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Inkontinenz bei Jugendlichen und Männern
Thema: Inkontinenz bei Jugendlichen und Männern
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Stichworte (Tags):
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Antwort zu Inkontinenz bei Jugendlichen und Männern
Tatsächlich? ich kenne die Krankheit auch nur in Verbindung mit älteren Menschen.
Wie kann es denn sein, dass junge Menschen auch schon dieses Problem haben?
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geschrieben von Polgara vor mehr als 3 Jahren (25.09.2008 14:06)Antwort zu Inkontinenz bei Jugendlichen und Männern
Hi HD,
ist sowas Krankheitsbedingt? Kinder machen aus Angst länger ins Bett als üblich, glaub ich. Ich kenne keine normale Familie in der die Kinder nicht mit spätestens zwei Jahren ans Töpchen gewöhnt sind. Ältere können es aus Muskelschwäche oft nicht halten.
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Antwort zu Antwort: Inkontinenz bei Jugendlichen und Männern
Wie ist es denn bei Jugendlichen die in der Nacht nässen beim Schlafen. Ist das auch eine Art von Inkontinenz?
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Antwort zu Antwort: Inkontinenz bei Jugendlichen und Männern
Machen kleine Jungs nicht auch länger ins Bett als Mädchen? Ich hab das mal gehört?
Woran könnte das denn liegen?
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Antwort zu Antwort: Inkontinenz bei Jugendlichen und Männern
Junge Menschen können genauso wie ältere Menschen von Natur aus eine schwache Blase haben, Bindegewebsschwäche haben oder durch eine Geburt eine problematische Blase bekommen.
Darüber hinaus gibt es verschiedene Arten von Inkontinenz.
Jugendliche haben oft stressbedingt oder durch große familiäre Probleme oder auch Traumata eine Blasenschwäche.
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geschrieben von Polgara vor mehr als 3 Jahren (29.09.2008 13:29)Antwort zu Antwort: Inkontinenz bei Jugendlichen und Männern
Keine Ahnung. Mädchen sind Jungs oft voraus.
Manche Jungs möchten noch bis in die Schulzeit von ihrer Mutter gestillt werden, bei Mädchen hab ich das noch nicht erlebt. -
1.) Bettnässen bei Kindern und Jugendlichen:
Wenn ein Kind über das 5.Lebensjahr hinaus nachts noch unbewußt einnässt, spricht man medizinisch von Enuresis. Je nach Erscheinungsform unterscheidet man zwischen primärer (das Kind war noch nie trocken) und sekundärer Enuresis (das Kind war bereits über einen Zeitraum von mehr als 6 Monaten durchgehend und zuverlässig trocken). Weiters wird zwischen Enuresis diurna (Tageseinnässen) und Enuresis nocturna (Nachteinnässen) unterschieden. Meist handlet es sich nicht um medizinische, sondern psychische oder entwicklungsbedingte Störungen der Kontinenz. Bei der primären Enuresis kann davon ausgegangen werden, dass die nötige physische oder psychische Reifung offenbar noch nicht abgeschlossen ist. Stress, Schuleintritt, Geschwistergeburt, Verlust- oder andere Ängste, sexueller oder gewaltsamer Missbrauch und vieles mehr, werden als Auslöser für die sekundäre Enuresis gesehen.
Im Durchschnit sind von Enuresis meist mehr Jungs als Mädchen betroffen. Etwa 10% aller Schuleinfänger (beiderlei Geschlechts) nässen nachts noch ein, bei den 10jährigen sind es etwa 5% und immerhin 1% aller Jugendlichen über 13 Jahren bis zum Erwachsenen nässen nicht nur nachts immer noch unbewußt ein. Vielfach wird auch gemutmasst, dass es bei Burschen deswegen oft länger zum Einnässen kommt, weil durch die Harnröhre auch die "Luststränge" der Samenleiter verlaufen und das Einnässen dadurch oft - allerdings unbewußt - als lustvoll enpfunden wird.
2.) INKONTINENZ:
bezeichnet das Unvermögen, Harn- und/oder Stuhlabgang willentlich kontrollieren beziehungsweise steuern zu können. Davon wird ausschließlich bei medizinischen Indikationen als Auslöser gesprochen.
Formen der Inkontinenz:
Je nach ihrem Erscheinungsbild unterscheidet man zwischen a)fäkaler und b) urinaler Inkontinenz. Bei a) geht es um den ungewollten und unkontrollierbaren Abgang von Stuhl in jeder Form und Menge. Bei b) handelt es sich um Harnverlust, ebenfalls in unterschiedlichster Form.
b) tritt auf als Stress-, Urge (Drang)- oder Reflexinkontinenz. Damit werden die Auslöser genannt. Während in einem Fall Stress, Leistungsdruck oder Überforderung zu einer unkontrollierten Blasenentleerung führen können, ist es bei der Urgeinkontinenz meist ein ständiges Dranggefühl, dem sofort nachgekommen werden muss. Die Reflexinkontinenz hat ihre Ursache in einer Reizleiterstörung, das heißt, die Rezeptoren zwischen Blase und Gehirn sind gestört oder gar unterbrochen, wodurch sich die Blase bei entsprechender Füllung automatisch, also reflektorisch entleert.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass mehr als 280.000 Menschen in Österreich an Inkontinenz leiden. Etwa 27.000 Kinder und Jugendliche nässen noch ein. Doch in allen Fällen ist Heilung oder zumindest Besserung möglich. Vor allem beim kindlichen Einnässen kann in den meisten Fällen durch die Verabreichung des so genannten Anti-Diuretischen-Hormons eine andauernde Kontinenz erreicht werden. Wo dies nicht möglich ist, bleibt nur die Verwendung von ableitenden oder saugfähigen Systemen. Manch bedauernswerter Mensch muss zeitlebens Windeln tragen
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Antwort zu Einige Antworten und Infos
Also ist das keine Inkontinenz wenn ein Jugendlicher oder ein Kind nässt?!
Für die inkontinenten Menschen kann man ja auch viel tun, wie OPs oder Medikamente.

