gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

Thema: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Hallo Gaensebluemin!



    Danke für die ausführliche Antwort. Ich hab mich schon gefragt, wie man soviele verschiedene Geschmacksrichtungen unterbringen soll. Gut

    Burger bei McDoof gibts nicht, mein Neffe bekommt frisches, selbstgemachtes Essen. Zum Geburtstag gibt es natürlich auch fertige Windbeutel oder ähnliches.

    Ich werde mal gucken, ob schon alle Bausteine dran waren.



    Lieben Dank

    f1

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Hallo Gänseblümin,

    auch wenn ich als Humanmediziner nicht gänzlich mit allen Tipps und Tricks mitgehe, bin ich sehr beeindruckt von Deinen Erfahrungen und Sammellisten an nützlichen Methoden, Therapien etc. bishin zu Kindergerichten.

    Vor allem Deine Beschreibung, dass Du Dir mindestens aus dem Umfeld, bestimmt auch noch weiter, über mögliche Ansätze und Methoden Rückmeldungen geben lässt, untermauert damit auch eine gewisse, logische, zwar leicht hermeneutische, aber dennoch wissenschaftliche Herangehensweise an Erforschung, Test und Publikation Deines Wissens.

    Vielleicht kommt man einmal in Diskussion.

    Die Thematik Kinderernährung in den ersten Lebensmonaten kann ich nur beipflichten, dass auch statistisch gewisse Allergien auf frühzeitig entwickelte Autoimmunreaktionen der Darmzellen und die Verteilung des Antikörpers im Blutkreislauf zurück zu führen sind.

    Nen lieben Gruß

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Hallo Charon!

    Hmmm, also diskutieren würd ich wirklich gern ... zumal Du als Fachmann sicher noch viel Wichtiges beitragen + erklären kannst ... allerdings wirds moemntan schwierig - denn ich weiß echt nicht, was Du mir ganz praktisch-konkret mit diesen Worten hier sagen möchtest:

    "dass auch statistisch gewisse Allergien auf frühzeitig entwickelte Autoimmunreaktionen der Darmzellen und die Verteilung des Antikörpers im Blutkreislauf zurück zu führen sind"

    Ich bin kein Medizinier - und versteh grad so die Worte ... geschweige denn, dass ich wüsste, was es konkret bedeutet ... woran das dann liegt ... und was es mir besonders in unserem Zusammenhang hier (Kinderernährung) sagen soll ... *schäm* Auch was eine "leicht hermeneutische" Herangehensweise ist - entzieht sich meiner Kenntnis bislang. Und ich mag zum Diskutieren auch nicht erst mein Fremdwörterbuch bemühen müssen ... Sehr schlecht

    Solltest Du Dich aber auf meine Ebene herablassen wollen - wäre ich gespannt. sehr gut Dann würde mich z. B. sehr interessieren, was Deinen Unmut so konkret erregt - bzw. jedenfalls nicht Deine Zustimmung findet. Ich mag ja nun wirklich nix Falsches empfehlen.

    Sonnige Grüße von der Gänseblümin.

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Hallo Gänseblümin,

    entschuldige bitte, bemühe mich deutsch zu sprechen, denn alles andere ist auch unhöflich und hilft mir ja selbst später bei möglichen Patienten nicht weiter, was ich unter anderem auch hier versuche zu lernen Gut

    Meine mit hermeneutisch: Dir stellt sich ein Problem, dass Du anhand eines Lösungsansatzes verfolgst und mit anderen Wegen, anderer Probleme, verknüpfst und somit über das Erfahren zu praktischen Lösungen kommst.

    Autoimmunerkrankungen meint, dass der kindliche Darm erst nach der Geburt Schritt für Schritt von Bakterien besiedelt wird, die uns erst ermöglichen, viele Vitamine und Nährstoffe effizient zu verwerten, zum Beispiel Biotin.

