gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

Thema: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

  • gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Eine gute Freundin von mir ist seit zwei Wochen Mutter eines kleines Sohnes. Sie hat zwar schon den einen oder anderen Ratgeber gewälzt, ist sich aber immer noch nicht so richtig sicher, wie man denn ein Baby richtig und gesund ernähert. Am Anfang gibt's nur Muttermilch. Das ist ihr auch klar. Aber wie geht es dann weiter. Und ab wann?

    Kann ihr da jemand weiterhelfen?

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Also man soll mindestens 6 Monate stillen und wenn möglich auch ausschließlich. Es wurde in vielen Studien bewiesen, dass dies für das Baby in diesem Alter die beste Ernährung ist und es vor vielen Krankheiten z.B. Allergien schützen kann! Danach kann man dann mit Brei anfangen, am Besten selbstgemacht (einfach Gemüse, das nicht gewürzt ist in den Mixer geben und warm machen - klappt super).

    lg lilianne

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Hallo!

    Hier mal einige gesammelte Tipps + Infos zum Thema "Ernährung von Babys":

    Dem Tipp von lilianne, mind. 6 Monate voll zu stillen, kann ich mich nur anschließen. Ein Baby braucht da noch nichts anderes - und zudem ist es die beste Nahrung für Körper UND Seele. Wenn irgend möglich jedenfalls ...

    Stichwort Allergien (heutzutage ja recht verbreitet):

    Allergien gegen Eier (besonders das Hühnereiweiß löst Allergien aus – Eiernudeln!), Kuhmilch, Weizen und Soja geben sich meist mit etwa 5-6 Jahren wieder. Andere, z.B. Allergien gegen Fischeiweiß und Erdnüsse, bleiben womöglich ein Leben lang – hier also besonders vorsichtig sein. Alle allergieauslösenden Nahrungsmittel auf keinen Fall in den ersten 6 Monaten füttern – und (besonders bei allergiegefährdeten Babys) besser auch nicht im ersten Lebensjahr.
    Wichtig: Bei allergiegefährdeten Babys je Woche möglichst nur ein neues Lebensmittel (wozu auch Kleinigkeiten wie z. B. Öl zählen!) einführen. Möglichst bei einer Ölsorte bleiben – Rapsöl oder Keimöl ist unter 8 Monaten meist besser verträglich als Butter. Babys brauchen noch keine Abwechslung und können locker wochenlang den gleichen Brei (das gleiche Gemüse, ...) essen, solange der den Nährstoffbedarf deckt.

    Stichwort Einfrieren von Babybrei:

    Babybrei kann z.B. in Eiswürfelbehältern eingefroren werden. Sofort nach dem Kochen (also noch warm!) einfüllen und schnell einfrieren. Sobald alles fest ist, herauslösen und in einem Gefrierbeutel aufbewahren. So kann der Brei jeweils gut portioniert werden. Babybrei lässt sich auch in Breigläschen einfrieren – das Glas geht dabei nicht kaputt, da die Menge gering genug ist. Beim Aufwärmen auf jeden Fall darauf achten, dass der Brei noch mal kurz richtig durchkocht.

    Stichwort Fisch:

    Da Babynahrung nicht gesalzen werden darf, ist Fisch zur Jodversorgung sehr wichtig. Schellfisch hat dabei den höchsten Jodgehalt.
    Achtung: Fisch-Eiweiß kann ein starkes Allergen sein und sollte daher nicht vor dem 8. Monat gegeben werden, weil das Verdauungssystem vorher noch nicht reif dafür ist!
    Bei empfindlichen Kindern oder bei Allergieneigung lieber erst später füttern!

