Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter
Und hier noch ein paar Grundrezepte für Muttis/Vatis, die es ganz genau wissen wollen: 
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Rote Bete-Kartoffel-Brei (ab 5./6. Monat, 1 Baby-Portion)
100 g Rote Bete
50 g Kartoffeln
1 EL Keimöl
Die (am besten im Ganzen vorgegarte, dann blutet sie nicht mehr so aus) Rote Beete schälen (Vorsicht!!! ist sehr farbintensiv, evtl. Handschuh anziehen) und zerkleinern. In wenig (0,5 Tasse?) Wasser dünsten. Bei roher Bete nach 15 min die kleingeschnittene Kartoffel zufügen und weiterkochen – bei vorgekochter Bete gleich alles zusammen aufsetzen. Anschließend pürieren. Das Öl unter den Brei rühren.
Tipp: Der Brei ist eisenhaltig und leicht süßlich. Manche Mäkelbabys mögen ihn lieber als Möhrenbrei.
Mit diesen Mengenangaben kann man auch Brei aus Möhren, Zucchini oder so kochen. Man kann außerdem noch 20 g Schabefleisch (etwa 15 min mitdünsten) oder 1 frisches Eigelb mitpürieren. Das ist sozusagen das Standard-Rezept.
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Fenchel - Apfel - Geflügelbrei (ab 6. Monat, 1 Baby-Portion)
20 g Hähnchenbrustfilet oder Putenbrust
50 g Fenchel
40 g Kartoffeln
50 g Apfel
30 ml Apfelsaft oder Acerolasaft
8 g Öl (Rapsöl)
Geflügelfleisch waschen und klein schneiden. Fenchel und Kartoffel putzen und klein schneiden. Beides mit dem Fleisch in einem Topf mit wenig Wasser (ca. 0,5 Tasse) geben und ca. 8 min garen. In der Zwischenzeit den Apfel schälen und fein reiben. Kochwasser abgießen und das Gargut zusammen mit dem Apfelsaft fein pürieren. Das Rapsöl und den geriebenen Apfel unterrühren.
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Beide Breie kann man auch gut in größeren Mengen zubereiten, portionsweise einfrieren und dann nach Bedarf auftauen.
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Gemüsebrei mit Hirse (ab 6. Monat, 6 Baby-Portionen - zum Einfrieren)
400 g Kürbis
400 g Karotten
80 g Hirseflocken
3 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
4 TL Sanddornsaft oder 4 EL Orangensaft
Gemüse putzen und bedarfsgerecht zerkleinern, z.B. raspeln oder fein würfeln (falls später püriert werden soll, kann man es zum Kochen grob würfeln). Die Karotten und den Kürbis mit 0,25 l Wasser zum Kochen bringen und bei schwacher Hitze 10 min zugedeckt weiter köcheln lassen. Dann die Hirseflocken und Wasser nach Bedarf zufügen und weitere 5 min garen. Danach Öl und Saft zufügen und alles pürieren oder durchpressen; dabei nach Bedarf mehr abgekochtes Wasser zufügen, damit eine sämige Masse entsteht.
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Haferflockenbrei (Porridge, ab 6. Monat, 1 Baby-Portion)
200 ml Milch (Muttermilch oder Babymilch) oder Fencheltee
etwa 20 g zarte Haferflocken
2 EL Obstsaft oder -püree
Die Milch in einen Topf geben, Flocken einstreuen und aufkochen. Etwa 5-10 min ausquellen lassen. Saft dazugeben.
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Huhn in Gemüseallerlei (ab 6. Monat, 1 Baby-Portion)
20 g Hähnchen
50 g Fenchel
50 g Karotte(n)
50 g Kartoffeln
300 ml Wasser (oder Möhrensaft)
1 TL Keimöl
10 g Feldsalat
Gemüse schälen, putzen, waschen. Fleisch und Gemüse in kleine Stücke schneiden und in den Dünsteinsatz eines Kochtopfes geben (Sieb geht auch). Das Wasser in den Topf geben, den Dünsteinsatz einsetzen und das Gemüse ca. 15 min garen. Alles mit dem gewaschenen Feldsalat, Öl und ca. 100 ml Garflüssigkeit pürieren.
Tipp: Diese Mischung schmeckt als Eintopf auch den Großen - man kann also quasi für alle dasselbe kochen. Dann entsprechend mehr garen, nach dem Abnehmen der Babyportion nachwürzen und anstelle des Feldsalats etwas Petersilie überstreuen.
