unnötige operation

Thema: Krebs

Thema: unnötige operation

  • unnötige operation

    Also meine Tante hatte Brustkrebs und ihr haben sie nicht nur die rechte Brust abgenommen sondern auch noch aus der Achsel die ganzen Lymphknoten rausgeschnitten. Danach ist ihr Arm dann immer mehr angeschwollen und am Schluß musste Sie ihn andauernd straff mit Binden einwickeln, damit er nicht so an schwillt. Aber das beste kommt erst noch, inzwischen sagt ihr Arzt, das man das heute nicht mehr so macht und das das völlig unnötig gewesen ist, kann man gegen diesen Arzt nicht klagen?

  • Antwort: unnötige operation

    Die Therapie bei Brustkrebs umfasst, eine bestimmte Anzahl von Lymphknoten aus der Achselh. auf der betroffenen Seite zu entfernen und zu untersuchen,ob schon ein LK-befall vorliegt, weil das zur weiteren Therapieplanung wichtig ist. Und das macht man auch heute noch so. Ein Lymphödem ist dabei ein kalkuliertes Risiko. Mit Wickeln, Lymphdrainage und frühzeitiger Gymnastik für den Arm, kann man der Ausprägung des Lymphödems entgegenwirken.

    Wenn der Arzt das gesagt hat, kann Deine Tante jedoch eine Klage einreichen und wenn es ein Fehler war und man feststellt, dass ein Lymphödem bei weniger Op nicht wahrscheinlich gewesen wäre, wird sie sicher eine Entschädigung in Form von Geld bekommen.

    Bei jedem Eingriff muss Nutzen und Risiko abgeschätzt werden.

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