Zeit für tägliche Übungen

Thema: Zeit für tägliche Übungen

  • Antwort: Zeit für tägliche Übungen

    Ich mache meine Übungen fast jeden Tag vor dem Fernseher. Runter vom Sofa, auf die Iso-Matte und Sit-Ups sowie Bein-Übungen (hat mir die Krankengymnastin beigebracht); und als Belohnung bekomme ich hinterher ein Eis ;) Aber nur, wenn ich auch wirklich die Übungen gemacht habe (--> große Motivationshilfe).

    Wichtig ist es, nicht nur die Rücken, sondern auch die Bauchmuskeln zu stärken, da diese gerade den am meisten belasteten Lendenwirbelbereich zusätzlich entlasten sollen.

    Gegen ein Hohlkreuz hilft zusätzlich, sobald man auf den Beinen ist, den Bauch einzuziehen (im Sitzen eher schwierig). Muss man aber auch dran denken.

    Bei der Büroarbeit ist wichtig, "gut" zu sitzen; auch 'schlechte' Stühle können verbessert werden, indem Sitzhöhe, Fußhöhe und Blickwinkel angepasst werden. Blickwinkel: leicht nach unten (Monitor angewinkelt), Sitzhöhe: Arme sind knapp L-förmig beim Aufliegen, Fußhöhe: Füße kommen bequem auf den Boden, Knie sind ebenfalls im angenehmen 90° Winkel. Die Stuhllehne bewegt sich im Optimalfall ein Stück mit, so dass man immer eine Stütze im Rücken hat. (siehe auch: http://www.verwaltung.fh-koeln.de/organisation/dezernatesg/dezernat1/sg11/service/bueroergo/u/00282.php#0_13)

    Gerade in Büros ist es nicht unüblich, ggf. Sitzkeile oder Fußbänkchen zu haben, damit kleinere Personen auf nicht verstellbaren Stühlen keine Probleme bekommen. Einfach fragen Gut Argument für einen gesunden Arbeitsplatz ist auch, dass man nicht krankheitsbedingt ausfällt, weil einen der Rücken schier umbringen mag - und dass gesunde Menschen viel leistungsfähiger sind.

  • Eine wichtige Studie der DGUV zum Sitzen

    Die deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mit ca. 70 Millionen Versicherten hat in íhrem BGIA Institut für Arbeitsschutz im Mai 2008 eine interessante studie veröffentlicht. Die vier innovativen, bewegungsaktiven Bürostühle, die in der REHA-Abteilung am häufigsten nachgefragt werden, hat sie ein halbes Jahr lang in einer Studie mit einem Standardbürostuhl verglichen. Ich führe hier nur die zwei auffälligsten Ergebnisse an: 1. schnitt einer dieser "Spitzenstühle" noch schlechter ab als der übliche Standardstuhl; das kheißt, dass wir gut daran tun, auch die "Spitzenklasse" sorgfältig zu prüfen. 2. gab es nur einen einzigen Stuhl, der signifikant besser bewertet wurde als der Stadardstuhl, dies allerdings in allen Kritirien mit sehr deutlichem Abstand. Wenn sich jemand interessiert, dem kann ich gerne eine Zusammenfassung mit Link zu der 240seitigen BGIA-Studie mailen.

    Mit diesem Beispiel möchte ich zeigen, dass es eine konkrete Hilfe für das Problem gibt, wenn wir uns mit der Neurophysiologie des Sitzens befassen. Die Haltung ist nämlich immer nur so gut möglich wie wir gute Vitalfunktionen ermöglichen, und dafür müssen wir uns um das Nervensystem kümmern. Das geht, wenn wir es verstanden haben, auch über den Stuhl. Der berüchtigte "Sitzball" eignet sich aber nicht als Lösung, denn er ist eine instabile Unterlage, die nur labile und zentrifugale (und damit die Peripherie überlastende) Bewegungsqualität verursacht. Für gute Vitalität bräuchten wir die gerade entgegengesetzte Bewegungsqualität: stabil und zentripetal. Auch damit habe ich mich einfassend befasst, und wenn jemand spezielles Interesse daran hat, kann er sich ja bei mir melden.