    Stichwort Gemüse:

    Die mildesten bzw. verträglichsten Gemüsesorten sind Möhren, Kartoffeln, Steckrübe, Kürbis, Topinambur, Fenchel, Zucchini, Rote Bete (Eisen!), Avocado und Pastinake (also etwa ab dem 6. Monat). Gut verträglich sind später (also etwa ab dem 8.-10. Monat) auch z.B. Kohlrabi, Blumenkohl, zarte Erbsen, Mangold, Schwarzwurzeln, weiße Rübchen, Gemüsemais, Sellerie, Auberginen, Chinakohl, Sojasprossen und Brokkoli. Spinat ebenfalls – ist aber nicht zum Vorkochen geeignet. Gut geeignet sind meist einheimische, aktuelle Gemüsesorten. Auf Tomaten im ersten Lebensjahr lieber verzichten - vor allem bei empfindlichen Babys, bei Allergieneigung oder Neurodermitis. Weißkohl, Rotkohl, Lauch, Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Paprikaschoten (Haut!) o.ä. werden im ersten Lebensjahr oft schlecht vertragen. Rohes Gemüse (fein geraspelt oder zum Knabbern) verträgt das Baby erst etwa ab dem 10. Monat. Bei Neurodermitis können übrigens auch die üblichen Möhren allergieauslösend wirken – dann lieber mit Zucchini, Kürbis oder Roter Beete anfangen. Da Möhren stopfen, solche Breie mit etwas Apfelsaft zubereiten oder nachher noch wenige Löffel Birnenmus füttern.

    Stichwort Getreide:

    Vollkorngetreide wird von Babys etwa ab dem 6. Monat vertragen – wenn die Körner z.B. zu Flocken oder Grieß zerkleinert sind und durch Kochen und Nachquellen besser verdaulich gemacht wurden. Da Weizen (Nudeln!) oft Allergien auslöst, diesen lieber erst später füttern. Zunächst werden Hirse, Reis, Mais und Hafer meist besser vertragen – wobei insbesondere Hirse, aber auch Hafer (jeweils vorzugsweise mit Obst/Vitamin C) gut für die Eisenversorgung sind. Hirse, Mais und Reis haben zudem den Vorteil, dass sie glutenfrei sind. Zum Andicken von Suppen und Saucen lassen sich sehr gut Kartoffeln, Hirseflocken, Kartoffel- oder Maisstärke o.ä. verwenden.

    Stichwort Gewürze:

    Salz ist für Babys tabu – ebenso andere Gewürze wie Pfeffer, Curry usw. Milde Kräuter (Petersilie, Dill, ... – Schnittlauch eher nicht) können in kleinen Mengen verwendet werden. Vor allem auf Honig, aber auch auf Zucker, sollte im ganzen ersten Lebensjahr lieber verzichtet werden.

    Stichwort Milchprodukte:

    Sauermilchprodukte wie Quark und Joghurt verträgt ein Baby etwa ab dem 10. Monat. Dabei sind fertige Fruchtjoghurts meist zu süß – und enthalten außerdem oft Molkepulver, das häufig Neurodermitis o.a. Allergien auslöst. Die fettarmen Produkte sind für Babys und Kleinkinder nicht zu empfehlen, da sie weniger fettlösliche Vitamine enthalten. Bei empfindlichen Babys, Allergieneigung oder Neurodermitis lieber im ersten Jahr auf Kuhmilch(produkte) verzichten.

    Stichwort Obst:

    Ab dem 5./6. Monat sind vor allem süße, mürbe Äpfel (wie Cox Orange o.ä.), Birne und Banane (in kleinen Mengen) geeignet. Ab dem 7. Monat sind zusätzlich Himbeeren geeignet, diese Obstsorten auch roh püriert – während Steinobst wie Pflaumen, Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen, Holunderbeeren (sehr säurearm!) und Kirschen nur gedünstet verwendet werden sollten. Saure Beeren (wie z.B. Johannisbeeren o.ä.) oder Zitrusfrüchte fördern oft das Wundwerden – also vorsichtig probieren. Zudem sind Zitrusfrüchte (Orangensaft!) für Babys unter einem Jahr oft Allergieauslöser. Steinobst ist grds. schwer verdaulich, insbesondere roh – also vorsichtig und gedünstet füttern. Erdbeeren können Allergien auslösen – also lieber nicht zu früh geben. Bananen eignen sich zum Süßen – aber nicht als alleiniges Obst, da sie zu zuckerhaltig sind und zu sehr stopfen. Apfel wirkt eher stopfend - und Birne eher mild laxierend.

