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Kreislaufbeschwerden, was tun?
Thema: Kreislaufbeschwerden, was tun?
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geschrieben von Totti vor mehr als 4 Jahren (02.03.2008 21:53) -
Langzeit EKG = ja. Da wurden ja auch die Herzrythmusstörungen festgestellt. In meinem Alter heißt es, käme so etwas häufiger vor. Bei mir sind diese Herzrythmusstörungen allerdings Zitat Dr. Lange Anfang "...stärker als normal üblich" Zitat Ende. Letztes Jahr hatte ich auch schon eins, leider muss ich sagen, haben sich die Symptome seit dem damaligen Zeitpunkt rasant verschlechtert.
Ein 24h Blutdruckmessgerät hatte ich bisher noch nicht, wäre mal eine Idee, ich könnte beim Hausarzt mal nachfragen, danke!
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Mit Training kann man eine sich ankündigenden Ohnmacht auch ohne Medikamente wirksam abwenden
Eine für jeden Betroffenen praktizierbare Methode zur Vorbeugung haben Forscher an der Universität Amsterdam mit einer Studie überprüft. Die Methode nennen sie Physical Counterpressure Maneuvre (PCM), was soviel heißt wie körperliche Gegendruck-Übungen. Ihrer Studie gaben sie den Namen PC-Trial.
Die PCM-Übungen sind einfach. Wann immer man spürt, daß eine vasovagale Synkope bevorsteht, sollte man die Beine überkreuzen und die Muskeln anspannen oder die Armmuskeln anspannen oder beide Hände verhaken und auseinanderziehen. Muskelübungen, die an isometrisches Training erinnern. Die Folge sollte sein, daß der Blutdruck steigt.
QUelle: http://www.aerztezeitung.de/kongresse/kongresse2006/atlanta2006_acc/?sid=403913
Ich leide seit dem 9. Lebensjahr unter vagovasalen Synkopen habs schon ausprobiert und es hilft nicht immer aber oft!
Tipp 2:Statt Muskelanspannung hilft auch ein halber Liter Mineralwasser, um den Kreislauf stabil und den Körper senkrecht zu halten. Das konnten - unabhängig voneinander - zwei Arbeitsgruppen nachweisen: David Robertson von der Vanderbilt University School of Medicine in Nashville im Rahmen einer Crossover-Studie an 22 Blutspendern und Christoph Schröder von der Berliner Humboldt-Universität an 14 Testpersonen.
Tipp 3: Ich teste gerade das Medikament Procoralan. Es senkt selektiv die HErzfrequenzrate um ca 10 Schläge und verhindert damit ein herzrasen vor der Synkope und damit hoffentlich auch eine tatsächliche.
Um das mit Sport zu erreichen, müsste man nach Aussage meines Arztes schon Hochleistungssprot betreiben.
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geschrieben von kreisel vor mehr als 4 Jahren (12.04.2008 07:09) -
Antwort zu Antwort: Kreislaufbeschwerden, was tun?
Also Übergewicht trägt schon sehr dazu bei.
Also runter mit den Kilos und das Problem löst sich von allein.
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Antwort zu Antwort: Kreislaufbeschwerden, was tun?
Da sprichst Du mir aus der Seele.
Hatte auch schon übergewicht und Kreislaufprobleme.
Habe langsam durch Ernährung und Sport mein Gewicht runterbekommen und habe jetzt keine mehr.
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geschrieben von Germano vor mehr als 3 Jahren (20.05.2009 12:44) -
Gesunde Ernährung und Sport sind nicht immer ein Garant für Gesundheit, kreisel, Segelwind und Germano.
Ich habe zwar Übergewicht, aber das auf Grund meiner Schilddrüsenunterfunktion, die nun erst behandelt wird (vor der Schilddrüsenunterfunktion war es das Cortisol).
Auf Grund der Schilddrüsenerkrankung habe ich nun zu Hohe LDL-Werte, OBWOHL ICH MICH GESUND ERNÄHRE- und das seit ich denken kann!
Eine Insulinresistenz habe ich nun auch noch- mal sehen, was zusätzlich kommen wird.
Entspannung wird viel zu sehr unterschätzt.
Mich und meine Frau hat Stress krank gemacht und das trotz gesunder Lebensweise (kein Alkohol- absolute Abstinenz!, keine Zigaretten- nie angefangen!- tägliche Bewegung).
Ich kann's wirklich nicht mehr hören: Sport heilt alles. Kompletter Unsinn. Er "heilt" vielleicht viel, unterstützt und kann vorbeugend wirken, aber das auch nur, wenn man nicht schon krank ist.
Vielleicht ist er für 90% der Bevölkerung die Lösung, aber NICHT FÜR ALLE.
Ich werde meine Ernährung nun noch mehr umstellen und erst einmal möglichst auf sämtliche Fette verzichten (nahm vorher Lätter- nimmt jetzt BECEL, zum Braten nur noch Sonnenblumenöl, etc.) und nehme Ernährungsergänzungsmittel (Fischölkaspeln, Eisenbrausetabletten, Magnesium mit Kalium sowie Kalzium und Vitamine).
Bekomme ja von keinem meiner Ärzte gesagt, was ich machen soll.
Weder von meiner HÄ, noch meiner Kardiologin, noch meinem Endokrinologen, noch meinem Internisten, noch den Ärzten in der Notaufnahme (diesen Monat wieder 3x da gewesen), noch von meinen ZWEI HNO-Ärzten... fühl mich komplett ver*rscht von den "Medizinern" zur Zeit! Kann doch nicht wahr sein, dass NIEMAND gerade Zeit für mich hat!!!!
LG,
~S_B -
geschrieben von domino1 vor mehr als 2 Jahren (03.09.2009 10:01)Nichts ist ein Garant für irgendetwas, leider :-/ aber deswegen die Schlussfolgerung ziehen, dann lass ich es lieber, wäre ja auch nicht richtig. Fest steht ja nun mal, dass es die Zivilisationskrankheiten auch gibt und die kann man schon gut beeinflussen, wenn man will.
Wenn Du nicht von alleine von den Ärzten gesagt bekommst, was Du machen sollst, dann frage doch gezielt danach ? , solange, bis Du eine ordentliche Antwort bekommst ?!
Der HNO-Arzt und die Ärzte in der Notaufnahme sind da sicher nicht die geeigneten Ansprechpartner aber Internist und Endokrinologe können Dir da ganz bestimmt weiterhelfen ?!

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Hallo domino1!

Lassen tu ich es ja nicht, aber ich kann es wirklich nicht mehr hören, dass Sport ein Allheilmittel ist.
Auch in Zukunft habe ich vor, meine gesunde Lebensweise weiter fortzuführen und noch weiter zu intensivieren.
Ich wollte eben nur dagegen halten, dass "Entspannung" und einem "stressarmen Leben" viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.
Nein, leider sind sie trotz Terminvergabe vielbeschäftigt, das ist ja das Problem.
LG,
~S_B