    Gewisse Früchte, besser viele Früchte/Gemüsearten, enthalten ja Abwehrstoffe, damit ihr Speicher, ihr Heiligtum an Nährstoffen, was Tiere und wir Menschen essen, möglichst vor Fressfeinden etwas geschützt ist. Viele Tiere und auch wir Menschen haben gegen gewisse/eine Menge Pflanzen Resistenzen entwickelt, die uns die Nahrungsaufnahme erleichtern. Man weiß mittlerweile, dass diese Resistenzen sogar für unser Abwehrsystem genetisch übertragen werden. Aber bei gewissen Früchten, die vor allem nicht in unserem Kulturkreis existieren, muss der Körper erst langsam lernen, die guten Nährstoffe effizient und ohne Abwerhaltung zu verwerten. Es kann aber vorkommen, dass der junge Darm des Babys beispielsweise auf ein gewisses Enzym in einer Banane plötzlich mit absoluter Verteidigung (Immunabwehr)reagiert. Der Körper merkt sich dann diese Abwehrhaltung (Antikörper) und wendet diese immer gegen das Enzym/Stoff an, der auch in anderen Sachen vorkommen kann. So wäre eine Lebensittelallergie geboren.

    Nen lieben Gruss

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Dankeschön, @ Charon! sehr gut

    Hmmmm, also untermauert das sozusagen wissenschaftlich meinen Hinweis, dass ein Baby möglichst einheimische Früchte + Gemüse essen sollte, weil die exotischen (-> Ananas, Kiwi, ...) oder auch hier angesiedelten (-> Tomate, Paprika, ...) Sachen ein weit größeres Allergie- bzw. Unverträglichkeitspotenzial haben. Oder? Was ich grundsätzlich auch ganz genau so sehe + empfehle.

    Andererseits sind gerade Bananen eben erfahrungsgemäß recht mild + gut verträglich - deswegen werden sie auch schon für Babys oft verwendet, auch in den Rezepten von mir siehe oben.

    Womit wir eine kleine Diskrepanz zwischen Theorie + Praxis hätten ;-) - die aber sicher als Ausnahme hinnehmbar ist. Oder?

    Sonnige Grüße von der Gänseblümin.

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Hallo Charon!



    Welche Pflanzen wären denn das beispielsweise? Wie sieht diese Resistenzreaktion aus?

    Ich möchte meinem Neffen keinesfalls Lebensmittelallergien oder sonst irgendeinen Schaden zufügen.



    Schöne Grüße

    f1

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Hallo Gaensebluemin!



    Ich frage mich nur, was denn einheimisch ist. Wenn die Eltern eingewandert sind, kann das Kind dann deren einheimische, in Deutschland fremde, Früchte essen?



    Schöne Grüße

    f1

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Also generell halten wir mal fest: Alle Länder in Europa und USA/Kanada haben ungefähr diesselben "einheimischen" Früchte. Asien, Afrika müsste man nochmals jeweils unterteilen Gut

    Aber für uns besteht die Gefahr des Wechsels "einheimischer" Früchte eigentlich nicht. Auch nicht in Ländern wie Japan oder China, wo es ebenfalls diesselben Gemüsesorten und Obst zu kaufen gibt, was Du ja am Anfang auch eher favorisieren würdest *g*

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Hallo Charon!



    Stimmt. Bei China muß ich Dir widersrechen, da es zwischen Norchina (Festlandchina) und Südchina einige Unterschiede gibt.

    In Beijing sind die meisten Früchte, sowie das Essen europäischer als im asiatischeren Süden.

    Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, daß ein Chinese oder Japaner keine Probleme mit "unseren" Früchten haben sollte.



    Schöne Grüße

    f1

  • Antwort: gesunde Ernährung im Baby-, Kindes- und Jugendalter

    Das könnte gut sein, aber weiß ich aus guter Erfahrung, dass Japaner durch ihre gewisse Fischlastigkeit zum Beispiel einen wahsinnig effizienten Fettstoffwechsel haben. Essen Japaner auf Dauer sehr viel Mayo oder eben "deutsche Wurst" - der Renner in Japan zur Zeit - werden sie reichlich fett Gut

    Allergien, nun habe ich von noch keiner gehört.

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