hormonelle Behandlungsmethoden

Thema: hormonelle Behandlungsmethoden

  • Antwort: hormonelle Behandlungsmethoden

    Bisher gibt es keine Studien, die eine erhöhte Krebsrate bei Frauen, die sich einer Hormonbehandlung im Zuge der Kinderwunschbehandlung ausgesetzt haben, aufzeigen. Insofern: Kein Grund zur Panik! Festgestellt wurde jedoch, dass Frauen, die einmal schwanger waren und gestillt haben, eine niedrigere Brustkrebsrate haben.

    "Erfolgsraten" zur In Vitro Fertlisation findet man im deutschen IVF Register: www.deutsches-ivf-register.de . Das Wort "Erfolgsrate" ist ein recht schwammiger Begriff, da er nichts darüber aussagt, ob nun die Geburtenrate pro Versuch gemeint ist oder die Schwangerschaftsrate pro Embryonentransfer. Manchmal meint man damit auch eine kumulierte Erfolgsrate, also z.B. Geburtenrate innerhalb von 6 Versuchen. Wer also mit Erfolgsraten handelt, sollte sich grundsätzlich präzise ausdrücken.

    Folsäure trägt weniger zur Erhöhung der "Erfolgsraten" bei, ist aber sehr wichtig für das Kind, falls eins entsteht. Bei Kindern von Frauen, die bereits am Anfang der Schwangerschaft und am besten noch ein paar Wochen vorher Folsäure eingenommen haben, tritt z.B. wesentlich seltener ein offener Rücken auf. Das trifft grundsätzlich auch auf herkömmlich entstandene Schwangerschaften zu.

    Zur Frage: "Welche Hormone werden denn verwendet und wie lange dauert die Therapie?" - Da gibt es ja individuelle Komponenten. Es gibt einmal Follikel stimulierende Hormone, die die Heranreifung von mehr als einer Eizelle bewirken, aber auch die Gebärmutterschleimhaut aufbauen helfen. Die nimmt man meist so zwischen dem 2. Zyklustag und dem Eisprung. Dann gibt es Hormone, die den Eisprung unterdrücken und welche, die ihn auslösen. Das ist wichtig bei einer Reagenzglasbefruchtung, damit der Eisprung nicht aus Versehen zu früh passiert. Es gibt noch weitere Hormone, das würde hier aber sicher zu weit führen. - Zu warnen ist davor, Hormone ohne Absprache mit einem Arzt zu nehmen. Das kann zu schweren Nebenwirkungen führen, vor allem Aber auch zu höhergradigen Mehrlingsschwangerschaften. Vor einer Befruchtung unter Hormontherapie sollte immer ein Ultraschall erfolgen, um zu schauen, dass nicht mehr als 3 Follikel da sind.

  • Antwort: hormonelle Behandlungsmethoden

    Mmh.. ich glaube schon dass das vielleicht Auswirkungen hat, da so Hormone sicherlich gewisse Riskien haben. Ich hab das auch mal gelesen dass eine Hormontherapie nicht so gut für den Körper ist, und das gilt doch auch für die Pille auch wenn sie niedrig dosiert ist, oder?

    Ursprüngliche Nachricht von Quera

    Bisher gibt es keine Studien, die eine erhöhte Krebsrate bei Frauen, die sich einer Hormonbehandlung im Zuge der Kinderwunschbehandlung ausgesetzt haben, aufzeigen. Insofern: Kein Grund zur Panik! Festgestellt wurde jedoch, dass Frauen, die einmal schwanger waren und gestillt haben, eine niedrigere Brustkrebsrate haben.

  • Antwort: hormonelle Behandlungsmethoden

    http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/hormone/risiken/krebs/

  • Antwort: hormonelle Behandlungsmethoden

    interessanter Link!
    das Problem bei so Studien ist ja immer, dass es darauf ankommt wer sie in Auftrag gegeben hat, der hat ja auch ein ganz bestimmtes Interesse.
    "Glaube keiner Statistik, die Du selber nicht gefälscht hast" ... das sagt man doch so!




