Beim Burnout verbrennt nicht der Mensch sondern bloß der Schmarrn, den er sich hat ins Gehirn setzen lassen.

Thema: Beim Burnout verbrennt nicht der Mensch sondern bloß der Schmarrn, den er sich hat ins Gehirn setzen lassen.

  • Beim Burnout verbrennt nicht der Mensch sondern bloß der Schmarrn, den er sich hat ins Gehirn setzen lassen.

    Dem Burnoutsyndrom - übersetzt: dem was beim Ausbrennen zusammenläuft - bin ich erstmals bewusst vor einem Vierteljahrhundert anlässlich meiner Zusatzausbildung zum Bsonderschullehrer in einer psychiatrischen Jugendklinik begegnet. Ein Lehrer, bei dem ich die erhofften Erfahrungen über "Autismus" machen konnte, berichtete mir, dass ihn sein Beruf leerbrenne: Es sind halt Autisten.

    Nun meiden "Autisten" Blickkontakt und das wird ihnen als Krankheitszeichen ausgelegt. Welchen Grund aber sollte ein vernünftiger Menschen haben, täglich "Fachleuten" in die Augen zu schauen, aus denen ihm nur totale Sinnleere und "Du bist ein Autist!" entgegenknallen??? Ich sehe darin, dass "Autisten" Blickkontakt meiden eher eine geschickte Überlebensreaktion des fürs Überleben zuständigen klugen Unbewussten gegenüber einer vernichtend verkehrten Pädagogik. So, und da diese Pädagogik - wie man an den Ergebnissen ablesen kann - offenbar zu immer mehr Sinnleere führt - brennt man letztlich aus durch das, was man alles selber gegenüber dem Leben verkehrt macht. Darum steht auf meiner Visitenkarte von mir auch "Beim Burnoutsyndrom verbrennt nicht der Mensch sondern nur der Schmarrn, den er sich hat ins Gehirn setzen lassen." Ich habe damals mit den "Autisten" ausprobiert, was geschieht, wenn ich nicht an "Autismus" glaube. Die Ergebnisse waren derart, dass sehr stark passierte, was ich glaubte und ausstrahlte, und das hat mich keine Kraft gekostet sondern ging total begeistert und energiegeladen aus dieser Begegnung nach Hause.

    Ob wir unsere Kräfte erschöpfen oder durch sie gestärkt werden, das - man kann es experimentell nachweisen - hängt davon ab, wie wir mit unseren Talenten umgehen. Die pädagogischen Vorgaben dafür sind - das muss ich aus meinen Experimenten und Recherchen für die neue Ich-kann-Schule der letzten 35 Jahre sagen - in der Regel kontraproduktiv, d.h. man gerät totsicher immer tiefer ins Problem hinein, wenn man vollzieht, was man in einer Ausbildung, wo nie jemand eine konkrete Problemlösung vorgemacht hat, gelernt hat. Und das gilt nicht nur für die psychiatrische Jugendklinik sondern für alle pädagogischen Vollzugsanstalten, in denen wir über unsere ganze Kindheit und Jungendzeit in der Regel einen unsinnigen Umgang mit uns selbst und unseren Potentialen lernen. Wenn ich mich bei allem, was ich lerne, QUÄLE, dann ist In mir bald soviel QUAL gespeichert, dass ich möglichst vermeide, IN mich zu gehen und dort nach dem rechten zu sehen und alles zu lenken und zu pflegen. Daraus ergibt sich mühelos Chaos, Unverständnis, Unbeholfenheit etc. bis hin zur Verzweiflung. Wenn ich diese selbstzerstörerische AUTOSUGGESTION - den geistigen Umgang mit mir selbst - durch eine weniger dumme er setze, geht es sofort bergauf. Wer das Blatt für sich also wenden möchte, lernt klugerweise AUTOSUGGESTION. Nicht all die komischen Surrogate davon, die im Handel sind, sondern das Original von Coué. Ich erforsche es über 30 Jahre und kenne die Praxis, es funktioniert. Ich wünsche jedem guten Erfolg.

    Franz Josef Neffe

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