    Sonnige Grüße von der Gänseblümin.

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Wird das Baby dann älter - wird auch der Speisezettel immer bunter + es gibt nicht mehr nur Brei.

    Stichwort Brote:

    Etwa ab dem 9. Monat kann Fruchtpüree, zerdrückte Banane oder Avocado aufs Brot gestrichen werden. Etwa ab dem 10. Monat ist auch Quark oder Frischkäse pur oder Hüttenkäse pur mit Kräutern, Gemüse oder Obst gut geeignet. Auf jeden Fall gut geeignet ist auch Butter – und dazu vielleicht bissel Obst oder Gemüse zum Knabbern. Von Streichwurst, Schmelzkäse o. ä. Produkten ist eher abzuraten – wegen der zahlreichen (schädlichen) Zusatzstoffe.

    Stichwort Knabbern:

    Manche Kinder haben Schwierigkeiten, einen rutschigen Apfelschnitz festzuhalten. Sticht man die Stücke in Stäbchenform mit dem Apfelausstecher aus, geht das oft besser. So kann man nicht nur Äpfel gut portionieren – sondern auch Kohlrabi, Birne o.ä.

    Brot (am besten salzarm selbst gebackenes) in Scheiben und in Ecken schneiden oder als Sterne, Autos o.ä. ausstechen. Diese Stücke dann bei 130°C etwa 1 Stunde backen, bis das Brot trocken + hart ist. Diese Zwiebäcke eignen sich gut zum Knabbern – auch unterwegs. (Und man vermeidet die ewigen gehaltvollen Butterkekse, teuren/zu großen Brötchen usw.)

    Sonnige Grüße von der Gänseblümin.

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Und hier noch ein paar Grundrezepte für Muttis/Vatis, die es ganz genau wissen wollen: sehr gut

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    Rote Bete-Kartoffel-Brei (ab 5./6. Monat, 1 Baby-Portion)

    100 g Rote Bete
    50 g Kartoffeln
    1 EL Keimöl

    Die (am besten im Ganzen vorgegarte, dann blutet sie nicht mehr so aus) Rote Beete schälen (Vorsicht!!! ist sehr farbintensiv, evtl. Handschuh anziehen) und zerkleinern. In wenig (0,5 Tasse?) Wasser dünsten. Bei roher Bete nach 15 min die kleingeschnittene Kartoffel zufügen und weiterkochen – bei vorgekochter Bete gleich alles zusammen aufsetzen. Anschließend pürieren. Das Öl unter den Brei rühren.

    Tipp: Der Brei ist eisenhaltig und leicht süßlich. Manche Mäkelbabys mögen ihn lieber als Möhrenbrei.

    Mit diesen Mengenangaben kann man auch Brei aus Möhren, Zucchini oder so kochen. Man kann außerdem noch 20 g Schabefleisch (etwa 15 min mitdünsten) oder 1 frisches Eigelb mitpürieren. Das ist sozusagen das Standard-Rezept.

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    Fenchel - Apfel - Geflügelbrei (ab 6. Monat, 1 Baby-Portion)

    20 g Hähnchenbrustfilet oder Putenbrust
    50 g Fenchel
    40 g Kartoffeln

    50 g Apfel
    30 ml Apfelsaft oder Acerolasaft
    8 g Öl (Rapsöl)

    Geflügelfleisch waschen und klein schneiden. Fenchel und Kartoffel putzen und klein schneiden. Beides mit dem Fleisch in einem Topf mit wenig Wasser (ca. 0,5 Tasse) geben und ca. 8 min garen. In der Zwischenzeit den Apfel schälen und fein reiben. Kochwasser abgießen und das Gargut zusammen mit dem Apfelsaft fein pürieren. Das Rapsöl und den geriebenen Apfel unterrühren.