  • Antwort: hormonelle Behandlungsmethoden

    Das ist richtig. Aber das gilt dann doch im Prinzip für alle Krankheiten. Dann dürften wir keiner Statistik und keiner Studie mehr vertrauen. ... Woher nehmen wir dann aber die Informationen als Basis für unsere Entscheidungen?

    Ich handle das für mich persönlich so, dass ich an sowas mit einer gesunden Skepsis rangehe. Was ist der Kosten- Nutzen- Effekt für mich persönlich? In diesem Fall habe ich zumindest keinen schwer wiegenden Anlass, auf eine Behandlung zu verzichten, die einen so riesengroßen Nutzen für mich bringen kann. Eventuelle kleinere Nachteile kann ich dafür in Kauf nehmen. Allerdings würde ich mich auch nicht unnötig mit Hormonen vollpumpen. Immer nur so viel, wie es eben zur erreichung eines Ziels sein muss.

    Über das Gemüse, das ich heute morgen auf dem Markt gekauft habe, gibt es auch keine gesicherten Erkenntnisse, inwiefern es meine Gesundheit vielleicht doch schädigt. Trotzdem habe ich da ein gesundes Vertrauen. Bis zu dem Zeitpunkt, wo es vielleicht eine Meldung darüber gibt, dass gerade dieser Bauer sein Gemüse mit Pestiziden bestreut hat.

  • Antwort: hormonelle Behandlungsmethoden

    Das ist richtig. Aber das gilt dann doch im Prinzip für alle Krankheiten. Dann dürften wir keiner Statistik und keiner Studie mehr vertrauen. ... Woher nehmen wir dann aber die Informationen als Basis für unsere Entscheidungen?

    Ich handle das für mich persönlich so, dass ich an sowas mit einer gesunden Skepsis rangehe. Was ist der Kosten- Nutzen- Effekt für mich persönlich? In diesem Fall habe ich zumindest keinen schwer wiegenden Anlass, auf eine Behandlung zu verzichten, die einen so riesengroßen Nutzen für mich bringen kann. Eventuelle kleinere Nachteile kann ich dafür in Kauf nehmen. Allerdings würde ich mich auch nicht unnötig mit Hormonen vollpumpen. Immer nur so viel, wie es eben zur erreichung eines Ziels sein muss.

    Über das Gemüse, das ich heute morgen auf dem Markt gekauft habe, gibt es auch keine gesicherten Erkenntnisse, inwiefern es meine Gesundheit vielleicht doch schädigt. Trotzdem habe ich da ein gesundes Vertrauen. Bis zu dem Zeitpunkt, wo es vielleicht eine Meldung darüber gibt, dass gerade dieser Bauer sein Gemüse mit Pestiziden bestreut hat.

  • Antwort: hormonelle Behandlungsmethoden

    Die Einstellung find ich gut und ist auch für mich gültig Gut Ich würde nur statt :"Kosten-Nutzen-Effekt"...."Nutzen- Risiko-Effekt" für mich wählen. Die Kosten spielen dabei zwar eine Rolle aber erst in zweiter Linie.

  • Antwort: hormonelle Behandlungsmethoden

    @domino: Ich meinte hier mit "Kosten" nicht unbedingt Geld, sondern auch z.B. mögliche Gesundheitsfolgen. Gut Insofern sehen wir das beide gleich.

  • Antwort: hormonelle Behandlungsmethoden

    mmh natürlich hast du recht.. wenn man sich ein kind wünscht, was ja was wirklich wunderbares ist, nimmt man solche dinge schon auf sich...
    Aber ich denke es sollte aber auf jeden fall den leuten bewusst sein.. und vielleicht kann das verfahren ja so verbessert werden dass das risiko auf ein normalniveau sinkt...

    daher find iches wichtig dass man solche dinge auch ernst nimmt.. das ist ja ne chance

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