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Deutsche Gesundheit - Hohe Beiträge, niedrige Leistung
Thema: Deutsche Gesundheit - Hohe Beiträge, niedrige Leistung
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Antwort zu Deutsche Gesundheit - Hohe Beiträge, niedrige Leistung
Stimmt schon was du da sagst. Es kann doch nicht sein dass es zum Lieferengpass für Versicherte bei Arzneimittel kommt. Im Gegenteil zur Effizienz, werden die Kosten immer erhöht. Medizin ist heutzutage unbezahlbar. Wortwörtlich genommen. Ich habe neulich auf der I-Seite von INSM gelesen, die Beiträge für die gesetzlichen Kassen sollen bis auf 15% steigen. D.h. schlichtweg einfach dass wir im Jahr bis zu 700 Euro mehr Beiträge zahlen müssten.
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Antwort zu Antwort: Deutsche Gesundheit - Hohe Beiträge, niedrige Leistung
Diese 15-prozentige Steigerung die du da ansprichst ist eigentlich nur der GAU. Dieser INSM-Bericht ist eigentlich eine hypothetische Prognose. Viele Kassen haben ja sämtliche Schulden abzubauen, wegen der heftigen Investitionen. Ist halt nichts zu machen: will man bessere Versorgung, muss man auch bereit sein zu zahlen. Das ist kein Regierungsschwindel und auch kein Komplott, es ist reine Demokratie. -
Also ich bitte Dich meine Liebe. Sollen wir warten, bis die medizinische Versorgung bei uns so wird, wie in den USA. Wer reich ist, der leistet sich eine teure Privatklinik, und wer arm ist, der kann in einem unterdotierten Krankenhaus an einer Lungenentzündung verrecken. Kommt gar nicht in Frage, wofür bezahlen wir denn alle Steuern? Da muss halt mal ein Transrapid weniger gebaut werden. Am Krankenhaus/Gesundheit darf nicht gesparrt werden.
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geschrieben von Charon vor mehr als 3 Jahren (25.09.2008 18:34)Antwort zu Kommt gar nicht in Frage!
Gebe ich Dir schon recht Heidilein, aber man muss sich auch immer fragen, ob wirklich alle Formen von kostenintensiven Untersuchungen notwendig sind oder bezahlt werden müssen....
Mal etwas aus Medizingeschichte/aktuelle Anwendungen: Ein Allgemeinarzt kann viele Organe sehr geschickt ertasten, abhören, abklopfen und somit zum Beispiel mögliches Wasser in der Lunge sehr genau diagnostizieren. Früher, als das Röntgen am Anfang noch gar nicht verfügbar oder ausgereift war, waren solche Methoden gängig und die Ärzte konnten auch Pylorusstenosen, vergrößerte Milz etc. sehr zielsicher diagnostizieren.
Es steht immer im Verhältnis, ob ich bestimmte Hilfsmittel zur Diagnose benötige oder nicht. Auch für den Patienten, macht es einen teils himmelweiten Unterschied, ob ich für eine Diagnose eine Ultraschallmessung durchführe oder das Endoskop/Röntgengerät bemühe.
Das Problem ist, jedes Krankenhaus hat andere Richtlinien, andere Erfahrungen, andere Methoden, es existiert nichts Einheitliches. Und der Versuch von Krankenkassen mit Pauschalen auf Behandlungen solche konformen Behandlungsmuster zu erreichen, ist, wie man jetzt sieht, gehörig nach hinten losgegangen...