    -o-o-

    Beide Breie kann man auch gut in größeren Mengen zubereiten, portionsweise einfrieren und dann nach Bedarf auftauen.

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    Gemüsebrei mit Hirse (ab 6. Monat, 6 Baby-Portionen - zum Einfrieren)

    400 g Kürbis
    400 g Karotten
    80 g Hirseflocken
    3 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
    4 TL Sanddornsaft oder 4 EL Orangensaft

    Gemüse putzen und bedarfsgerecht zerkleinern, z.B. raspeln oder fein würfeln (falls später püriert werden soll, kann man es zum Kochen grob würfeln). Die Karotten und den Kürbis mit 0,25 l Wasser zum Kochen bringen und bei schwacher Hitze 10 min zugedeckt weiter köcheln lassen. Dann die Hirseflocken und Wasser nach Bedarf zufügen und weitere 5 min garen. Danach Öl und Saft zufügen und alles pürieren oder durchpressen; dabei nach Bedarf mehr abgekochtes Wasser zufügen, damit eine sämige Masse entsteht.

    -o-o-

    Haferflockenbrei (Porridge, ab 6. Monat, 1 Baby-Portion)

    200 ml Milch (Muttermilch oder Babymilch) oder Fencheltee
    etwa 20 g zarte Haferflocken
    2 EL Obstsaft oder -püree

    Die Milch in einen Topf geben, Flocken einstreuen und aufkochen. Etwa 5-10 min ausquellen lassen. Saft dazugeben.

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    Huhn in Gemüseallerlei (ab 6. Monat, 1 Baby-Portion)

    20 g Hähnchen
    50 g Fenchel
    50 g Karotte(n)
    50 g Kartoffeln
    300 ml Wasser (oder Möhrensaft)
    1 TL Keimöl
    10 g Feldsalat

    Gemüse schälen, putzen, waschen. Fleisch und Gemüse in kleine Stücke schneiden und in den Dünsteinsatz eines Kochtopfes geben (Sieb geht auch). Das Wasser in den Topf geben, den Dünsteinsatz einsetzen und das Gemüse ca. 15 min garen. Alles mit dem gewaschenen Feldsalat, Öl und ca. 100 ml Garflüssigkeit pürieren.

    Tipp: Diese Mischung schmeckt als Eintopf auch den Großen - man kann also quasi für alle dasselbe kochen. Dann entsprechend mehr garen, nach dem Abnehmen der Babyportion nachwürzen und anstelle des Feldsalats etwas Petersilie überstreuen.

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    Kartoffel-Karotten-Zucchini-Brei für die ganze Familie (ab 6. Monat, 1 Baby-Portion + 2-3 große Portionen)

    500 g Kartoffeln
    250 g Karotten
    250 g Zucchini
    etwas Butter und Keimöl
    etwas Milch

    Karotten, Karotten und Zucchini schälen und in kleine Stücke schneiden. Anschließend in Wasser kochen. Wenn alles schön weich ist, die Babyportion Gemüsemix mit etwas Dünstflüssigkeit und Öl ab in den Mixer.

    Tipp: Die Großen mögen das Gemüse lieber grob zerstampft, nachgewürzt sowie mit etwas Milch und Butter darin. Dazu passt dann z.B. gebratener Leberkäse, Beefsteak, Spiegelei o.ä.

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    Süßer Kürbisbrei (ab 6. Monat, 1 Baby-Portion als Nachmittagsbrei oder so)

    200 Gramm Hokkaido-Kürbis
    20 Gramm Hirseflocken
    1 Teelöffel Keimöl
    1 Pfirsich

    Den Kürbis in wenig Wasser weichdünsten (etwa 10 min). Inzwischen den Pfirsich mit kochend heißem Wasser überbrühen und die Haut abziehen. Den Pfirsich in Stücken zugeben + nochmal alles 2 min dünsten. Die Hirseflocken und das Öl unterziehen, alles mit dem Pürierstab kurz durchmusen und einige min quellen lassen.

