Antwort zu Antwort: Mangelerscheinungen bei Kindern - woran erkenn man das und was kann man tun
Antwort: Mangelerscheinungen bei Kindern - woran erkenn man das und was kann man tun
Eisenmangel ist zum Beispiel eine Erscheinung, die sehr häufig bei Kindern auftritt, da der Tagesbedarf von 10mg und damit quantitativ schon der höchste aller Spurenelemente, während des Wachstums nochmals höher ist.
Häufiges Zeichen sind vermehrte Müdigkeit und Konzentrationsschwächen, weil sehr viele Prozesse im Gehirn, vor allem im jungen Gehirn eisenabhängig sind. Weiterhin funktioniert der rote BLutfarbstoff (Hämoglobin) nicht effizient in den Blutkörperchen (Erythrozyten) ohne Eisen, das sogenannte Hämzentrum. Der Ausgleich des Mangels ist aber einer der leichtesten, weil sehr viele Lebensmittel, auch Fertigprodukte Eisen enthalten.
Kupfermangel ist zum Beispiel an sehr schlechter, zu Ekzemen neigender Haut zu erkennen. Kupfer kommt generell im menschlichen Körper nicht in Reinstform vor, ist aber in gepackter Form Bestandteil vieler Oxidasen und daher biochemisch sehr wichtig, für die regenerativen, metabolischen Eigenschaften des Menschen. Mangel lässt sich am schnellsten durch Rindsleber beheben.
Die Mangel an Spurenelementen, die, wenn nur Mangelernährung vorliegt, lassen sich jedoch recht leicht durch zum Beispiel alleinig schon Mineralwasser statt Cola und gewissen Gemüsearten oder eben ungeliebte Gerichte, wie gebratene Leber, beheben.
Am schwierigsten sind Mangelerscheinungen an Vitaminen wie Cobalamin (Vitamin B12), Folsäure, vor allem bei Kindern trifft häufiger Vitamin E Mangel auf.
Vitamin E ist nicht nur für Antioxidatove Wirkungen im Körper zuständig, sondern ein wichtiger Regulatorzusatz in vielen Bereichen der Feinregulation, wie Blutplättchenanzahl, Entzündungsreaktionen, bis hin zur Gensteuerung in manchen Zellen. Multiple Krankheiten, auch Autoimmunschwächen, Allergien, werden zur Zeit in der Fachwelt aufgrund von diesen Mangel an Tocopherol disskutiert.
Da es bei Vitamin E keine einzugrenzenden Symptome von Mangel gibt, es äußerst diffus ist, hilft nur Prävention. Also sollten auch Kinder ruhig einmal auf folgende Lebensmittel als größte Lieferanten zurückgreifen: Oliven, Weizenkeime, Sonnenblumenkerne (auch Öle), Mais, Soja, Reis, Weizen, Gerste und Hafer verzichten.
Scheinbar einfach, doch trotzdem kommen Mangelerscheinungen beim Bluttest nicht gänzlich unhäufig vor.
Nen lieben Gruss