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Kartoffel-Karotten-Zucchini-Brei für die ganze Familie (ab 6. Monat, 1 Baby-Portion + 2-3 große Portionen)
500 g Kartoffeln
250 g Karotten
250 g Zucchini
etwas Butter und Keimöl
etwas Milch
Karotten, Karotten und Zucchini schälen und in kleine Stücke schneiden. Anschließend in Wasser kochen. Wenn alles schön weich ist, die Babyportion Gemüsemix mit etwas Dünstflüssigkeit und Öl ab in den Mixer.
Tipp: Die Großen mögen das Gemüse lieber grob zerstampft, nachgewürzt sowie mit etwas Milch und Butter darin. Dazu passt dann z.B. gebratener Leberkäse, Beefsteak, Spiegelei o.ä.
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Süßer Kürbisbrei (ab 6. Monat, 1 Baby-Portion als Nachmittagsbrei oder so)
200 Gramm Hokkaido-Kürbis
20 Gramm Hirseflocken
1 Teelöffel Keimöl
1 Pfirsich
Den Kürbis in wenig Wasser weichdünsten (etwa 10 min). Inzwischen den Pfirsich mit kochend heißem Wasser überbrühen und die Haut abziehen. Den Pfirsich in Stücken zugeben + nochmal alles 2 min dünsten. Die Hirseflocken und das Öl unterziehen, alles mit dem Pürierstab kurz durchmusen und einige min quellen lassen.
Tipp: Aus dem restlichen Kürbis kann man eine Suppe kochen: Kürbis mit etwas gehackten Zwiebeln und Knoblauch, Salz und Pfeffer in Fett dünsten, pürieren und mit geschlagener Sahne abschmecken. Mit gerösteten Kürbiskernen bestreuen.
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Topinambur-Pastinaken-Brei (ab 6. Monat, 1 Baby-Portion)
50 g Topinambur
50 g Pastinaken
50 g Kartoffeln
50 ml Mineralwasser
1 EL Keimöl
Topinamburknollen, Pastinaken und Kartoffeln putzen und in Würfel schneiden. Das Gemüse bei schwacher Hitze ca. 15-20 min mit dem Wasser garen. Die Garflüssigkeit abgießen und aufbewahren. Die Würfel durchpressen, mit Öl und etwas Garflüssigkeit mischen.
Tipp: Dieses Püree schmeckt auch Großen – allerdings lieber mit etwas Milch vermischt und etwas nachgewürzt. Dazu passt z.B. Spiegelei, Beefsteak, Fischstäbchen o.ä.
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Zucchini-Bananen-Hirsebrei (ab 6. Monat, 1 Baby-Portion)
50 g Kartoffeln
50 g Zucchini
10-20 g Hirseflocken
50 g geschälte Banane
30 ml Apfelsaft, evtl. inkl. etwas Orangensaft
1-2 TL Keimöl oder Butter
Gemüse klein schneiden, mit wenig Wasser knapp weich kochen, Flocken zum Gemüse geben, noch mal aufkochen und mit der Butter zerstampfen. Banane zermusen und mit dem Saft unterheben und sofort füttern.
Tipp: Ungewöhnliche Mischung - soll aber bei Babys sehr beliebt sein. Ideal bei vegetarischer Ernährung oder Fleisch-Antipathie, da dieser Brei Eisen enthält. Die Hirseflocken können auch gegen Reis- oder Haferflocken getauscht werden.
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Tipp: Holunder ist gerade jetzt reif - und wegen des niedrigen Säuregehaltes besonders gut auch für Babys verträglich (etwa ab dem 7. Monat). Außerdem ist er, wie alle Wildfrüchte, sehr reich an Vitaminen und Mineralien. Er darf aber nie roh gegessen werden. Rezepte (u. a. für einen Obstbrei) finden sich z. B. hier: http://www.imedo.de/group/topics/show/57178-holunder-beeren-und-blueten-lecker-und-heilend-als-fliedertee-hollerkiachl-holundersuppe-hustengelee
Ja, soweit mal als Basisrezepte + als Anregung für eigene Kreationen. Und wie gesagt: Babys brauchen an sich keine Abwechslung. Andererseits will man ja nicht dauernd mehrfach kochen + auch nicht selbst dauernd dasselbe essen. Manchmal lässt sich sicher gemeinsam für alle zugleich kochen (auch dazu oben extra ein paar Anregungen) - und wenns mal was baby-untaugliches geben soll, bekommt das Baby eben eine Reserve aus dem TK-Fach. 
Sonnige Grüße von der Gänseblümin.
PS: Auf diese Weise entdecken vielleicht sogar auch die Eltern mal alte Gemüse- und Obstsorten ganz neu. 