    Tipp: Aus dem restlichen Kürbis kann man eine Suppe kochen: Kürbis mit etwas gehackten Zwiebeln und Knoblauch, Salz und Pfeffer in Fett dünsten, pürieren und mit geschlagener Sahne abschmecken. Mit gerösteten Kürbiskernen bestreuen.

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    Topinambur-Pastinaken-Brei (ab 6. Monat, 1 Baby-Portion)

    50 g Topinambur
    50 g Pastinaken
    50 g Kartoffeln
    50 ml Mineralwasser
    1 EL Keimöl

    Topinamburknollen, Pastinaken und Kartoffeln putzen und in Würfel schneiden. Das Gemüse bei schwacher Hitze ca. 15-20 min mit dem Wasser garen. Die Garflüssigkeit abgießen und aufbewahren. Die Würfel durchpressen, mit Öl und etwas Garflüssigkeit mischen.

    Tipp: Dieses Püree schmeckt auch Großen – allerdings lieber mit etwas Milch vermischt und etwas nachgewürzt. Dazu passt z.B. Spiegelei, Beefsteak, Fischstäbchen o.ä.

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    Zucchini-Bananen-Hirsebrei (ab 6. Monat, 1 Baby-Portion)

    50 g Kartoffeln
    50 g Zucchini
    10-20 g Hirseflocken
    50 g geschälte Banane
    30 ml Apfelsaft, evtl. inkl. etwas Orangensaft
    1-2 TL Keimöl oder Butter

    Gemüse klein schneiden, mit wenig Wasser knapp weich kochen, Flocken zum Gemüse geben, noch mal aufkochen und mit der Butter zerstampfen. Banane zermusen und mit dem Saft unterheben und sofort füttern.

    Tipp: Ungewöhnliche Mischung - soll aber bei Babys sehr beliebt sein. Ideal bei vegetarischer Ernährung oder Fleisch-Antipathie, da dieser Brei Eisen enthält. Die Hirseflocken können auch gegen Reis- oder Haferflocken getauscht werden.

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    Tipp: Holunder ist gerade jetzt reif - und wegen des niedrigen Säuregehaltes besonders gut auch für Babys verträglich (etwa ab dem 7. Monat). Außerdem ist er, wie alle Wildfrüchte, sehr reich an Vitaminen und Mineralien. Er darf aber nie roh gegessen werden. Rezepte (u. a. für einen Obstbrei) finden sich z. B. hier: http://www.imedo.de/group/topics/show/57178-holunder-beeren-und-blueten-lecker-und-heilend-als-fliedertee-hollerkiachl-holundersuppe-hustengelee

    Ja, soweit mal als Basisrezepte + als Anregung für eigene Kreationen. Und wie gesagt: Babys brauchen an sich keine Abwechslung. Andererseits will man ja nicht dauernd mehrfach kochen + auch nicht selbst dauernd dasselbe essen. Manchmal lässt sich sicher gemeinsam für alle zugleich kochen (auch dazu oben extra ein paar Anregungen) - und wenns mal was baby-untaugliches geben soll, bekommt das Baby eben eine Reserve aus dem TK-Fach. sehr gut

    Sonnige Grüße von der Gänseblümin.

    PS: Auf diese Weise entdecken vielleicht sogar auch die Eltern mal alte Gemüse- und Obstsorten ganz neu. sehr gut

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Du bist wirklich ganz unglaublich, Gänseblümin! Das ist ja ein echter Ratgeber, denn Du hier aufgeschrieben hast. Ganz lieben Dank! Meine gute Freundin wird darüber bestimmt ganz erfreut sein, denn es sind ja ganz konkrete Anweisungen, nach denen sie sich richten kann. Großartig.

    Nicht nur Allgemeines sondern auch noch Rezepte für Babybreis - schön.

    Hast Du das denn alles selbst ausprobiert? Woher hast Du die Informationen?

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Hallo joernschulz!

