Pünktlich zum Herzmonat November beglückt uns die Medizinforschung mit einer wirklich bahnbrechenden Neuentwicklung. Die Rede ist von einer neuen Operationstechnik zum Implantation neuer Herzklappen. Bei einer herkömmlichen Operation am offenen Herzen muss zuerst der Brustkorb geöffnet werden. Dazu wird der Brustkorb der Länge nach geöffnet und das Herz vorübergehend stillgelegt. Die Herzfunktion wird während dieser Zeit von einer Herz- Lungenmaschine übernommen. Da diese Operation vergleichsweise riskant ist, kann sie vor allem älteren Patienten oftmals nicht zugemutet werden.
Bei der neuen Technik hingegen wird die Herzklappe zunächst eng zusammengefaltet und in ein spezielles Drahtgeflecht eingenäht. Dadurch verringert sich der Durchmesser der Klappe auf etwa einen halben Zentimeter. Schmal genug, um nun über ein Katheder durch ein geeignetes Blutgefäß zum Herzen transportiert zu werden. Dort angekommen, wird die Klappe entpackt, aufgefaltet und über der defekten Klappe positioniert, wo sie anwächst um fortan deren Arbeit zu übernehmen. Das Einzige, was den Patienten an diese Operation erinnert, ist ein kleiner Schnitt in der Leistenbeuge.
Allerdings hat die neue Methode auch gewisse Nachteile. So schließen die „Faltklappen“ anschließend nicht ganz so dicht wie eingenähte. Auch sind die neuen Klappen etwa 10 mal so teuer wie bisherige. Daher werden sie vor allem bei älteren Patienten und Risikokandidaten verwendet. Sind jedoch alle Vorgaben der Kassen erfüllt, übernehmen diese klaglos alle Kosten.
Erhöhen Sie Ihre Reichweite und Patientenkontakte.
falls es da einen gibt
)),also eine Momentaufnahme vom interessierenden Bereich gemacht. ( Bsp.: Lunge-Röntgen, )
