockt?
Soll man da hartnäckig bleiben und ihr versuchen zu helfen oder erreicht man damit genau das Gegenteil?
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geschrieben von lebensfroh vor mehr als 3 Jahren (09.09.2008 18:15)Antwort zu Antwort: Diagnose Brustkrebs, wie damit umgehen? leben?
Hallo Lanny,
ich finde es schön, dass du dir ernsthafte Gedanken darüber machst, wie in so einer Situation zu handeln ist.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das Menschen Zeit brauchen, mit der Diagnose klar zu kommen. Die eine benötigt eben mehr, die andere weniger Zeit.
Der Mittelweg zwischen für-sie-da-sein und ihr-nicht-auf-den-keks-gehen ist schmal; das musst du dir bewusst machen.
Hartknäckig zu sein ist wohl eher kontraproduktiv. Zeige ihr einfach das du für sie da bist. Alles andere lässt sich schwer steuern.
Vielleicht hilft euch ja auch ein Therapeut? In welcher konkreten Situation befindest du dich denn? Wie läuft es zwischen euch?

