Hallo liebe Gruppenmitglieder,
ich muss gestehen, dass ich leicht schockiert bin, weil in eurer Gruppe gewisse Unterthemen zum weiten Feld Cholesterin und mögliche, epidemologisch (durch Volksstudien) bewahrheitete Krankheiten wie Arteriosklerose (Artherosklerose), Morbus Alzheimer, diffusen Stoffwechselkrankheiten, Darmerkrankungen, Bluthochdruck doch recht leicht und lau genommen werden.
Ich meine dies nicht herabwürdigend, denn bin ich zugleich auch erfreut, wie viel Informationen ihr euch teilweise angelesen oder aus dem Internet geholt habt.
Nur ist der Mechanismus des Fettstoffwechsel (Triacylglyceridstoffwechsel) und die damit verbundenen Transporter, die LPC (Lipoproteincarrier) reichlich komplizierter und in der Wissenschaft in seiner gesamten Tragweite nicht gänzlich hinreichend aufgeklärt.
Es ist sicherlich richtig, dass man grob LDL in schlechtes und HDL in gute Fetttransporter unterteilen kann. Denn beide transportieren das sogenannte Cholesterin, ein recht kompliziertes Riesenmolekül, was der Körper in hohen Energieaufwand bilden muss, generell lieber aus der Ernährung aufnimmt. Wie auch andere kompliziertere Fettsäuren verwendet es der Körper für die Energiegewinnung, Einbau in die Zellmembran, als leichter und kaum wässriger Energiespreicher (1g Fett speichert fast 37,8 KJ Energie!!!, im Gegensatz zu 30 KJ bei Glykogen - Kohlenhydrate) oder als Ersatzprodukte für die Proteingewinnung (Eiweißgewinnung), wenn man zu wenig Proteine aufnimmt.
Generell redet man jedoch bei Cholesterin nur über die Mehraufnahme oder die Transportmechanismen. Es existieren aber im Fettstoffwechsel noch ganz andere Fette (Lipide), die man zum Beispiel durch Cholestrinsenker stark beinträchtigen kann und sogar einen Herzinfarkt auslösen könnte.
Falls das Interesse in der Gruppe vorherrscht, kann ich dazu in den nächsten Tagen gerne in kurzer, verständlicher Form verschiedene Themenpunkte erklärend anführen?
Insgesamt würde mich jedoch erst einmal interessieren, wie ihr euch einzeln informiert habt? Durch das Internet? Den Hausarzt? Bücher? Verwandte im Pflege- oder Medizinbereich? Und, und, und?
Würde mich über Antworten aus Eurer Gruppe sehr freuen.
Mit nen lieben Gruss
- dann scheinen sie bei Dir biochemisch von Natur aus so hoch genormt zu seien oder es liegen gewisse Stoffwechselstörungen schon seit frühester Kindheit vor.
