Die Streusalzerkältung
Mit großen Schritten kommt sie näher, die kalte Jahreszeit und in ihrem Schlepptau eine ganze Gefolgschaft an Viren und Bakterien, die nur darauf warten, unsere Gesundheit zu torpedieren.
Was ihnen dabei zugute kommt, ist ein Reflexbogen, der von unseren Fußreflexzonen zu den Drosselvenen unserer Nasenschleimhaut verläuft. Sobald wir kalte Füße bekommen, sorgen diese Gefäße dafür, dass der Blutdruck innerhalb unserer Nasenschleimhäute etwas ansteigt. Dadurch wiederum schwellen unsere Nasenschleimhäute gerinfügig an was dann für eine Vergrößerung der Zellzwischenräume unserer Nasenschleimhäute sorgt. Durch diese können nun unzählige eingeatmete Krankheitserreger hindurch gelangen und unsere Körper vorübergehend erobern.
Was das mit Streusalz zu tun hat?
Ganz einfach. Wenn man Salz auf Eis streut, dann hat dies zur Folge, dass sich das Eis zusätzlich abkühlt. Von 0° C (Gefrierpunkt) sinkt seine Temperatur auf –15° C. Zugleich schmilzt das Eis.
Wenn uns also im Winter an der Straßenbahnhaltestelle das Tauwasser des durch Streusalz geschmolzenen Schnees und Eises in die Schuhe sickert, dann hat dieses Wasser, obwohl es flüssig ist dennoch zwischen -12° C bis -15° C. Und daher dauert es dann oft nicht lange, bis uns das Wasser nicht nur von unten in die Schuhe, sondern auch oben aus der Nase läuft.
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