Diagnose Brustkrebs, wie damit umgehen? leben?

Thema: Krebs

Thema: Diagnose Brustkrebs, wie damit umgehen? leben?

  • Antwort: Diagnose Brustkrebs, wie damit umgehen? leben?

    @Charon:

    Danke, dass du es so zusammenfassend auf den Punkt gebracht hast.

    In die gleiche Richtung ging mein Beitrag mit dem Rotwein übrigens auch.
    Ich wollte damit Alkohol nicht im geringsten verharmlosen (ich arbeite selber in einer Einrichtung zur Alkohol und Tabak Prävention), sondern viel mehr darauf hinweisen, dass es grundsätzlich nicht schädlicher ist als andere Stoffe, sondern es alleine von der zugeführten Menge abhängt.

  • Auch ich durfte die Erfahrung machen!

    Hallo!!!

    Möchte hier allen Betroffenen etwas Mut zusprechen, es ist auf alle Fälle nicht das Ende. Auch ich habe die Hiobsbotschaft 2003 erhalten, traute als 1. meinen Ohren nicht, dann hat bei mir im Kopf etwas umgeschaltet, 1. das kann nicht sein, dann gleich als 2. ich kämpfe, wenn das stimmt, was mir der Chirurg da sagte, mich frißt er nicht, wann dann fresse ich ihn. Also ich war mit 46 Jahren viel zu jung um aufzugeben. Mein Chirurg empfahl mir eine Brustamputation, denn nur ein Teilchen od. wie eben gesagt ein Tortenstück von meiner li. Brust zu entfernen, das wäre ihm zu gefährlich. Er sagte zu mir, spätestens in 2 Jahren habe ich sie wieder auf meinem OP-Tisch und dann kann ich ihnen wahrscheinlich nicht mehr helfen. Darum eben eine Aputation. Nachdem er es so verständnisvoll erklärt hat, hatte er sofort mein Vertrauen. Also habe ich der OP sofort zugestimmt. Mir wurde aber gleich eine Sofortrekonstruktion empfohlen. (Wiederaufbau mit körpereigenem Gewebe),16 Lymphknoten wurden auch entfernt, leider hatte er bereits gestreut. Darum hatte ich auch Metastasen in den Lymphen. Für Ängste hatte ich fast keine Zeit. Ich bin am 11. Tag wieder nach Hause, dann wurde eine Antihormontherapie begonnen, Keine Chemo und keine Strahlentherapie, da ich ja eine Total-OP hatte. Ich bekam 3 Jahre Zoladex und Nolvadex, die letzten 2 Jahre nur Arimidex, die Behandlung dauerte bis 2007. Seitdem keine Medikamente. Außer die jährlichen Kontroll-US. Ich kann nur jeder Betroffenen Mut machen einfach weiterkämpfen. Ich genieße das Leben, bin viel auf Reisen, und habe keine Einschränkungen. Und was ich ganz toll betonen möchte, mein Chirurg ist ein richtiger Meister gewesen, er hat mir einen hübschen, süßen Busen gemacht...... Ganz wichtig ist, daß der Partner an der Seite steht. Das würde ich von ganzen Herzen jeder Brustpatienten wünschen , aber man schafft es auch alleine. Man wird einfach stärker.



    Wenn jemand Fragen hat, bin ich gerne bereit diese nach Möglichkeit zu beantworten.



    GGLG Gigsi

  • Antwort: Diagnose Brustkrebs, wie damit umgehen? leben?

    Ja, da hast Du Recht, Gigsi. Ich habe es oft erlebt, dass sich der Partner dann abgewendet hat. Das ist dann für die Betroffenen doppelt schwer zu ertragen :-/

    Ich finde Deine Zuversicht und Deinen Optimismus , wie Du diesen Krebs bekämpft hast, sehr gut und denke,es kann vielen anderen auch Mut machen, die sich gerade in einer ähnlichen Lage befinden.

    lG Domino Gut

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