Thema: Soziale phobie

  • Soziale phobie

    Hallo. ich möchte kurz etwas zu meiner krankheit schreiben. Ich habe ständig meine schule gewechselt und auch arbeiten die ich angefangen habe.. Hate immer das problem mit anderen zu reden versuchte mich immer zu verstellen. Dann wurde alles zuviel bis ich in die psychiatrie kam. Dort habe ich das erstemal erfahren dass ich depressionen habe. das war vor 5 jahren heute sagt mein arzt ich habe schizophrenie aber ich glaube das nicht. Ehr glaube ich es geht um soziale phobie. Da ich so symptome habe wie bei dieser krankheit eben beschrieben sind. Nun nehme ich dapagut und mit dem geht es mir viel besser. Ich habe wenig freunde fast gar keine die sich für meine probleme interessieren und wissen auch nicht genau was ich habe. ich wende mich ständig von ihnen ab. önntet ihr mir einen rat geben um das alles wieder in ordnung zu bringen. Wie man das am besten tun könnte? LG veronika

  • Antwort: Soziale phobie

    Liebe veronika, hast du es schon mal in einer Selbsthilfegruppe versucht? oder was auch gut ist einen Kurs für was auch immer du dich interessierst z. B. Malen, PC oder Sprachen. man lernt nette Leute kennen und vielleicht entwickeln sich auch Freundschaften daraus.

    LG Hypo

  • Antwort: Soziale phobie

    ja ich habe mich heute bei einer selbsthilfegruppe gemeldet. mal schauen wie es da geht.. Danke für deine antwort..

  • Antwort: Soziale phobie

    Das freut mich, kannst ja mal berichten wie es so ist, wenn du magst. LG

  • Thema: soziale Phobie

    Hallo VeronikaZ,

    ich würde mich freuen wenn Du einfach mal ein bißchen Info geben kannst wie es so läuft mit der Selbsthilfegruppe? Habt ihr euch persönlich getroffen und wie war das so?

    Hat sonst jemand bereits Erfahrungen mit Selbsthilfegruppen zum Thema Soziale Phobie?

    Liebe Grüße BirgittM



  • Antwort: Soziale phobie

    Hallo ihr Lieben!

    Soziale Phobie gehört für mich, hoffentlich auf Dauer, der Vergangenheit an. Ja, ich möchte Allen die darunter zu leiden haben Hoffnung machen!!!

    Über meine Probleme zu schreiben, ist für mich zu einer Kraftquelle geworden. Wäre das nicht auch etwas für Euch?

    Wie war das doch schrecklich, als ich mich immer mehr in mich zurückzog, menschliche Zusammenkünfte gemieden habe, weil ich fürchtete die Erwartungen Anderer nicht erfüllen zu können. Ja weil ich auf Ablehnung stoßen könnte. Angst davor hatte, dass man mir meine Angst, meine Nervosität ansehen könnte, was die Angst nur noch stärker werden ließ! Zittern, Herzrasen, Atemnot, schwitzen, Beklemmungsgefühl in der Brust, Panik. So schlitterte ich nach und nach in Richtung soziale Isolation. Gleichzeitig war ich hochdepressiv. Ich wollte nicht mehr da sein, einfach in der Nichtexistenz verschwinden. Es sollte wohl nicht sein.....wie glücklich ich doch heute darüber bin!
    Irgendwann suchte ich nach einer Psychiatrischen Klinik, wurde fündig und war auf eigenes Betreiben bald in einer Tagesklinik, wo ich mich regelrecht auf die Theraphien stürzte; ich wollte endlich wieder Leben, ohne Angst vor der Angst und es gelang. Nach ca. zehn Wochen konnte ich wieder zuhause sein, es ging mir besser. Ein halbes Jahr später war ich nochmals in Theraphie und konnte nach weiteren vier Wochen endgültig als wiederhergestellt entlassen werden.
    Inzwischen habe ich Vorort eine Selbsthilfegruppe für depressive Menschen gegründet, die jetzt eineinhalb Jahre besteht und inzwischen auf 15 Mitglieder angewachsen ist. Einige der Mitglieder leiden neben der Depression auch an sozialer Phobie, doch ist bei der Mehrheit bereits eine Besserung eingetreten.

    Es grüßt Euch ganz lieb, der echedey Gut

  • Antwort: Soziale phobie

    Hallo echedey,

    bestimmt finden sich hier viele in der Gruppe in Deinem Beitrag wieder. Ich finde Deine Kraft und Stärke bewundernswert und hoffe sehr, daß Dein Beitrag vielen Mitgliedern hier Mut macht !

    Viele Grüße und eine schönes Restwochenende sehr gut

    Birgitt

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