Was ist das denn für eine Krankheit und wie erkennt man sie?
Zahnarzt
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Antwort zu Wie erkennt man die Krankheit?
Sie ist eine erblich bedingte Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Die Bewegung der Beine, soweit ich jetzt weiß, ist eingeschränkt bzw. erschwert.
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Ist die Krankheit genetisch bedingt oder tritt die Störung im Nervensystem nach der Geburt erst auf?
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Die Krankheit ist genetisch bedingt. Rezessive und X-chromosomal gebundene Genmutationen bringen es mit sich, dass die Erkrankung über mehrere Generationen ausbleiben kann und dann plötzlich erscheint.
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Danke für die Antwort.
Ich habe dazu auch was gefunden. Die Krankheit variiert stark abhängig vom Alter. Es kann sein, dass man diese Krankheit zwar hat, diese aber das ganze Leben lang gutartig verläuft und man von ihr nichts mitbekommt, weil vor ihrem Ausbruch bereits verstorben ist. Trotzdem würde der- oder diejenige die Krankheit dann auch unbewusst an den Nachwuchs weitervererben...
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in meinem zivildienst habe ich einen herren kennengelernt.. er hatte sogenannte "ticks"... sprich er zuckte von zeit zu zeit und wurde ausfallend... es war schon krass zu hören und zu sehen...
das gute daran war, dass er extrem offen war... als ich ihn abholte zur op meinte er nur "hallo ich bin xxx, ich bin spastiker und hab ticks, bitte wunder dich nich, ich tue dir nix..".
ich war anfangs baff, weil ich sowas nicht erwartet hatte, es war im endeffekt aba genau das richtige, was er getan hat. ich stellte mich darauf ein und empfand es als "weniger" schlimm..
ich habe mal gelesen das diese ticks "spasmen" genannt werden.. betroffene erzählen und schildern immer wieder, dass sie sich ständig unter strom fühlen. als würden ihre muskeln reissen... als wenn sie den drang hätten sich zu bewegen, sich zu entladen. diese spannungen überdecken die "guten, normalen" bewegungen... daher kommen diese ticks.
das soll wohl von einem erhöhten muskeltonus kommen... schon eine schlimme sache! vorallem finden solche menschen doch sicherlich schwer anschluss... in allen bereichen?!
Naja... Anschluss ist was du draus machst aber sicher hast du Recht! Diese Menschen brauchen ein soziales Umfeld, Leute die sie auffangen, tolerante Menschen... leider ist nicht jeder so. Ich selber empfinde mich als sehr tolerant, nur glaube ich, dass ICH persönlich nicht mit einem Menschen zusammensein könnte, der spastische Anfälle hat. Weiss auch nicht.. würde mich komisch fühlen. So hart das jetzt klingt, für Familie, Freunde oder Partner muss das auch eine hohe Belastung sein... generell würde ich allerdings auch tippen, dass diese Menschen einsam sind! Nicht jeder ist so offen wie die Person die Dako kennengelernt hat. Ich finde diese Art aber auch super, es nimmt sofort die Scheu und man ist am Ende nicht überrascht.
LG Sarah
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stimmt ja, tendenziell sind diese leute bestimmt einsamer.
seine offene art war prima, ich hab mich auf das schlimmste eingestellt... im nachhinein war es eigtl recht harmlos.. nur wenn ich mir vorstelle, dass ich eine freundin habe, die täglich anfälle hat, ist sowas schon anstrengend. ich glaube aba mal sarah, dass es für die person, die krank ist, noch schlimmer ist, das sollte man nicht vergessen!
ich habe mal ne doku gesehen, da hatte jemand diese ticks oda Spasmen und war einkaufen... an der theke sagte er dann... "hallo! 100g feine leberwurst bitte... ARSCHLOCH!".. der mann war sehr erstaunt, weil er den betroffenen noch nie vorher gesehen hat. schon übel solche situationen!

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