Deutsche Gesundheit - Hohe Beiträge, niedrige Leistung

Thema: Deutsche Gesundheit - Hohe Beiträge, niedrige Leistung

  • Deutsche Gesundheit - Hohe Beiträge, niedrige Leistung

    Die Krankenkassen stopfen jetzt schnell mal ihre Taschen auf Kosten der Patienten voll, denn da kommen harte Zeiten auf. Und die Leistung wird auch nicht besser. Geschweige denn die Methodologie. Die wird ja immer verwickelter. Bald werden die Effizienz der Länder aus der dritten Welt erreichen, was die Bürokratie angeht.

  • Antwort: Deutsche Gesundheit - Hohe Beiträge, niedrige Leistung

    Stimmt schon was du da sagst. Es kann doch nicht sein dass es zum Lieferengpass für Versicherte bei Arzneimittel kommt. Im Gegenteil zur Effizienz, werden die Kosten immer erhöht. Medizin ist heutzutage unbezahlbar. Wortwörtlich genommen. Ich habe neulich auf der I-Seite von INSM gelesen, die Beiträge für die gesetzlichen Kassen sollen bis auf 15% steigen. D.h. schlichtweg einfach dass wir im Jahr bis zu 700 Euro mehr Beiträge zahlen müssten.

  • Antwort: Deutsche Gesundheit - Hohe Beiträge, niedrige Leistung


    Diese 15-prozentige Steigerung die du da ansprichst ist eigentlich nur der GAU. Dieser INSM-Bericht ist eigentlich eine hypothetische Prognose. Viele Kassen haben ja sämtliche Schulden abzubauen, wegen der heftigen Investitionen. Ist halt nichts zu machen: will man bessere Versorgung, muss man auch bereit sein zu zahlen. Das ist kein Regierungsschwindel und auch kein Komplott, es ist reine Demokratie.

  • Alles nicht so schlimm...

    Ich kann mir das nicht vorstellen, dass in Deutschland so etwas möglich ist. Ich denke dass die Politik im richtigen Moment schon ragieren wird. In anderen Ländern sieht doch alles viel schlimmer aus. Wir sind noch lange davon entfernt, dass es bei und wirklich schlimm wird!

  • Kommt gar nicht in Frage!

    Also ich bitte Dich meine Liebe. Sollen wir warten, bis die medizinische Versorgung bei uns so wird, wie in den USA. Wer reich ist, der leistet sich eine teure Privatklinik, und wer arm ist, der kann in einem unterdotierten Krankenhaus an einer Lungenentzündung verrecken. Kommt gar nicht in Frage, wofür bezahlen wir denn alle Steuern? Da muss halt mal ein Transrapid weniger gebaut werden. Am Krankenhaus/Gesundheit darf nicht gesparrt werden.

  • Antwort: Kommt gar nicht in Frage!

    Gebe ich Dir schon recht Heidilein, aber man muss sich auch immer fragen, ob wirklich alle Formen von kostenintensiven Untersuchungen notwendig sind oder bezahlt werden müssen....

    Mal etwas aus Medizingeschichte/aktuelle Anwendungen: Ein Allgemeinarzt kann viele Organe sehr geschickt ertasten, abhören, abklopfen und somit zum Beispiel mögliches Wasser in der Lunge sehr genau diagnostizieren. Früher, als das Röntgen am Anfang noch gar nicht verfügbar oder ausgereift war, waren solche Methoden gängig und die Ärzte konnten auch Pylorusstenosen, vergrößerte Milz etc. sehr zielsicher diagnostizieren.

    Es steht immer im Verhältnis, ob ich bestimmte Hilfsmittel zur Diagnose benötige oder nicht. Auch für den Patienten, macht es einen teils himmelweiten Unterschied, ob ich für eine Diagnose eine Ultraschallmessung durchführe oder das Endoskop/Röntgengerät bemühe.

    Das Problem ist, jedes Krankenhaus hat andere Richtlinien, andere Erfahrungen, andere Methoden, es existiert nichts Einheitliches. Und der Versuch von Krankenkassen mit Pauschalen auf Behandlungen solche konformen Behandlungsmuster zu erreichen, ist, wie man jetzt sieht, gehörig nach hinten losgegangen...

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