Antwort zu Brustkrebs besiegen ohne OP und Medikamente
Antwort: Brustkrebs besiegen ohne OP und Medikamente
Nun erst einmal ein Hallo Markue. 
Du wirst sicherlich verstehen, dass ich als Medizinstudent nicht gänzlich mit solchen Aussagen konform gehe, aber ist Dein Einwand gerechtfertigt, weswegen ich einmal den Standpunkt etwas ausweiten möchte:
Was kostet die Brustkrebstherapie dem gesamten deutschen Gesundheitssystem?
Brustkrebs gehört zu den häufigsten indizierten Krebsarten bei Frauen. Da die Behandlung jedoch mittlerweile eingespielt und sehr effizient gestaltet ist, belaufen sich die Gesamtkosten pro Jahr im Vergleich zum Gesamtbudget auf gerade einmal 1 Prozent! Das entspricht bei einer jährlichen Gesamtausgabe von zur Zeit um die 240 Milliarden gerade einmal 2,4 Milliarden Euro.
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Dafür, dass jährlich nach Robert-Koch-Institut ca. 53.000 Frauen zusätzlich an Brustkrebs erkranken, plus die bereits sich in Behandlung befindenden Patientinnen, sind dies recht geringe Ausgaben, nimmt man alleine die Kosten für die jährliche Diabetikerversorgung in Deutschland mit fast 40 Milliarden Euro zum Vergleich.
Generell muss ich desweiteren davor warnen, Krebs in irgendeiner Weise, als lediglich durch Stressoren, also äußere Faktoren beeinflusst, aufzufassen. Ich weiß, das ist einfacher zu verstehen und damt wäre ja auch eine mögliche Behandlung ganz einfach, indem man diese Faktoren einfach entfernt, negiert. Die allgemeine Anlage zum Krebs ist jedoch jedem Menschen genetisch vorprogrammiert. Das meint nicht jeder bekommt Krebs, aber er leider das Potential dazu, an igendeinem Krebs zu erkranken. Hierbei spielen wieder sehr viele Faktoren eine Rolle, welche vor allem mit zunehmenden Alter ab 60 bis 70 Lebensjahren sich teilweise potenzieren.
Im Fazit sollte man als Mensch immer bedenken:
Wenn ich den Krebs nicht entkommen kann, muss ich, will ich denn überleben, ihn mit allen Mitteln bekämpfen.
Nur aus Angst vor Qualen einer OP oder einer Chemotherapie sich in ausschliesslich andere Ansätze flüchten ist der einseitige Weg. Denn glaube mir, wer schon einmal in einer Palliativstation mit Krebskranken im Endstadium gearbeitet hat, die teils an zu spät erkannten oder teils selbst verweigerte behandlungsfähige Krebsarten litten, weiß, dass am qualvollsten der unbehandelte Krebstod ist, tut man nicht selbst alles dagegen...
Nen lieben Gruss