    Hmmm, also einerseits hab ich selbst nen Sohn (der allerdings schon 15 ist + mich deutlich überragt) - und andererseits gibt es jede Menge Familien + Kinder im Umfeld ... und ich bin hier "die Kräuterhexe" ... interessiere mich seit vielen Jahren für all diese Dinge (deshalb ja auch die Hausmittelgruppe hier ;-) ) ... und schenke allen gewordenen Müttern im Umfeld immer einen Ordner mit Hausmitteln für Babys/Kinder/Familien + eben auch mit ein paar Ernährungstipps + Baby- sowie Familienrezepten ... all diese Tipps + Rezepte sind also schon zahlreich erprobt + jahrelang bewährt - und sämtliche Rückmeldungen fließen ja auch wieder in meine Dateien zurück.

    Sonnige Grüße von der Gänseblümin.

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    "Kräuterhexe" - das ist ja ein bittersüßer Spitzname. Gut

    Das ist wirklich schön, dass Du Deine eigenen Erfahrungen und die anderer Leute festhältst und diese sogar in einem Ordner zusammengestellt hast. Die (jungen) Mütter in Deinem Umfeld können sich echt ganz schön glücklich schätzen. Die müssen das Rad nicht neu erfinden, sondern können von Deinen Erfahrungen zehren. Und durch das Internet werden die Sachen auch über die Nachbarschaft hinausgetragen. Ist schon eine gute Erfindung!

    Beste Grüße
    joernschulz







  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Hallo Gaensebluemin!



    Sag mal wie ist das mit der Geschmacksentwicklung der Kinder. Ich habe gehört, daß Kinder im Baby- und Klenkindalter bereits geschmacklich geprägt werden und Präferenzen entwickeln. Stimmt das?

    Wenn ja, sollte man dem Kind möglichst viele verschiedene Nahrungsmittel, auch exotische, zu essen geben?



    Schöne Grüße

    f1

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Hmmm, also ja, der Geschmack wird bereits im Kleinkindalter entwickelt - dennoch sollte es insbesondere exotische Dinge (also alles, was nicht hier wächst - sondern eingeflogen wird) erst möglichst spät geben, um Allergien zu vermeiden.

    Mit der Geschmacksentwicklung ist auch nicht gemeint, dass es dann eben schon möglichst als Baby oder Kleinkind Pitahaya, Fischsauce, Rambutan und sonst noch was gegessen haben muss - weil es das sonst auch später nicht oder nur schwer isst ... vielmehr ist die Erkundung der verschiedensten Geschmacksrichtungen gemeint ... also eben nicht nur Süßes, sondern auch alle möglichen anderen Geschmacksnuancen in den verschiedensten Abstufungen. Doch das geht mit einheimischen Lebensmitteln in den verschiedensten Zubereitungen + Kombinationen ebenso klasse.

    Ebenso wird in der Kleinkindzeit auch der Grundstein für Fehlentwicklungen (z. B. durch permanente Geschmacksverstärker ... zu viel Fette ... zu viel Zucker ...) gelegt ... und auch für die Bereitschaft eines Kindes, Neues zu probieren ... für die Fähigkeit, Essen als Genuss zu erleben (und das auch zu dürfen) ... und solche Rahmenbedingungen eben.

    Demgegenüber braucht ein Baby noch keine Abwechslung. Ein Baby + sein Verdauungssystem darf sich (möglichst frühestens ab dem 6. Monat) alle 1-3 Wochen ganz allmählich an einen weiteren Baustein für eine gewisse Vielfalt im Speiseplan gewöhnen - das reicht völlig aus. Sonst provoziert man nur ganz unnötige + vermeidbare Überempfindlichkeiten, Unverträglichkeiten und Allergien oder so.

    Ab etwa 10-13 Monaten dann darfs langsam bunter werden ... auch öfter mal mit vom Familienessen gegessen werden (wenns nicht so stark gewürzt und schwere verdaulich ist oder so) ... aber dann werden die meisten Kinder von sich aus eh immer neugieriger ... wollen von Mamas oder Papas Teller was abhaben oder so.

    Das jedenfalls ist meine ganz persönliche Meinung.

    Sonnige Grüße von der Gänseblümin.

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