    Über die DORN-Methode als echte Lösungshilfe habe ich schon mehrfach berichtet. Eine einfache und effiziente Dorn-Selbsthilfeübung wäre: runden Rücken immer wieder an der Türkante rauf/runter abrollen, dadurch Blockaden lösen, ggf. Wirbel korrigieren und die verspannten Muskeln locker massieren. Auch die Autosuggestion von Coué ist ein effizientes Hilfsmittel, geistig zu lösen und zu entwickeln. Ich wünsche guten Erfolg.

    Franz Josef Neffe

  • Antwort: Zeit für tägliche Übungen

    Hi Leute,

    schaut Euch mal diesen Stuhl und sein Prinzip an. Am besten mal die ganzen Seiten und Anbieter durchsuchen, die Detail-Infos sind etwas verteilt.

    Es wird auch irgendwo von einer Bezuschussung durch die Krankenkasse geschrieben, hier allerdings nur in einer speziellen Situ, muss man geschickt rangehen, weiss nicht mehr wo es stand, kommt für mich nicht in Frage.

    Vllt.auch eine Übernahme durch den Arbeitgeber in Erwägung ziehen, sollte man nat. auch diplomatisch sein, bzw. auf sein Arbeitspotenzial pochen ;o)

    http://www.google.com/search?q=swopper&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a

    Liebe Grüsse,

    Kohlen-Juke



  • Antwort: Zeit für tägliche Übungen

    Stimmt, auch der Arbeitgeber ist verantwortlich für das ergonomische Sitzen am Arbeitsplatz. Die Anthropometrie ist ein Thema in der Arbeitsmedizin und ist auch vom Arbeitgeber zu berücksichtigen. Es gibt ja auch noch andere Sitzmöbel, die das "aktive Sitzen" unterstützen.

    z.B., die hier:

    den roten in der unteren Reihe, hatte eine meiner Mitarbeiterinnen von uns bekommen, als ich (viele Jahre) Arbeitgeber war und sie am Computerarbeitsplatz eingesetzt war. Den haben nat. dann auch die anderen genutzt, wenn sie am PC saßen.

    Also, es lohnt sich auf alle Fälle, beim Arbeitgeber nachzufragen Gut

    lG

  • Antwort: Zeit für tägliche Übungen

    Die oben beschriebene Übung (an der Türkante) nach Dorn, kenne ich mit einem Igelball an der Wand. Den legt man sich in den Rücken und bewegt ihn an der Wand hoch und runter, indem man in die Knie geht und sich wieder aufrichtet. Hilft auch sehr gut, beim Blockaden-lösen.

    Und beim "Baucheinziehen" um ein Hohlkreuz zu vermeiden, darf man auch nicht vergessen, dass Becken nach vorn oben zu kippen, sonst nutzt auch das Einziehen des Bauches nix, wenn das Becken nach hinten gekippt ist (dann bleibt das Hohlkreuz). Eine gute Stabilität im Becken unterstützt die aufrechte physiologische ( s-form) WS-haltung enorm und hat eine posive Wirkung auf die Entlastung der Wirbel.

    Viel Erfolg an alle, die mit "Rückenproblemen zu kämpfen haben Gut

  • Antwort: Zeit für tägliche Übungen

    http://www.focusgesundheit.de/landing_pages/Grönemeyer-Rücken_DVD/Für_einen_gesunden_Rücken/de

    auch eine gute Seite zum Thema

  • Antwort: Zeit für tägliche Übungen

    hab ich mir grad angeschaut... stimmt

    und das Video motiviert zu etwas Bewegung und Stärkung des Rückens!
    Was macht ihr so für euren Rücken?
    Grüße

  • kontinuirliches Training ist der Schlüssel zum Erfolg

    Hallo

    gerade bei sitzenden Tätigkeiten ist kontinuierliches Training notwendig um die Rückenmuskeln zu stärken und dadurch die Wirbelsäule und Bandscheiben zu entlasten. Wichtig dabei ist das man Rückenfreundliche Sportarten ausübt und Fehler vermeidet die Rückenschmerzen begünstigen.
    Ich habe es auch geschafft. Nach langen Jahren mit Rückenschmerzen bin ich jetzt wieder voll Bewegungsfähig wie vor 20 Jahren. Das wichtigste ist Bewegung,Bewegung,Bewegung auch wenn es manchmal schwer fällt.

    MfG



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